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Deutsche Stiftung Denkmalschutz

12.200 Euro für Notsicherung der Kirche in Schlagsdorf

Kirche Schlagsdorf
04.12.2018 ǀ Schlagsdorf.  Für Notsicherungsarbeiten an der Kirche in Schlagsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr fast 12.200 Euro bereit. Das Geld ist bestimmt für die Ostwand und den Glockenstuhl, teilte die Stiftung mit. Es stammt aus dem DSD-Dorfkirchenfonds und von zweckgebundenen Spenden.

Der für die Region typische Backsteinbau auf einem Feldsteinsockel geht in seinen Ursprüngen auf das 12. Jahrhundert zurück und wurde seit dem 13. Jahrhundert vielfach verändert. Im Westen überragt seit der Mitte des 16. Jahrhunderts ein massiger Turm das Kirchenschiff.

Es gibt umfangreiche Schäden am Turmmauerwerk im Bereich des Schafts. Bis in eine Tiefe von 60 Zentimetern ist das äußere Mauerwerk in seinem Gefüge geschädigt. Der östliche Bogen des Schiffs im Anschluss zum Turm muss dringend statisch ertüchtigt und das Mauerwerk durch Anker und Nadeln gesichert werden.

Die Kirche bilde den kulturellen Mittelpunkt des Dorfes, hieß es. "Sie war Grenzkirche. In der DDR-Zeit stand sie so dicht an den Grenzanlagen, dass Fenster des Turmes nach Westen hin zugemauert wurden, um die Beobachtung von Vorgängen an der Grenze und eventuelle Fluchtvorbereitungen zu verhindern."
Quelle: epd

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