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Christliche Band "Reverends & Friends“

Rock die Kanzel – Reloaded

Die Proben von „Reverends & Friends“ im Kartlower Pfarrhaus vertiefen die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit der Bandmitglieder (v.l.n.r.): Arne Kühn, Dirk Homeyer, Arnold Pett, Silke Kühn mit Nachwuchs Julius auf dem Arm, Christian Bauer und Matthias Kerber.
08.06.2018 ǀ Kartlow/Zemmin.  Die christliche Band „Reverends & Friends“ gibt es seit drei Jahren. Mit Rock und Predigt tritt die sechsköpfige Gruppe am Freitag (8. Juni, 19 Uhr) bereits zum zweiten Mal auf dem jährlichen Dorffest in Zemmin auf.

„Es wird nicht nur gerockt, sondern auch gepredigt“, kündigt Pastor Arnold Pett das Konzert der Band „Reverends & Friends“ (Pfarrer und Freunde) an, das am heutigen Freitag um 19 Uhr unter dem Titel „Rock die Kanzel – Reloaded“ in der Kirche Zemmin stattfindet. Eröffnet wird mit dem Auftritt das traditionelle Dorffest in dem kleinen Ort, der sich unweit der A20, ungefähr 30 Kilometer südlich von Greifswald befindet. „Reverends & Friends“ treten nach 2017 bereits zum zweiten Mal in Zemmin auf. „Als wir im vergangenen Jahr dort spielten, kam das total gut an. Die Kirche war rappelvoll und die Bänke haben nicht gereicht“, ist Arnold Pett noch immer begeistert. Da der Funke so gut übergesprungen sei, war klar, dass es eine Wiederholung geben würde. Wie der Titel ‚Rock die Kanzel‘ schon andeute, sei es nicht nur ein Konzert, sondern auch eine Art musikalischer Rock-Gottesdienst, so der Jarmener Pastor.
 
Proberaum im Kartlower Pfarrhaus
 
Regelmäßig treffen sich Arnold Pett und die fünf weiteren Bandmitglieder in einem kleinen Nebenzimmer des Gemeinderaums im Kartlower Pfarrhaus, dem Proberaum von „Reverends & Friends“. Begonnen hat die Bandgeschichte vor drei Jahren. „Damals kam der Chef des Motorradclubs ‚Berserker‘ bei mir vorbei und fragte, ob wir nicht mal einen Motorradgottesdienst, kurz Mogo, machen könnten und ich fand die Idee großartig“, erinnert sich Arnold Pett. Und in dem unkonventionellen Rahmen des Vereinshauses der Biker sollte die passende, rockige Musik im Gottesdienst erklingen. „Da ich wusste, dass viele Kolleginnen und Kollegen in den umliegenden Gemeinden musikalisch sind, fragte ich herum und so kam schließlich die Band zusammen“, erzählt der Pastor. Heute besteht die Band neben Arnold Pett (Gesang/Keyboard) aus Pastorin Silke Kühn (Gesang/Gitarre), Dirk Homeyer (Gesang/Gitarre), Matthias Kerber (Schlagzeug), Arne Kühn (E-Gitarre) und Pastor Christian Bauer (Bass).
 
Stärkung der gemeindeübergreifenden Kooperation
 
„Es geht uns auch darum, die gemeindeübergreifende Arbeit zu stärken. Das ist enorm wichtig und funktioniert auch schon hervorragend“, meint Arnold Pett. Mit Kartlow-Völschow, Jarmen-Tutow, Hohenmocker und Daberkow sind es vier Kirchengemeinden, die zwischen Tollensetal und dem Unteren Peenetal eng miteinander kooperieren. Von den vier dort tätigen Pastorinnen und Pastoren sind drei bei „Reverends & Friends“ aktiv. Auch der Motorradgottesdienst wird von den Kirchengemeinden gemeinsam organisiert. Die Zusammenarbeit geht aber ebenso in vielen anderen Bereichen der Gemeindearbeit weiter, beispielsweise in der Jugendarbeit. „Im Sommer planen wir eine Fahrt nach Schweden mit Jugendlichen aus allen vier Kirchengemeinden“, sagt Arnold Pett. Es sei ihnen ein Anliegen, in der ländlichen Region noch mehr zusammenzuwachsen, sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen. Ein besonderer Ausdruck dieser zukunftsweisenden Vernetzung ist das Bandprojekt „Reverends & Friends“.
 
Christlicher Rock, Metallica und Silbermond
 
„Anfangs wurden wir immer als Pastorenband bezeichnet“, erzählt Arne Kühn, der im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis als Referent für Jugendverbandsarbeit und für das Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ tätig ist. Da aber nicht alle Bandmitglieder Pastorinnen oder Pastoren sind, konnte das nicht so bleiben. Arne Kühn kam daher im vergangenen Jahr auf die Idee, der Gruppe den Namen „Reverends & Friends“ zu geben. Der Name stieß bei den Bandkollegen auf Zustimmung und was ursprünglich als einmaliges Projekt begann, ist nun bereits feste Tradition. Und was wird es am morgigen Freitag zu hören geben? „Wir covern viele Klassiker“, so Arnold Pett. Zum Beispiel „Whiskey in the Jar“ in der Metallica-Version, „Über den Wolken“ oder auch Songs von „Silbermond“. Christlicher Rock gehört ebenfalls zum Repertoire und aus „Last Christmas“ wird bei „Rock die Kanzel – Reloaded“ in Zemmin „Last Dorffest“ mit einem eigens umgeschriebenen Text.
Quelle: PEK (sk)

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