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Bericht aus der pommerschen Kirchenleitung

Pommersche Kirche lädt zum Dankgottesdienst ein

Greifswald (rn). Die Kirchenleitung der Pommerschen Evangelischen Kirche kam am Freitag (20. Januar 2012) zu ihrer Januar-Sitzung im Haus der Stille – Friedrich-Wilhelm-Krummacher-Haus – in Weitenhagen zusammen.

Synoden ausgewertet
Die Kirchenleitung befaßte sich sehr ausführlich mit der Auswertung der 3. Tagung der Verfassunggebenden Synode in Rostock. Sie war sehr erfreut über das deutliche Ergebnis der Abstimmungen zur Bildung einer gemeinsamen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.
Die Kirchenleitung dankte den beteiligten Partnerkirchen für den gemeinsamen Weg zur Nordkirche. Bischof Abromeit erklärte für die Kirchenleitung: „Die Pommersche Evangelische Kirche dankt der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs für einen fairen Verhandlungsprozess und ein gutes Ergebnis zur Nordkirche. Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass eine große und zwei kleine Landeskirchen auf Augenhöhe eine Fusion miteinander verhandeln und dann in relativ kurzer Zeit von vier Jahren eine neue, gemeinsam verantwortete Landeskirche auf die Beine stellen. Wir wissen, dass wir nicht immer ein einfacher Partner gewesen sind. Wir bedanken uns deswegen ausdrücklich für das gewachsene und durchgehaltene Vertrauen.“

Ebenfalls wurde die Tagung der pommerschen Landessynode am 5. Januar 2012 und der bisher nicht begründete Widerspruch zweier Synodaler gegen die Entscheidung des Bischofswahlkollegiums, das am 18. Dezember 2012 eine Verlängerung der Amtszeit von Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit beschlossen hatte, beraten. In diesem Zusammenhang soll zu einem moderierten Gespräch mit den Beteiligten eingeladen werden.

21.1.2012