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Synodentagung zum Thema „Stadt, Land, Kirche – Zukunft in Mecklenburg“

Kirchenkreis Mecklenburg berät Arbeitsschwerpunkte

Präses Christoph de Boor beim Pressegespräch im Vorfeld der mecklenburgischen Kirchenkreissynode
18.03.2014 ǀ Schwerin.  Der Kirchenkreis Mecklenburg will sich in einem längeren Diskussionsprozess über die künftigen Schwerpunkte kirchlicher Arbeit verständigen. Der Auftakt dazu soll am Sonnabend (22. März) in Schwerin auf der Frühjahrstagung der Kirchenkreissynode erfolgen.

Unter dem Motto "Stadt, Land, Kirche - Zukunft in Mecklenburg" soll es auf der Tagung drei Impulsreferate sowie Gruppenarbeiten geben. Zudem soll das Thema auf den folgenden Synodentagungen weiter vertieft werden.

Die Situation in Mecklenburg sei auf der einen Seite gekennzeichnet durch einen Rückgang der Einwohner- und Kirchenmitgliederzahlen, eine älter werdende Gesellschaft, eine "spürbare Resignation" sowie eine Überlastung von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern, sagte Präses Christoph de Boor am Montag in Schwerin. Auf der anderen Seite gebe es aktive Kirchbauvereine, engagierte Kirchenälteste und lebendige Gemeinden.

Berichte und Pfarrstelle im Fokus

Auf der Tagesordnung des 55-köpfigen Kirchenparlaments stehen zudem die Berichte des Kirchenkreisrates, des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern, des Zentrums Kirchlicher Dienste Mecklenburg sowie weiterer Dienste und Werke. Zudem soll über die Einrichtung einer dritten Pfarrstelle für Vertretungsdienste entschieden werden. Durch diese Pfarrstelle sollen Gemeindepastoren von Vertretungsdiensten in benachbarten Gemeinden entlastet werden.

Die 5. Tagung der I. mecklenburgischen Kirchenkreissynode beginnt am 22. März um 9 Uhr im Schweriner Rittersaal (Ritterstraße 3). Um 14 Uhr wird ein Synodengottesdienst in der Schlosskirche gefeiert.
Quelle: epd/kmv