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Stärkere Verankerung in den Gemeinden

Pommernkonvent verlegt Sitz nach Greifswald

18.01.2018 ǀ Greifswald.  Die "Gemeinschaft evangelischer Pommern", der sogenannte Pommernkonvent, hat seinen Sitz aus dem Sauerland nach Greifswald verlegt. Mit dieser Verlegung erhoffe sich der Verein unter anderem eine stärkere Verankerung in den Kirchengemeinden des Pommerschen Kirchenkreises.

Mit der Eintragung in das Vereinsregister des Greifswalder Amtsgerichts wurde die Verlegung des Sitzes der „Gemeinschaft evangelischer Pommern e. V. - Pommernkonvent“ im November des vergangenen Jahres wirksam. Beschlossen hatte die Mitgliederversammlung des Vereins die Verlegung des Vereinssitzes bereits auf ihrer Tagung in Greifswald am 7. Oktober 2016. Der bisherige Vereinssitz war Arnsberg im Sauerland. Die Geschichte des Pommernkonvents reicht zurück bis in die unmittelbare Nachkriegszeit. „Schon im August 1945 trafen sich Pastoren aus der ehemaligen Kirchenprovinz Pommern in Schleswig-Holstein, um über Hilfsleistungen für die in Hinterpommern verbliebenen deutschen Gemeindeglieder zu beraten und um geeignete Formen für die geistliche Betreuung und Beheimatung der vertriebenen oder geflüchteten Pommern zu entwickeln“, berichtet der Vorsitzende des Vereins, Dr. Christoph Ehricht. Ergebnis des Treffens war die Gründung des damals so genannten „Konventes evangelischer Gemeinden aus Pommern – Hilfskomitee e. V.“.
 
Zusammenarbeit mit polnischen Gemeinden im Vordergrund
 
Die Pflege der Gemeinschaft, der Austausch von Erfahrungen und Erinnerungen sowie nicht zuletzt die praktische Hilfe durch Spendensammlungen waren über mehr als vier Jahrzehnte die Schwerpunkte der Vereinstätigkeit. „Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Ende des Ost-West-Konflikts ergaben sich neue Möglichkeiten und neue Aufgabenfelder für die inzwischen ca. 100 Mitglieder“, so Christoph Ehricht. „Heute steht die Zusammenarbeit mit den evangelischen Gemeinden im polnischen Teil Pommerns im Vordergrund.“ Ausdruck dafür seien die Wahl der Leiterin der Diakonie in Koszalin (Köslin), Izabela Glowka-Sokolowska, in den Vorstand des Vereins sowie die Mitarbeit in der deutsch-polnischen Arbeitsgruppe der Ev.-luth. Kirche A. B. (Augsburgischen Bekenntnisses) Polens und der Nordkirche. Mit der Verlegung seines Sitzes nach Greifswald erhoffe sich der Verein auch eine stärkere Verankerung in den Kirchengemeinden des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, so der Vorsitzende. Weitere Informationen, die Vereinssatzung, Termine und Texte finden sich unter www.pommernkonvent.de auf der Internetseite des Vereins.
Quelle: PEK (sk)

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