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Ev. Kirchengemeinde Ueckermünde-Liepgarten

St. Marienkirche zu Ueckermünde

St. Marienkirche
Im Stadtzentrum steht die St. Marienkirche, ein Saalbau mit barocker Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert und einem neugotischen Turm aus dem 19. Jahrhundert.

Die heutige Marienkirche ist die dritte Kirche an gleicher Stelle (Stadtbrand 1473, Baufälligkeit des Nachfolgebaus Mitte des 18. Jh.).

Von Mai bis September wird die Marienkirche durch Ehrenamtliche für Besucher geöffnet.
 
Seit dem 16. März 1766 steht die St. Marienkirche an dieser Stelle. Besonderheiten sind die bemalte Holzdecke (restauriert in den Jahren 2006-2008), eine trinitarische Himmelsdarstellung, die Doppelemporen und der schöne Kanzelaltar, der 1961 renoviert wurde. Die Buchholz-Orgel wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus der "Neuen Kirche" zu Berlin gekauft. Der Turm der Kirche wurde 1866 neu gebaut und 1991 saniert. In ihm schlagen fünf Glocken. Zwei von ihnen sind über 400 Jahre alt, die anderen drei konnten nach einer großen Spendenaktion im Jahr 2010 neu gegossen werden.
 
Von einem Vorgängerbau ist ein Teil des Ratsgestühles erhalten geblieben. Wappen und Hausmarken der Ratsmitglieder lassen uns heute Ihre Aufgaben erahnen.

Die Westwand aus dem Jahre 1593 besitzt fünf Felder. Die Ostwand des Ratsgestühles aus dem Jahre 1651 besteht aus vier Feldern mit folgender Inschrift (im Original Latein):
  1. Führe kein Urteil herbei, außer wenn beide gesprochen haben.
  2. Kein Mensch ist in allem weise: es sündigt oder irrt, auch wer weiser ist als weise.
  3. Der Mann ohne seine Betätigung und Pflichttreue ist nichts.
  4. Umsonst sprechen alle Gesetze den frei, den das eigene Gewissen verdammt.
Sehenswert in der Kirche sind auch die drei Kronleuchter, die aus den Jahren 1648 bis 1703 stammen.

Altar
Orgel
Decke