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Woher kommen unsere ethischen Normen?

Pommerscher Kirchenkreis unterstützt Bibelwettbewerb des Justizministeriums

08.02.1014 ǀ Stralsund/Demmin.  Seit 1997 findet in Mecklenburg-Vorpommern in unregelmäßigen Abständen ein landesweiter Schülerwettbewerb zur Bibel statt. Die sechste Auflage des Wettbewerbs in diesem Jahr steht unter dem Motto „Hey, du Opfer. Meine, Deine, Unsere Würde - Sehnsucht nach Anerkennung und Wertschätzung in der Bibel”. Unter dieser Überschrift soll es um Themen wie „Mobbing” und „Stalking” gehen.

Träger des Wettbewerbs ist ein Arbeitskreis des Justizministeriums in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bibel und Kultur Stuttgart sowie dem Niederdeutschen Bibelzentrum St. Jürgen in Barth. Der Wettbewerb ist in fünf Themenbereiche unterteilt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, „Respekt im Umgang mit anderen“, „Umgang mit anderen in sozialen Netzwerken“, „Würde – wenn‘s schiefgeht“ sowie „Würde und Besitz“. Schüler, die sich beteiligen, haben die Chance, Reisen und Sachpreise zu gewinnen. Am fünften Bibelwettbewerb, der im Jahr 2010 zum Thema „Voll das Leben“ stattfand, hatten sich mehr als 1.000 Schüler mit 150 Gruppen- und Einzelbeiträgen in vier Altersgruppen beteiligt.

Anmeldefrist bis zum 7. März verlängert

Um möglichst vielen Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme zu bieten, wurde die Anmeldefrist bis zum 7. März verlängert. Abgabetermin für die Beiträge ist der 25. April. Bis dahin müssen die Wettbewerbsbeiträge im Regionalzentrum kirchlicher Dienste in Greifswald eingereicht werden. Im Sommer werden dann die Sieger des Wettbewerbs gekürt.

„Der Bibelwettbewerb hat unsere volle Unterstützung“, sagt Propst Gerd Panknin, Propst in der Propstei Demmin und Vorsitzender des Kirchenkreisrats des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises. „Es ist großartig, dass die Bibel hier im Mittelpunkt steht und sich bei dem in dieser Art deutschlandweit einmaligen Wettbewerb junge Menschen mit der Herkunft unserer ethischen Normen beschäftigen.“ Das halte er für unendlich wichtig, so Gerd Panknin.
Quelle: PEK (sk)
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