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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Greifswalder Marienkirche

Naturerlebnisraum mitten in der Stadt

23.05.2019 ǀ Greifswald.  Die Kirchengemeinde St. Marien Greifswald setzt die Instandsetzung der Kapellen der Greifswalder Marienkirche fort. Zudem entstehen neue Außenanlagen. Den Start der Arbeiten markierte zu Beginn dieser Woche die Übergabe eines Zuwendungsbescheids über Städtebaufördermittel des Landes an die Kirchengemeinde durch die Greifswalder Bausenatorin Jeanette von Busse.

Fast eine Million Euro sollen in die beiden Kapellen und in die Außenanlagen investiert werden, davon stammen rund 70 Prozent aus der Städtebauförderung. „Die Außenanlagen bedürfen dringend der Neugestaltung“, sagt Pastorin Ulrike Streckenbach. Sie seien durch die bisherigen Bauarbeiten an der Marienkirche in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem müsse dringend Erdreich abgetragen werden, da dies zu hoch am Mauerwerk liege und es durchfeuchte. „Alle vorherige Arbeit wäre umsonst ohne diese Maßnahme“, so die Pastorin. „Im Bereich südlich der Kirche entsteht im Zuge dessen ein ‚Mariengarten‘, ein Erholungs- und Naturerlebnisraum mitten in der Stadt. An diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligen sich bereits viele Anwohner und Gemeindegruppen, der NABU, die Bürgerstiftung Vorpommern sowie die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung.“
 
Kleinod frühgotischer Architektur
 
Des Weiteren umfassen die Arbeiten die Fertigstellung der Annenkapelle. Das Dach, die Außenwand und die Fenster sind bereits saniert. „Nun müssen aber noch der Fußboden, das alte Portal zur Kirche hin sowie die Heizung erneuert und die Orgel restauriert werden. Im Sommer wird auch das wieder geöffnete Portal im Süden mit dem Fenster darüber künstlerisch gestaltet“, kündigt Ulrike Streckenbach an. Zudem öffnet die Kirchengemeinde einen Raum für die Öffentlichkeit, der Jahrhunderte lang ein Dasein im Schatten führte: die Marienkapelle, auch als „Kalkhaus“ bekannt. „Der mittelalterliche Befund ist beeindruckend und beweist, dass es sich bei dieser Kapelle um den ersten fertig gestellten sakralen Raum der Stadt und um ein Kleinod frühgotischer pommerscher Architektur handelt“, berichtet die Pastorin. Datiert wird das Bauwerk in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Diese Kapelle soll darum nicht wieder Abstellkammer werden, sondern nach der Sanierung als „Raum der Stille“ dienen. „Das Interesse und die Begeisterung für diese drei Projekte sind groß“, freut sich Ulrike Streckenbach. „Die Kirchengemeinde freut sich über die wachsende Zahl der Freunde und Förderer, die die Wiederinstandsetzung der Kirche unterstützen.“
 
Stichwort: Marienkirche Greifswald
 
St. Marien ist eine der größten norddeutschen Hallenkirchen und Station auf der Europäischen Route der Backsteingotik. Sie ist mehr als 700 Jahre alt. Besonders wertvoll im Inneren der Kirche sind die Renaissancekanzel und die Mehmel-Orgel. Jährlich besuchen etwa 50.000 Besucher die Gottesdienste und zahlreichen Veranstaltungen. Seit 2007 wurde die Kirche kontinuierlich in Dach und Fach saniert. Im zweiten Viertel des 14. Jahrhundert wurde die Kapelle hinzugefügt, die heute als „Annenkapelle“ bekannt ist. Sie ist ein Kleinod gotischer Architektur und wurde vor dem ehemaligen Südportal des Hauptschiffs errichtet. Ein großer Teil ihrer Wand ist Fensterfläche. Sie füllt den gesamten Raum zwischen den Pfeilern aus. Der Sockelbereich besteht aus Mauerwerk. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wird die Annenkapelle als Winterkirche genutzt. Das Besondere an der Kapelle ist, dass der einschiffige Raum zwei Apsiden im Osten hat. Dies ist nach jetzigem Erkenntnisstand einmalig unter den Kapellen und Vorhallen im norddeutschen Raum.
Quelle: PEK (sk)

"Zwischentöne"

Programm der 73. Greifswalder Bachwoche vorgestellt

22.05.2019 ǀ Greifswald/Lübeck.  Unter dem Motto "Zwischentöne" startet am 17. Juni die 73. Greifswalder Bachwoche. Dabei werden bis zum 23. Juni über 40 Veranstaltungen angeboten, wie die Festivalleitung am Dienstag bei der Vorstellung des Programms in Greifswald mitteilte. Erwartet werden wieder rund 10.000 Besucher aus ganz Deutschland.

"Zwischentöne" sei das passende Motto für eine Interimszeit, während das Festival Geistlicher Musik der Nordkirche keinen festen Leiter habe, sagte Kirchenmusikprofessor Matthias Schneider. Der bisherige Leiter, Kirchenmusikdirektor Jochen A. Modeß, war im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen. "Zwischentöne" präsentiere daher sowohl Bewährtes als auch Neues, so Schneider.

Neben den traditionellen Formaten wie den Morgenmusiken und Kammermusiken werde es beispielsweise die "Schöpfung" von Joseph Haydn zum Mitsingen geben. Das Thema "Schöpfung" leite zudem "wie ein roter Faden durch das Programm", sagte Landeskirchenmusikdirektor Frank Dittmer. Mit diesem Thema beschäftigten sich sowohl das Kinderkonzert (18. Juni) als auch das Abschlusskonzert (22. Juni) "Groß ist Gottes Herrlichkeit" von Gerard Bunk.

Dieses Konzert werde auch einen Tag später, am 23. Juni, nochmals im Lübecker Dom aufgeführt, ergänzte Hans-Jürgen Wulf, Kirchenmusikdirektor in Hamburg. "Daran wird auch die Nordkirchen-Dimension des Festivals deutlich." Gemeinsam sind Matthias Schneider, Frank Dittmer und Hans-Jürgen Wulf Interimsleiter der diesjährigen Bachwoche. Alle drei bestreiten am 17. Juni mit einem Chlavichord-Konzert den Auftakt.

Geistliche Musik im gottesdienstlichen Rahmen bleiben Dittmers Worten zufolge das Herzstück der Greifswalder Bachwoche, vor allem in den täglichen "Geistlichen Morgenmusiken". Am 21. Juni werde dabei die neue Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt, die Predigt halten. Im Abschlussgottesdienst am 23. Juni predigt der Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit.

Die kostenlose Programmbroschüre ist unter anderem in den Greifswalder Kirchen und in der Stadtinformation erhältlich. Sie wird auf Anfrage auch zugeschickt. Das Bachwochen-Programm mit Kartenbestellformular gibt es auch unter: www.greifswalder-bachwoche.de. Die Greifswalder Bachwoche ist das älteste Musikfestival Mecklenburg-Vorpommerns. Träger ist die Nordkirche.
Quelle: epd

Angebote zur inneren Einkehr

"Spiritueller Sommer in Pommern“ in Groß Kiesow eröffnet

15.05.2019 ǀ Groß Kiesow.  Mit der Vernissage einer begehbaren Altarwand-Ausstellung, einem „Spirituellen Sommermarkt“ sowie mit der Vorstellung des Veranstaltungsflyers wurde am 12. Mai in Groß Kiesow rund um die Sankt-Laurentius-Kirche die diesjährige Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“ eröffnet.

Unter der Dachmarke „Spiritueller Sommer in Pommern“ und dem Motto „Zeit für Dich“ werden in der Zeit von Mai bis Oktober Angebote zur inneren Einkehr in der Region gebündelt, die sich an Urlauber und Einheimische gleichermaßen richten. Der „Spirituelle Sommer in Pommern“ soll sich zu einer verlässlichen Marke mit überregionaler Bekanntheit entwickeln. Musikalisch begleitet wurde der Eröffnungsnachmittag von Martina Gläser-Böhme und Ingo Böhme. Zahlreiche Interessierte besuchten den „Spirituellen Sommermarkt“, der vom Verein Kulturfelder organisiert wurde

Eigene Internetseite mit Flyer-Download


Die Veranstaltungsreihe verfügt unter www.spiritueller-sommer-pommern.de über einen eigenen Internetauftritt, der in die etablierte gemeinsame Internetseite des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises und des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg www.kirche-mv.de eingebettet ist. Dort sind neben Informationen zum „Spirituellen Sommer“ sowie zu den Partnerinnen und Partnern auch ein detaillierter Veranstaltungskalender mit Suchfunktion und der Flyer zu finden: www.kirche-mv.de/Spiritueller-Sommer-Pommern.9230.0.html Getragen wird der „Spirituelle Sommer“ vom Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis und der Nordkirche, unterstützt wird er von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Weites Spektrum an Veranstaltungsformaten

Die in der Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“ gebündelten Angebote können beispielsweise folgende Themen umfassen: Gebet, Gespräch, Innehalten, Kreatives Gestalten, Achtsamkeit, Andacht, Bewegung, Lesungen, Meditation, Führungen, Musik, Vorträge, Pilgern, spirituelle Wanderungen… Neben den Angeboten an verschiedenen, besonderen Orten werden auch die Orte selbst hervorgehoben wie beispielsweise Gärten, Plätze der Kraft/Stille, Kapellen, Kirchen, Pilgerwege…

Lieper Winkel, Insel Rügen und Pasewalk sind neu dabei

In diesem Jahr findet der „Spirituelle Sommer“ nach dem Start im Jahr 2018 bereits zum zweiten Mal statt. Mit fast 30 Anbietenden und mehr als 180 Veranstaltungsformaten bzw. Veranstaltungsreihen sowie kontinuierlich stattfindenden Angeboten hat sich das Spektrum im Vergleich zum Vorjahr – mit rund 20 Anbietenden und 140 Angebotsformaten – noch einmal deutlich erweitert. Insgesamt umfasst der „Spirituelle Sommer“ 2019 mehrere hundert einzelne Veranstaltungen. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr beispielsweise Angebote der katholischen Kirchen auf der Insel Rügen, Angebote der Pilgerkirche in Pinnow, des Lieper Winkels auf der Insel Usedom oder der Kirchengemeinde in Pasewalk. Weitere Partnerinnen und Partner sind unter anderem das Bibelzentrum in Barth, das „Haus der Stille“ in Weitenhagen, die Greifswalder Kirchengemeinde St. Nikolai, der Pilgerweg der Vaterunsersteine in Groß Kiesow, die „Offene Kapelle“ in Jager und der Konzertsommer auf der Insel Usedom. Die Angebote reichen vom Lagerfeuergottesdienst über Männerseminar, Wahrnehmungsübung und Klangmeditation bis hin zu Ausstellung, Konzert und Lesung.

Wunsch nach spiritueller Erfahrung gewinnt Bedeutung

Der Wunsch nach Stille, nach dem Zu-sich-kommen und nach spiritueller Erfahrung innerhalb und außerhalb religiöser Gemeinschaften gewinnt für viele Menschen immer mehr an Bedeutung. Das Projekt „Spiritueller Sommer in Pommern“ richtet sich an diesen Bedürfnissen aus. Umfragen der Tourismusbranche zeigen: Jeder Fünfte fragt im Urlaub nach spirituellen Angeboten. Urlauber bereichern das Gemeindeleben, sie regen neue Veranstaltungsformate an und ermöglichen sie oft überhaupt erst.

Sinnsuche in der Urlaubszeit

In der heutigen schnelllebigen Zeit bietet vor allem das Zeitfenster des Urlaubs Möglichkeiten für die Sinnsuche. Im Alltag bleibt dafür immer weniger Platz. Die Verbindung kirchlicher Angebote mit dem Tourismus bietet daher großes Potential. Bis zu zwei Drittel aller deutschen Urlauber geben an, dass Abstand zum Alltag, Entspannung und Kraft sammeln ihre Hauptmotive sind. Hier bestehen Anknüpfungspunkte zu den Kernkompetenzen der Kirche und hier liegt auch der Ausgangspunkt für das Projekt „Spiritueller Sommer in Pommern“ das einen vernetzenden und öffentlichkeitswirksamen Rahmen für spirituelle Angebote in der Region schafft.

Aussagekräftiges Logo verbindet

Den Anspruch der Veranstaltungsreihe transportiert das Logo. Das Kreuz zeigt die Verbindung zur christlichen Kirche. Die Sonne mit Lichtreflexionen strahlt über der Weite der pommerschen Landschaft mit ihrer Küste, mit Feldern und Wiesen. Das Motto „Zeit für Dich“ kann für innere Einkehr und die Zuwendung Gottes gleichermaßen stehen und ist zudem eine Einladung. Darüber hinaus verbinden Logo und Motto die Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“ mit weiteren Projekten im Bereich Kirche und Tourismus innerhalb der Landeskirche.
Quelle: PEK (sk)
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Aufarbeitung der Geschichte der Pommerschen Evangelischen Kirche 
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