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Pommersche Kirchenkreissynode beschließt Haushalt 2020

Präses Elke König: Gemeinsam die Zukunft gestalten

Die Synodalen während einer Abstimmung im Tagungsraum Wichernsaal des Hotels Ostseeländer in Züssow.
19.10.2019 ǀ Züssow.  „Gemeinsam suchen wir nach Wegen der Gestaltung in unserem Kirchenkreis“, sagte Präses Elke König zu Beginn der 5. Tagung der pommerschen Kirchenkreissynode am heutigen Sonnabend in Züssow. Als eine Herausforderung der Zukunft benannte die Präses den Fachkräftemangel und die damit verbundene Frage der Sicherstellung der seelsorgerlichen Versorgung in abgelegenen Orten. Die Synodalen beschlossen während der Tagung den Haushaltsplan für das Jahr 2020 in Höhe von rund 17,5 Millionen Euro sowie den Stellenplan. Der neue Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Tilman Jeremias, richtete ein Grußwort an die Synode.

Den Stellenplan erläuterte den Synodalen Propst Gerd Panknin. Für die Bewältigung der Digitalisierung im Kirchenkreis wird eine Projektstelle bis 2024 eingerichtet. Weitere Bestandteile des Stellenplans sind unter anderem Änderungen bezüglich der Krankenhausseelsorge, die von der Synode im Frühjahr entschieden wurden. So wurde die 1. Pfarrstelle für Krankenhausseelsorge am Universitätsklinikum Greifswald auf 75 Prozent reduziert, die 2. Pfarrstelle für Krankenhausseelsorge am Universitätsklinikum Greifswald von 50 Prozent auf 75 Prozent erhöht und die Krankenhausseelsorge Pasewalk von 50 Prozent auf 100 Prozent erhöht. Ebenfalls enthalten ist die Projektpfarrstelle „Die DDR-Vergangenheit in der Nordkirche“. Außerdem wurde eine bis 2022 befristete Mitarbeitendenstelle für das Greifswalder Projekt „GreifBar“ eingerichtet. Neuerungen im Stellenplan betreffen das Kirchenkreisamt, für das zweieinhalb neue Stellen in der Sachbearbeitung in der Finanz- beziehungsweise in der Liegenschaftsabteilung eingerichtet wurden zudem wird das Projekt „Digitalisierung der Kirchenbücher“ befristet bis 2020 fortgeführt.
 
Grußwort des Bischofs
 
Zu Beginn der Tagung richtete der neue Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Tilman Jeremias, ein Grußwort an die Synode. „Ab sofort gibt es einen Bischof für beide Kirchenkreise“, so Tilman Jeremias. Er lud die Synodalen herzlich zu seiner offiziellen Amtseinführung am 31. Oktober im Greifswalder Dom ein. In seinem Grußwort sprach sich der Bischof für eine weitere Stärkung der Zusammenarbeit der beiden Kirchenkreise im Sprengel Mecklenburg und Pommern aus. „Es ist wichtig, dass wir mit einer Stimme sprechen.“ Viele Beispiele für gemeinsame Projekte gebe es bereits, unter anderem die regelmäßigen Treffen der Kirchenkreisräte und die Verzahnung der Öffentlichkeitsarbeit mit der Internetseite www.kirche-mv.de. Angesichts der Gemeindegliederentwicklung und des Netzes der Mitarbeitenden, das zum Zerreißen gespannt sei, „brauchen wir unsere ganzen Kräfte und unsere Kreativität, um unsere Arbeit im Sinne des Evangeliums gemeinsam umzusetzen.“ Junge Menschen zu motivieren, die Kirche als Arbeitgeber mit attraktiven Arbeitsfeldern zu sehen, sei ihm ebenfalls ein wichtiges Anliegen, so Tilman Jeremias weiter. „Wir sind eine einladende und offene Kirche, bei uns sind die Menschen willkommen.“
Quelle: PEK (sk)

Weitere Informationen und Bilder

5. Tagung der II. pommerschen Kirchenkreissynode

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