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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Orgelsanierung

Dankeschön an Spender für Mehmel-Orgel in Greifswald

15.08.2018 ǀ Greifswald.  Mit einer persönlichen Einladung zu einem Konzert hat sich die Greifswalder evangelische Kirchengemeinde St. Marien am Dienstag bei den Förderern und Spendern bedankt, die sich für die Sanierung ihrer Mehmel-Orgel engagiert haben. 143 Spender beteiligten sich an der Aktion "Aus 1 mach 3 - Wir ziehen alle Register", bei der jeder gespendete Euro durch zwei Stiftungen der Sparkasse verdreifacht wurde, teilten die Kirchengemeinde und Ostdeutsche Sparkassenstiftung mit.

Auf ihrer Internetseite informiert die Kirchengemeinde, dass die benötigte Summe von 35.000 Euro durch die Spenden zusammengekommen ist. 70.000 Euro steuerten die Sparkassenstiftungen bei, weitere 85.000 Euro der Bund.

Die 152 Jahre alte Orgel ist das größte noch erhaltene Instrument des Stralsunder Orgelbauers Friedrich Albert Mehmel (1827-1888). Die Mechanik der Orgel musste grundlegend überarbeitet, gereinigt und das Pfeifenwerk neu intoniert und gestimmt werden. Die sanierte Orgel erklinge nun wieder und soll in diesem Sommer in Gottesdiensten und Konzerten zu hören sein.


Quelle: epd

Angebote zur inneren Einkehr

Halbzeit für den "Spirituellen Sommer in Pommern“

26.07.2018 ǀ Lassan.  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Spirituellen Sommer in Pommern“ mit Angeboten zur inneren Einkehr findet am kommenden Sonnabend (28. Juli) die Midissage der Ausstellung „Von Wegen“ in der Johanniskirche in Lassan statt.

Die Ausstellung „Von Wegen“, deren Midissage am Sonnabend, 28. Juli, um 18 Uhr in der Johanniskirche in Lassan stattfindet, zeigt als Leihgabe des polnischen Klosters Marianowo (Marienfließ) Kreuzweg-Malereien größtenteils polnischer Künstler in Verbindung mit Skulpturen von Dr. Franz Albert Tröster sowie Malereien von Prof. Andrzej Tomczak, Initiator und Kurator des Marianowo-Kreuzwegs. Die Kreuzweg-Ausstellung veranschaulicht in 14 Stationen den Leidensweg Jesu, von seiner Verurteilung bis zu seinem Tod am Kreuz auf dem Berg Golgatha, erläutert die Kuratorin der Lassaner Ausstellung, Ulrike Seidenschnur. „Der klassische Kreuzweg wird hier um eine 15. Station erweitert - mit der Hoffnung bergenden Darstellung von Christi Auferstehung.“ Der Dank der Kirchengemeinde gelte Pater Jan Dziduch vom Kloster Marianowo, der die Leihgabe ermöglichte.
 
Bergfest für Veranstaltungsreihe
 
Die Midissage findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“ statt, deren Veranstaltungszeitraum ebenfalls etwa zur Hälfte vorüber ist und die somit etwa zeitgleich Bergfest feiert. Der „Spirituelle Sommer“ wurde zudem am gleichen Ort, in der Johanniskirche in Lassan, im Mai eröffnet. Unter der Dachmarke „Spiritueller Sommer in Pommern“ werden zwischen Mai und September Angebote zur inneren Einkehr in der Region gebündelt, die sich an Urlauber und Einheimische gleichermaßen richten. Mittelfristig soll sich der „Spirituelle Sommer in Pommern“ zu einer verlässlichen Marke mit überregionaler Bekanntheit entwickeln.
 
Eigene Internetseite mit Flyer-Download
 
Die Veranstaltungsreihe hat unter www.spiritueller-sommer-pommern.de einen eigenen Internetauftritt, der in die etablierte gemeinsame Internetseite des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises und des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg www.kirche-mv.de eingebettet ist. Dort sind neben Informationen zum „Spirituellen Sommer“ sowie zu den Partnerinnen und Partnern auch ein Veranstaltungskalender mit ausgewählten Veranstaltungen und der Flyer zu finden. Getragen wird der „Spirituelle Sommer“ vom Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis und der Nordkirche und unterstützt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
 
Weites Spektrum an Veranstaltungsformaten
 
Die in der Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“ gebündelten Angebote können beispielsweise folgende Themen umfassen: Gebet, Gespräch, Innehalten, Kreatives Gestalten, Achtsamkeit, Andacht, Bewegung, Lesungen, Gottesdienst, Meditation, Führungen, Musik, Vorträge, Pilgern, spirituelle Wanderungen… Neben den Angeboten an verschiedenen, besonderen Orten werden auch die Orte selbst hervorgehoben wie beispielsweise Gärten, Plätze der Kraft/Stille, Kapellen, Kirchen, Pilgerwege…
 
Vom Lagerfeuergottesdienst bis zur Auszeit für Frauen
 
In diesem Jahr ist der „Spirituelle Sommer“ mit rund 20 Anbietern und mehr als 140 einzelnen Veranstaltungen bzw. Veranstaltungsreihen sowie kontinuierlich stattfindenden Angeboten gestartet. Partnerinnen und Partner sind unter anderem das Bibelzentrum in Barth, das „Haus der Stille“ in Weitenhagen, die Greifswalder Kirchengemeinde St. Nikolai, die Bischofskanzlei in Greifswald, das Klanghaus am See in Klein Jasedow, der Pilgerweg der Vaterunsersteine in Groß Kiesow, die „Offene Kapelle“ in Jager und der Konzertsommer auf der Insel Usedom. Die Angebote reichen vom Lagerfeuergottesdienst über Männerseminar, Wahrnehmungsübung und Klangmeditation bis hin zur Auszeit für Frauen.
 
Wunsch nach spiritueller Erfahrung gewinnt Bedeutung
 
Der Wunsch nach Stille, nach dem Zu-sich-kommen und nach spiritueller Erfahrung innerhalb und außerhalb religiöser Gemeinschaften gewinnt für viele Menschen immer mehr an Bedeutung. Das Projekt „Spiritueller Sommer in Pommern“ richtet sich an diesen Bedürfnissen aus. Umfragen der Tourismusbranche zeigen: Jeder Fünfte fragt im Urlaub nach spirituellen Angeboten. Urlauber bereichern das Gemeindeleben, sie regen neue Veranstaltungsformate an und ermöglichen sie oft überhaupt erst. Hand in Hand mit dieser Nachfrage geht das Thema Pilgern.
 
Sinnsuche in der Urlaubszeit
 
In der heutigen schnelllebigen Zeit bietet vor allem das Zeitfenster des Urlaubs Möglichkeiten für die Sinnsuche. Im Alltag bleibt dafür immer weniger Platz. Die Verbindung kirchlicher Angebote mit dem Tourismus bietet daher großes Potential. Bis zu 66 Prozent aller deutschen Urlauber geben an, dass Abstand zum Alltag, Entspannung und Kraft sammeln ihre Hauptmotive sind. Hier bestehen Anknüpfungspunkte zu den Kernkompetenzen der Kirche und hier liegt auch der Ausgangspunkt für das Projekt „Spiritueller Sommer in Pommern“.
 
Aussagekräftiges Logo verbindet
 
Den Anspruch der Veranstaltungsreihe transportiert das Logo. Das Kreuz zeigt die Verbindung zur christlichen Kirche. Die Sonne mit Lichtreflexionen strahlt über der Weite der pommerschen Landschaft mit ihrer Küste, mit Feldern und Wiesen. Das Motto „Zeit für Dich“ kann für innere Einkehr und die Zuwendung Gottes gleichermaßen stehen und ist zudem eine Einladung. Darüber hinaus verbindet dieses Motto die Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“ mit weiteren Projekten im Bereich Kirche und Tourismus innerhalb der Landeskirche.
 
Vorpommern als Vorreiter
 
„Ich freue mich, dass wir mit dem ‚Spirituellen Sommer in Pommern‘ ein ähnliches Projekt aus Südwestfalen nun im Norden adaptiert haben“, sagte Ulrich Schmidt, Kirche und Tourismus der Nordkirche, anlässlich der Eröffnung. „Die Kooperation mit dem Tourismus in Vorpommern wird in den kommenden Monaten und Jahren stetig ausgebaut und weitere Anbieter im Sinne des Projektes werden hinzukommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir nach den ersten Erfahrungen in Vorpommern das Angebot auch in anderen Regionen der Nordkirche in die Wege leiten werden.“
Quelle: PEK (sk)

Beate Kempf-Beyrich und Tilman Beyrich wechseln von Heringsdorf nach Greifswald

Von der Insel in die Hansestadt

22.07.2018 ǀ Greifswald.  14 Jahre waren Beate Kempf- Beyrich und Tilman Beyrich als Pastoren auf Usedom. Nun verlassen sie die Insel und gehen nach Greifswald. Dietmar Pühler hat mit ihnen gesprochen.

Frau Kemp-Beyrich und Herr Dr. Beyrich, nach 14 Jahren verlassen Sie die Insel Usedom. Was gab den Ausschlag für den Wechsel von der Pfarrstelle Heringsdorf-Bansin zur Domgemeinde Greifswald?

Tilman Beyrich: In der Kirche ist es vorgesehen, dass Pastoren sich nach etwa zehn Jahren neu orientieren. Die Kirchengemeinden sollen ihr eigenes Profil entwickeln können.

Beate Kempf-Beyrich:
Weil es uns hier so gut gefallen hat, haben wir diesen Zeitpunkt hinausgezögert. Schließlich hat uns der Bischof auf die Domstelle angesprochen. Das hat uns trotz aller Verbundenheit mit der Insel auch gereizt.

Beyrich: Die Domgemeinde ist Gastgeber der Bachwoche und Anziehungsort für Touristen. Und der Dom ist Unikirche und für die Stadt da. Für diese Mischung bringen wir manche Erfahrungen mit. Außerdem leben meine Eltern dort und ich kann wieder an der Universität unterrichten.

Wie schwer oder wie leicht fiel Ihnen die Entscheidung für einen Neuanfang?

Kempf-Beyrich:
Mir fiel sie sehr schwer. Ich habe hier auf Usedom Wurzeln geschlagen, ich war noch nie so lange an einem Ort wie hier. Es ist ein absolutes Privileg, am Meer wohnen zu dürfen. Unsere ganze Familienphase fällt in diese Zeit. Unsere vier Kinder werden Heringsdorf immer als Heimat empfinden.

Beyrich: Für mich ist es leichter, denn Greifswald war lange meine Heimat. Aber auch ich werde die Gemeinde und die Arbeit in der Ahlbecker Schule vermissen.

Auf welche Wegmarken schauen Sie als Pastoren in Heringsdorf und Bansin zurück?

Kempf-Beyrich: Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit mit der Kommune, dem Eigenbetrieb, den Schulen, dem Hort und den Kindergärten stärken konnten.

Beyrich: Die größte Veränderung war sicher die Fusion der Kirchengemeinden Heringsdorf und Bansin. Aus meiner Sicht ein sehr guter Schritt.

Kempf-Beyrich: Positiv ist auch, dass wir seit einigen Jahren eine gut eingearbeitete Bürokraft haben und dass die Öffentlichkeitsarbeit und die Internetpräsenz in professionelle Hände gelegt wurden. Das hat die Außenwirkung unserer Gemeinde sehr verbessert.

Beyrich: Für uns war es auch wichtig, immer gute Kirchenmusik hierher zu holen und selber zu machen. Auch mit den Erlesenen- Abenden haben wir viele Menschen inselweit erreicht.

Gab es auch Enttäuschungen?

Kempf-Beyrich: Wir hätten uns eine stärkere Resonanz auf unsere Familienangebote gewünscht. Über Taufen, Konfirmationen oder Beerdigungen bekamen wir viele Kontakte, aber nur selten sind sie auf Dauer erhalten geblieben. Die regelmäßigen Angebote für Kinder wurden kaum wahrgenommen. Es scheint nicht mehr im Blick zu sein, dass religiöse Erziehung heute noch genauso wichtig ist wie Sport oder andere Aktivitäten.

Welche schönen Erinnerungen nehmen Sie mit?

Kempf-Beyrich: Dass wir uns von Anfang an vom Kirchengemeinderat getragen gefühlt haben. Wir hatten Unterstützung bei allen Projekten, die uns am Herzen lagen. Und dann sind natürlich die schönen Gottesdienste zu nennen. Weihnachten und Ostern waren Highlights, weil alle Generationen dabei waren. Der Besuch zu Ostern hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert. Viel motivierende Anerkennung haben wir auch von Urlaubern bekommen.

Beyrich: Mir bleiben viele Kulturevents in Erinnerung: von unseren Bach-Kantaten bis hin zur Schüler-Theater-Aufführung des „Kleinen Prinzen“. Etwas Besonderes war auch die 120-Jahrfeier in Bansin. Es war erhebend, Choräle singend durch den Ort zu ziehen.

Kempf-Beyrich: Oder die Martinsfeste und unser Reformationsjubiläum. Dass wir es in der katholischen Kirche feiern konnten, war ein schönes Zeichen ökumenischer Verbundenheit. So sind auch die Sternsinger- Aktion und das ökumenische Krippenspiel entstanden.

Was wünschen Sie der Kirchengemeinde für die Zukunft?

Beyrich: Ich denke, dass es im Interesse aller wäre, wenn es eine Kirchengemeinde Ahlbeck- Heringsdorf-Bansin gäbe. Dann könnte man ein Konzept entwickeln, dass nicht an allen drei Orten das gleiche Programm angeboten wird. Kirche könnte dann die Zielgruppen noch besser ansprechen.

Kempf-Beyrich: Ich wünsche mir, dass die gewachsenen Beziehungen zu Kindergarten, Hort und Schule von beiden Seiten weiter gepflegt werden.

Beyrich: Viele Menschen haben uns gezeigt, dass sie unsere Arbeit schätzen. Solch eine wachsende Selbstverständlichkeit von Kirche in unserer Region ist ermutigend. Das wird auf Dauer dazu führen, dass sich wieder mehr Menschen taufen lassen und erfahren, wie gut Kirche ihrem Leben tut. Dann braucht man sich um die Zukunft der Kirche keine Sorgen machen.

Kempf-Beyrich: Doch zunächst wünschen wir uns, dass es möglichst schnell zu einer Neubesetzung der Pfarrstelle kommt. In der Zwischenzeit sind unser Kirchengemeinderat und unser Mitarbeiter-Team gut gerüstet, auch eine Vakanz zu überstehen.
Quelle: Mecklenburgische und Pommersche Kirchenzeitung Nr. 29/2018
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