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Landessynode der Nordkirche

Schulkooperative Arbeit als Werk in der Landeskirche beschlossen

27.09.2015 ǀ Travemünde.  Die 156 Synodalen der Nordkirche haben die Errichtung des Werkes „Schulkooperative Arbeit/TEO“ (Tage ethischer Orientierung) als ein der Landeskirche zugeordnetes unselbstständiges Werk im Hauptbereich 1 (Aus- und Fortbildung) beschlossen. Zu den Aufgaben der Schulkooperativen Arbeit/TEO mit Sitz in Schwerin sowie Nebenstellen in Greifswald und Kiel gehört die Konzeption, Organisation und Durchführung von Modellen kooperativer Bildungs- und Erziehungsarbeit von Schule und Kirche im Gebiet der Nordkirche. 

Vorläufer des Werkes Schulkooperative Arbeit/TEO war eine 2007 zwischen den Landeskirchen Mecklenburgs und Pommerns sowie dem Erzbistum Hamburg getroffene Vereinbarung über die Zusammenarbeit in einem Bereich der schulergänzenden Bildungs- und Erziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Auf Grundlage der im Rahmen der Nordkirchen-Fusion angepassten neuen Rechtsverordnung sollen weitere Schritte verbindlicher Kooperationen zwischen der Schulkooperativen Arbeit mit ihren Partnern vereinbart werden. Das betrifft insbesondere das erfolgreiche Modell „Tage ethischer Orientierung“.

Hintergrund

Die überwiegend praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der Schulkooperativen Arbeit/TEO richtet sich insbesondere an drei grundlegenden Zielvorstellungen aus: Dabei kooperiert Schulkooperative Arbeit/TEO mit den kirchlichen Körperschaften der Nordkirche und deren Diensten und Werken, Ministerien, Behörden und Schulen sowie mit anderen Bildungspartnern und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und mit den Erzbistümern Hamburg und Berlin. Für die konzeptionelle Weiterentwicklung tauscht sich Schulkooperative Arbeit/TEO zudem mit anderen Landeskirchen aus.
Quelle: Nordkirche
11. Tagung der I. Landessynode der Nordkirche