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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

15.000 Euro aus Dorfkirchen-Notsicherungsprogramm

Stiftung Denkmalschutz unterstützt Dorfkirche Ranzin

16.07.2019 ǀ Greifswald.  Die Dorfkirche in Ranzin bei Greifswald erhält von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) 15.000 Euro aus dem Dorfkirchen-Notsicherungsprogramm. Das Geld werde für die Restaurierung von Außenmauerwerk und Dach gebraucht, teilte die DSD mit. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche in Ranzin ist durch starke Risse im Mauerwerk bedroht. Einschließlich der Turmsanierung werden die Bauarbeiten voraussichtlich insgesamt 700.000 Euro kosten.
Quelle: epd

Pfarramt Strasburg

Landesbischöfin besucht Kirchengemeinden in der nördlichen Uckermark

15.07.2019 ǀ Schwerin/Strasburg.  Nordkirchen-Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt hat am Sonntag (14. Juli) die Kirchengemeinden Strasburg und Blumenhagen im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis besucht. Zum Auftakt hielt sie die Predigt im Gottesdienst in Strasburg. Im weiteren Verlauf des Tages informierte sie sich über die kirchliche Arbeit und die Lebensverhältnisse der Menschen in der Region.

In ihrer Predigt sagte die Landesbischöfin: „Jesus erinnert uns an Gottes Haltung zu uns Menschen. Gott sieht unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten, was wir alles Gutes tun könnten, und sieht barmherzig auf das, was wir dennoch versäumen. Jesus rät uns deshalb: Seht euch, die Menschen, die Welt, mit Gottes Augen an. Mit Liebe, mit Barmherzigkeit. So, wie ihr selbst angesehen werden wollt. Das ist nicht einfach. Das beseitigt nicht alle Probleme. Aber wenn wir uns eingestehen, immer nur einen Teil der ganzen Wahrheit sehen und verstehen zu können, dann bleibt die Sicht anderer wichtig. Und im Hören auf das, was sie zu sagen haben, wird der Blick auf die Welt erst vollständig. Auch der Blick auf unsere Kirche.“

Sie sei beeindruckt vom kirchlichen Leben hier, so die Landesbischöfin: „Die Zahl der diakonischen Einrichtungen allein in diesen Kirchengemeinden, der Umbau des alten Gemeindehauses in Strasburg zu einem Begegnungszentrum für Menschen weit über die Gemeinde hinaus – samt einem Garten, der als ‚Paradiesgarten‘ daran erinnert, dass unser Leben aus mehr als nur Arbeit, Mühen und Sorgen besteht – das alles zeigt, wie sehr Sie alle aus christlicher Haltung heraus als Gemeinde, als Diakonie die Menschen in dieser Region, ihre Sorgen und Nöte wahrnehmen und dann ganz praktisch für sie da sind.“

Gespräch mit Gemeindegliedern

Nach dem Gottesdienst kam Kristina Kühnbaum-Schmidt beim Kirchenkaffee mit Gemeindegliedern sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinden ins Gespräch. Pastor Manfred Hojczyk berichtete von den Rahmenbedingungen kirchlichen Lebens in einer der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands, von der Abwanderung vor allem junger Menschen in den vergangenen Jahrzehnten und zugleich vom großen Engagement von Gemeindegliedern und Bürgern: „Wir möchten der Landesbischöfin einen Eindruck von unserem Gemeindealltag geben und zeigen, was in dieser Gemeinde möglich ist und wo Herausforderungen bestehen. Zugleich möchten wir mit ihr über die Frage sprechen, wie Kirche in dieser Situation lebendig bleiben kann.“

Gemeinsam mit Pastor Hojczyk und Vertretern der Kirchengemeinde besuchte die Landesbischöfin Kirchen und diakonische Einrichtungen: In Strasburg informierte sie sich über die Arbeit in der Kindertagesstätte „Mutter Eva“ des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald. Sie besuchte das Altenhilfezentrum „Matthias Claudius“ und die Einrichtung für Menschen mit Behinderung „Haus am Wasserturm“, beide getragen vom Diakoniewerk Kloster Dobbertin, sowie das Strasburger Ambulante Pflegezentrum vom Diakonie Pflegedienst Vorpommern und die Altenbetreuung der Kirchengemeinde in Blumenhagen. Diese wird von der 1991 von dem früheren Boxweltmeister Max Schmeling gegründeten und nach ihm benannten Stiftung gefördert. Schmeling wurde 1905 in Klein Luckow (Kirchengemeinde Blumenhagen) geboren.

"Sich nicht davon abbringen lassen, für Andere da zu sein“

„Auch mit weniger werdenden Gemeindegliedern und immer wieder neuen Herausforderungen lassen Sie sich hier in der Uckermark, als christliche Gemeinde, als evangelische Kirche, nicht davon abbringen, für Andere da zu sein“, sagte die Landesbischöfin und ermutigte dazu, auch weiterhin „konkret und praktisch zu helfen, wo Menschen in Not sind“. Kühnbaum-Schmidt: „Als Kirche Jesu Christi und in seiner Nachfolge lassen wir alle uns nicht davon abbringen, barmherzig zu sein und zu bleiben – unter dem Vorzeichen der Liebe Gottes zu allen Menschen. Was hier, vor Ort, in der Nachfolge Jesu geschieht, ist Grund für große Dankbarkeit.“

Anschließend standen die Kirchen in Wismar, Groß Luckow, Blumenhagen, Groß Spiegelberg und Klein Luckow auf dem Besuchsprogramm. Zum Abschluss besichtigte die Landesbischöfin das umgebaute Alte Gemeindehaus. Um es zu erhalten und wieder als Zentrum für Begegnung und Veranstaltungen nutzen zu können, gründeten Bürger Strasburgs und Kirchengemeindemitglieder den Förderverein „Altes Gemeindehaus“. (www.altes-gemeindehaus-strasburg.de)

Seit ihrem Amtsantritt Anfang April 2019 besucht Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt in allen drei Sprengeln der Nordkirche Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Dienste und Werke sowie Einrichtungen von Kirche und Diakonie. Bei ihren Begegnungen im Rahmen von Gottesdiensten und Veranstaltungen sowie bei Treffen und in Gremienberatungen ist sie mit den Menschen vor Ort im Gespräch.
Quelle: Nordkirche (pd/std)

Konzertsaison im Pfarrgarten Starkow

Der Klang des Sommers

14.07.2019 ǀ Starkow/Zingst.  Es ist ein Garten voll bunter Blüten und betörender Düfte. Doch auch wunderbare Töne steigen an manchen Sommerabenden in den Himmel über Starkow. Ein vielfältiges Programm mit Gartenführungen und Konzerten hat der Verein „Backstein Geist und Garten“ auf die Beine gestellt. Die Jugendlichen vom Zingster Singkreis kommen am Montag, 19 Uhr.

„Die Rosen blühen noch, wenn der Singkreis bei uns zu Gast sein wird“, kündigt Gerd Albrecht vom Pfarrgarten Starkow an. Eine schöne Gelegenheit also, vor Konzertbeginn um 19 Uhr in der Kirche, noch einmal durch den Pfarrgarten Starkow zu streifen. „Vielleicht singen wir auch noch ein paar Lieder draußen“, verrät Chorleiter Frank Dittmer. Ein Erlebnis für alle Sinne ist also garantiert. Denn wenn in der Umgebung dieses Gartens 40 junge Stimmen des Zingster Singkreises alte Meister mit modernen Klängen kombinieren – dann braucht es nur noch Abendsonne und Rosenblätterbowle für einen unvergesslichen Sommerabend.

Der Singkreis bereitet sich mit Landeskirchenmusikdirektor Dittmer schon die ganze Woche lang auf dieses und drei weitere Konzerte vor: auf der Jugendsingwoche auf dem Zingsthof auf dem Darß. 1968 ins Leben gerufen durch den 2015 verstorbenen Kirchenmusiker Hans-Peter Günter, fi ndet sie seither jährlich statt. Viele 12- bis 16-Jährige sind wieder dabei. „Der Anteil Jugendlicher steigt erfreulicherweise“, sagt Dittmer. Auch erwachsense „Stammgäste“ singen mit: 40 junge Menschen aus Greifswald, Berlin, Kiel, Leipzig, Dresden, Wittenberg. Auf dem Programm steht eine weltlich-geistliche Mischung: von leichten Mitsing-Kanons bis zu anspruchsvollen Chorälen. Auf der Freilichtbühne an der Seebrücke in Zingst liefert der Chor am Sonnabend um 17 Uhr erste Kostproben seines Könnens. „Zum Pfarrgarten kommen wir dann mit dem Rad“, kündigt Dittmer an. Über Barth und Kenz radeln sie am Montag nach Starkow, übernachten dort nach dem Konzert und fahren am nächsten Tag zum Auft ritt um 20 Uhr in die Seemannskirche Prerow. „Da geht es mit 40 Rädern auf die Bodstedter Fähre“, freut sich der Musiker.

„Schön und nützlich“ soll ein Garten sein

Der Pfarrgarten selbst ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. „Es wird durchgeblüht“, ist das Motto des Vereins „Backstein Geist und Garten“, der sich um das kleine Paradies kümmert. „Wir sind dabei ganz unserem alten Ferdinand verpflichtet“, sagt Gartenbauer und Barther Vineta-Museums- Leiter Gerd Albrecht. Einem Barther, den es in die Welt zog. Ferdinand Jühlke (1815-1893) war Königlich-Preußischer Hofgartendirektor und hatte sehr anschaulich die Gestaltung von Pastoratsgärten im 18. Jahrhundert geschrieben. Nach seinem Leitsatz „schön und nützlich“ bebaut der Verein das Fleckchen Erde.

So wichtig wie das Blühen und Ernten ist den Mitgliedern die seelische Komponente: Genuss und Kultur. Zwischen Beeten und Bäumen oder in der benachbarten Kirche fi nden Konzerte, Ausstellungen und sehr unterhaltsame Gartenführungen statt. Gerd Albrecht erklärt dabei nicht nur die Ideen seines „lieben Freundes“ Jühlke, sondern plaudert auch gern aus dem Blumen-Nähkästchen. Das Liebeslebens seiner Pfl anzen ist so ein Steckenpferd: „Wer da mit wem gern fl üstert ...“.

Aber auch weitere große Konzerte stehen bevor. Nach dem Singkreis freut sich Albrecht auf die Festspiele MV, die am 25. Juli, 19.30 Uhr, mit der „Jungen Elite“ zu Gast sind. Ab 18 Uhr lädt er zu einer Gartenführung ein: „Die Erschaff ung einer kleinen Blume ist das Werk von Jahrtausenden“.

„Ein Höhepunkt wird auch die Opernale am 17. August mit der Schreiadleroper“, kündigt er an. Und dann gibt es da noch das sogenannte „Mus-Hus“, dessen Eröff nung auf den Appeltag am 12. Oktober verschoben wurde. Nach dem Motto „Äpfel für Kultur“ sollen dort Gartenfrüchte gemeinschaft lich verarbeitet und später zur Finanzierung der Sommerkonzerte verkauft werden. Viele Blüten und Töne bietet der Sommer: Lassen Sie sich verzaubern! Das Programm: www.starkow.net.
Quelle: Mecklenburgische und Pommersche Kirchenzeitung Nr. 28/2019
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