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Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Porträt

Sand-Landkarte der Nordkirche
Die Nordkirche ist die bundesweit jüngste evangelische Landeskirche. Gegründet wurde die "Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland", wie sie offiziell heißt, Pfingsten 2012 als Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche. Es war die erste Fusion von Landeskirchen aus den alten und neuen Bundesländern.
 
Mit 2,25 Millionen Mitgliedern ist die Nordkirche die fünftgrößte Landeskirche in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und erstreckt sich über Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Flächenmäßig ist sie nach Bayern die zweitgrößte Landeskirche. Ihr Gebiet reicht vom südlichen Dänemark bis zur polnischen Grenze.
 
Die Nordkirche gilt als Urlaubskirche: Ihre Küstenlinie an Nord- und Ostsee ist rund 850 Kilometer lang. Rechnet man Inseln und Halligen mit, kommt man auf rund 3.000 Kilometer Küste. Dazu kommen Touristenziele wie die Mecklenburgische Seenplatte, die Holsteinische Schweiz und die Metropole Hamburg.
 
Sichtbares Zeichen des Gemeindelebens sind die mehr als 1.900 Kirchen und Kapellen. Davon stehen allein knapp 1.200 in Mecklenburg-Vorpommern.
 
Insgesamt 1.715 Pastorinnen und Pastoren arbeiteten Ende 2012 in der Nordkirche. Der Frauenanteil beträgt 38,6 Prozent. Außerdem sind mehr als 82.000 Ehrenamtliche aktiv.