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Solidarischer Finanzausgleich sichert kirchliche Arbeit vor Ort

Synode verabschiedet Etat für künftigen Kirchenkreis Mecklenburg

17.03.2012 | Plau (cme). Rund 22 Millionen Euro beträgt das Haushaltsvolumen des künftigen Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg von Juni bis Dezember 2012. Dies beschloss heute (17. März 2012) die Landessynode zum Abschluss ihrer Frühjahrstagung in Plau am See. Die Einnahmen stammen aus Schlüsselzuweisungen, die sich aus Kirchensteuern, EKD-Finanzausgleich und Staats- und Patronatsleistungen speisen, sowie weiteren Einnahmen, wie beispielsweise Vermögenserträgnissen der örtlichen Kirchen“, sagte Olaf Johannes Mirgeler, Leiter des Finanzdezernats im Oberkirchenrat, bei der Einbringung des Zahlenwerkes.

Fast 68 Prozent (14,6 Millionen Euro) werden bei der Mittelverteilung direkt in die Kirchengemeinden für Gemeindearbeit, Seelsorge und Bauaufgaben fließen. Erfreulich: Die jetzt an die Gemeinden weitergereichten Mittel aus den Schlüsselzuweisungen steigen im Vergleich zu landeskirchlichen Zeiten „auf das ganze Jahr 212 hochgerechnet auf zusätzlich zirka 7 Euro pro Gemeindeglied“, informierte Olaf Johannes Mirgeler. Rund 12 Prozent des Etats fließen in die Dienste und Werke und zirka 13 Prozent stehen für den Bereich Leitung und Verwaltung zur Verfügung.

Darüber hinaus verabschiedete die Landessynode eine Finanzsatzung. Wie bereits in der Kirchenkreissatzung ist hier festgelegt, dass an dem bisher praktizierten solidarischen Finanzausgleich weiterhin festgehalten wird. Konkret heißt dies: Die Zuweisung an die 269 Kirchengemeinden wird überwiegend nach deren Stellenplänen erfolgen und nicht starr nach Mitgliederzahlen. Dadurch kann eine auskömmliche kirchliche Arbeit auch in dünnbesiedelten Regionen gesichert werden.