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Kirchliches Energiewerk in Mecklenburg

Solaranlage auf Kirchengut Sabel in Betrieb genommen

28.05.2020 ǀ Burg Stargard/Schwerin.  Das Kirchliche Energiewerk (KEW) in Mecklenburg hat seine erste Photovoltaikanlage in Betrieb genommen - auf den Dächern eines zum Kirchengut Sabel bei Burg Stargard gehörenden Bauernhofes. Auf etwa 5.000 Quadratmetern erzeugen knapp 3.000 Module maximal eine Leistung von 748 Kilowatt, teilte das KEW am Donnerstag in Schwerin mit. Mit der jährlich produzierten Strommenge von rund 665.000 Kilowattstunden könnten etwa 180 Mehrpersonenhaushalte mit Ökostrom versorgt werden. Die Baukosten in Höhe von rund 600.000 Euro wurden fast vollständig über die Evangelische Bank finanziert. Das KEW ist Eigentümerin und Betreiberin der Solaranlage.

Das KEW mit Sitz in Schwerin wurde 2014 vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und dem Schweriner Energieversorger Wemag gegründet. Der Kirchenkreis ist mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafter. Das KEW soll konkrete Beiträge zur Unterstützung der Energiewende in Mecklenburg leisten. Die Nordkirche will bis 2050 mit Energie, Mobilität und Beschaffung CO2-neutral sein. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, stehe die Wemag als ökologisch ausgerichteter Energieversorger dem zur Nordkirche gehörenden Kirchenkreis Mecklenburg partnerschaftlich zur Seite, hieß es.
Quelle: epd

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