[img] Rostock. Foto: Matthias Knüppel [img]
[img]
Start [img] Aktuell [img] Mecklenburg [img] Pommern [img] Beide Kirchen [img] Glauben [img] Marktplatz [img] Seelsorge [img] Jugend [img]
[img]
[img]
[img]
Seite drucken Seite als eMail senden
[img]
[img]
[img] Nachrichten
[img] Bildungsangebote
[img] Ereignisse
[img] Terminkalender ELLM
[img] Terminkalender PEK
[img]
[img] Chorfest DREIKLANG 2012
[img] Gründungsfest Nordkirche
[img] JAhr zur Taufe
[img] Kirchenmusik in M-V
[img] Kirche im Norden
[img] Luther 2017
[img] Uckerlandkirchenblog
[img]

[img]
[img] Info&Service
[img] Adressen
[img] English Pages
[img] Impressum
[img] Nachrichten
[img] Neu in kirche-mv
[img] RSS Feed
[img] Übersicht










[img]
[img]
[img] [img]
[img]

Haushaltsausschuss will Verkauf von Block 3 in Prora prüfen

 

Prora/Berlin (epd). Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages will den geplanten Verkauf von Block 3 des ehemaligen "KdF-Seebades" in Prora überprüfen. Eine ursprünglich für Dezember vorgesehene Beschlussfassung sei kurzfristig abgesetzt worden, teilte der Ausschuss am Mittwoch auf epd-Anfrage mit. Berichterstatter des Ausschusses wollten sich Anfang Januar zunächst vor Ort über die Pläne des Käufers, der "Inselburgen GmbH" des Museumsbetreibers Kurt Meyer, informieren.

 

Auch sollten die Einwände der anderen Nutzer von Block 3 gehört werden, hieß es weiter. Ein Beschluss des Ausschusses über die Genehmigung des Verkaufs werde daher voraussichtlich erst am 19. Januar erfolgen. Das Rostocker Bundesvermögensamt hatte Ende September den Verkauf des 500 Meter langen Blocks in dem von der Nazi-Organisation "Kraft durch Freude" (KdF) errichteten Erholungsbad an die "Inselburgen GmbH" beschlossen. Die Pläne waren vom Landkreis Rügen und anderen Museumsbetreibern kritisiert worden.

 

Meyer unterhält in Block 3 bereits unter anderem ein "KdF-Museum", das von ehemaligen Offizieren gestaltete "NVA-Museum" sowie die "KulturKunststatt" mit Galerien und einem Kaffeehaus. Nach Auskünften des Bundesvermögensamtes plant er dort jetzt zusätzlich den Bau eines Jugendsporthotels und einer Behindertenherberge.

 

Die so genannte Museumsmeile Prora beherbergt inzwischen mehr als zehn Museen und Galerien, darunter das "Dokumentationszentrum Prora" der Stiftung "Neue Kultur" mit einer Ausstellung zur Sozialgeschichte des Nationalsozialismus und ein historisches "Prora-Museum".

 

Es sei zu befürchten, dass die in direkter Konkurrenz zu Meyers Museen stehenden Einrichtungen über den Mietpreis "rausgeekelt" werden, sagte der Leiter der Stiftung "Neue Kultur", Jürgen Rostock dem epd. Schon die Zahlung ortsüblicher Mieten in Höhe von rund zehn Euro würden die Museen in ihrer Existenz gefährden. Mit anspruchsvollen Ausstellungen könnten solche Einnahmen nicht erwirtschaftet werden. (16.12.2004)


[img]