[img] Rostock. Foto: Matthias Knüppel [img]
[img]
Start [img] Aktuell [img] Mecklenburg [img] Pommern [img] Beide Kirchen [img] Glauben [img] Marktplatz [img] Seelsorge [img] Jugend [img]
[img]
[img]
[img]
Seite drucken Seite als eMail senden
[img]
[img]
[img] Nachrichten
[img] Bildungsangebote
[img] Ereignisse
[img] Terminkalender ELLM
[img] Terminkalender PEK
[img]
[img] Chorfest DREIKLANG 2012
[img] Gründungsfest Nordkirche
[img] JAhr zur Taufe
[img] Kirchenmusik in M-V
[img] Landessynodenwahl
[img] Luther 2017
[img] Uckerlandkirchenblog
[img]

[img]
[img] Info&Service
[img] Adressen
[img] English Pages
[img] Impressum
[img] Nachrichten
[img] Neu in kirche-mv
[img] RSS Feed
[img] Übersicht










[img]
[img]
[img] [img]
[img]

Pommern: Unterschiedliche Reaktionen auf "Nordkirchen"-Empfehlung

 

Greifswald (epd). Das Votum der pommerschen Kirchenleitung vom Vortag für eine Nordkirche ist innerhalb der Landeskirche auf ein unterschiedliches Echo gestoßen. Mehrere Synodale bekräftigten am Donnerstag gegenüber epd, dass sie nach wie vor einen Beitritt zu Brandenburg favorisierten. Demgegenüber hält die Stralsunder Superintendentin Helga Ruch die Empfehlung für richtig, "aber nur gemeinsam mit der Mecklenburger Kirche", sonst mache es "keinen Sinn". Es wäre ihrer Ansicht nach "schlecht, wenn Kirche aus dem eigenem Bundesland auszieht".

 

Mitte März soll die pommersche Landessynode eine endgültige Entscheidung treffen, ob die Idee einer "Nordkirche" weiter verfolgt werden soll, die Landeskirche der brandenburgischen Nachbarkirche beitreten oder sich mit Mecklenburg wie ursprünglich geplant zusammenschließen soll. Die Idee einer Fusion aller evangelischen Landeskirchen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern war erst in der vergangenen Woche von der nordelbischen Kirchenleitung erneut ins Spiel gebracht worden.

 

Der Pasewalker Superintendent Andreas Haerter reagierte auf den Vorstoß für eine "Nordkirche" zurückhaltend. Das Gesprächsangebot aus Nordelbien sei zwar "interessant", allerdings hätten die vier Informationsveranstaltungen innerhalb der pommerschen Landeskirche zuletzt eine Stimmungslage ergeben. "Da war doch eine deutliche Mehrheit für den Weg mit Brandenburg."

 

Bei der anstehenden Entscheidung über den weiteren Weg Pommerns dürfe zudem "der Zeitfaktor" nicht unterschätzt werden, betonte Haerter. Schließlich sei es ein Argument gegen Mecklenburg gewesen, dass noch bis mindestens 2012 über eine Fusion hätte verhandelt werden müssen. Da ein Anschluss an Berlin-Brandenburg aufgrund der ähnlicheren Strukturen aber vermutlich bereits 2009 möglich sei, "wäre das für die Gemeinden der schonendere Weg gewesen", so Haerter.

 

Ähnlich kritisch sieht Ralf Ott, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Demmin, die jüngsten Entwicklungen. "Wenn es schnell geht, ist das eine gute Sache", sagt er. Aber im Moment sei vieles noch zu unkonkret. Deshalb sei "die Option Brandenburg" für ihn weiterhin "hoch aktuell". Außerdem seien gemeinsame Wurzeln und eine ähnliche Mentalität eher bei der südlichen Nachbarkirche zu finden als bei den beiden westlichen.

 

Für nächsten Dienstag sind die Bischöfe der mecklenburgischen und der pommerschen Kirche, Hermann Beste und Hans-Jürgen Abromeit, zur Sitzung der nordelbischen Kirchenleitung nach Kiel eingeladen. Während Abromeit sein Kommen bereits zugesagt hat, wird die mecklenburgische Kirchenleitung über eine Teilnahme nach eigenen Angaben erst auf ihrer Sitzung am Wochenende entscheiden. Innerhalb der mecklenburgischen Landeskirche war der Vorschlag einer "Nordkirche" in der Vergangenheit deutlich abgelehnt worden. (9.3.2007)

Copyright - epd


[img]