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Kirchenasyl

Nordkirche kritisiert Aufruf der "Rom und Cinti Union"

24.09.2015 ǀ Travemünde.  Der Aufruf der "Rom und Cinti Union", bundesweit Kirchen besetzen und damit Kirchenasyl erzwingen zu wollen, ist auf scharfe Kritik der Nordkirche gestoßen. "Dieser Aufruf ist inakzeptabel", sagte Nordkirchensprecher Stefan Döbler am Donnerstag am Rande der in Lübeck-Travemünde tagenden Landessynode. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft könnten nicht erzwungen werden. "Wir können das Anliegen, um das es geht, nachvollziehen, die Form der Besetzung aber missbilligen wir."

"Wir sind immer offen dafür, jeweils im konkreten Fall über Möglichkeiten der Unterstützung ins Gespräch zu kommen - wenn man das Gespräch mit uns sucht", sagte Döbler weiter. Jede Kirchengemeinde entscheide selbst darüber, ob sie Kirchenasyl gewährt. Ebenso liege es aber im Ermessen des Kirchengemeinderates, ob und wann er von seinem Hausrecht Gebrauch macht."
Quelle: epd

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