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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Ostseeküsten-Radweg

Route der Norddeutschen Romantik eröffnet

18.04.2018 ǀ Greifswald.  Von der Greifswalder Klosterruine Eldena bis zum Rungehaus in Wolgast: Die neue Route der Norddeutschen Romantik verbindet künftig wichtige Lebens- und Motivstationen der frühromantischen Maler Caspar David Friedrich (1774-1840), Friedrich August von Klinkowström (1778-1835), Philipp Otto Runge (1777-1810) und des Dichters Karl Lappe (1773-1843).

Dem Ostseeküsten-Radweg entlang des Greifswalder Boddens folgend, seien Originalschauplätze mit kulturellen Schätzen wie dem Schloss Ludwigsburg, dem Pfarrhaus Wusterhusen oder den Häfen Vierow und Wolgast zu erleben, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), anlässlich der Eröffnung des Radweges am Mittwoch in Greifswald.

Bisher habe der Radweg nur der "sportlichen Naherholung" gedient. Doch nun sei die 54 Kilometer lange Strecke "mit kulturellem Leben und regionaler Identität erfüllt", so Dahlemann weiter. An zehn ausgewiesenen Stationen liefern Informationstafeln zudem Hintergrundwissen zum künstlerischen und privaten Werdegang der vier Protagonisten. Außerdem geben die Tafeln Hinweise auf weitere "Natur- und Kulturhighlights" auf und entlang der Route.

Ziel der neuen Route sei, "das Thema Romantik in den ländlichen Raum zu tragen", sagte die amtierende Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Vorpommern, Nicole Spittel. Die Verknüpfung von Kultur und Natur macht ihren Worten zufolge das Besondere des Projekts aus. Wer sich auf die "intensive Zeitreise in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts" begeben möchte, könne sich auf der Tour durch einen sogenannten Natur-Kultur-Guide begleiten lassen.

Mit der Route rücke Vorpommern als "Wiege der norddeutschen Romantik" noch vielschichtiger in die öffentliche Wahrnehmung, so Susanne Papenfuß vom Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Zentrum. Das Zentrum hat den Weg gemeinsam mit dem Tourismusverband Vorpommern konzipiert. Die Route von der Greifswalder Klosterruine, einem der bekanntesten Motive von Friedrich, bis zum Geburtshaus von Runge in Wolgast kann beidseitig befahren werden.
Quelle: epd

Gottesdienst und Empfang

Bischof Abromeit dankte Ehrenamtlichen

16.04.2018 ǀ Grimmen.  Die Mitarbeit in der Kirche ist etwas Großartiges, findet der Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit. Er wandte sich mit diesen Worten vor allem an die rund 230 Ehrenamtlichen, die am Sonntag zu einem feierlichen Gottesdienst in die St. Marienkirche in Grimmen kamen. "Vielleicht gibt es - so möchte ich aus eigener Erfahrung sagen - kaum etwas Erfüllenderes", sagte der Bischof in der gut besuchten Kirche. Der Gottesdienst wurde als Dank für die vielen Ehrenamtlichen der Region veranstaltet. Im Anschluss besuchten rund 160 Gäste einen Ehrenamtlichenempfang.

Es sei unglaublich, was alles in den Gemeinden der Region getan und geleistet werde. "Schaue ich darauf, ist mir um unsere Kirche in der Zukunft nicht bange", sagte der evangelische Theologe. Auch wenn es vor Ort nicht immer leicht sei, für die vielfältigen Aufgaben einer Kirchengemeinde Mitarbeitende und Verantwortliche zu finden. "Aber da werden Gemeindebriefe ausgetragen, Kirchen geputzt und geschmückt, aufgeschlossen und in Ordnung gehalten." Mitarbeit im Kirchengemeinderat, Kümmern um Finanzen der Kirche, und die Friedhöfe würden in Ordnung gehalten. Wieder andere helfen bei der Kinder- und Jugendarbeit, singen im Chor oder engagieren sich in Fördervereinen. "Danke für jeden Handgriff, den niemand sieht, und der doch getan werden muss."
Quelle: epd/kmv

Bericht von der vierten Sitzung 2018

Pommerschen Kirchenkreisrat: Kulturfest stärkt Zusammenhalt

12.04.2018 ǀ Weitenhagen.  Greifswalder Kirchengemeinden erhalten Unterstützung für Feier am 1. Mai / Hilfe für Begegnungsgruppe des Blauen Kreuzes / Berufung des Bauausschusses / Finanzierung zahlreicher Bauvorhaben bewilligt / Antragsliste für Denkmalfonds der Nordkirche beschlossen

Der pommersche Kirchenkreisrat (KKR) gewährt der Kirchengemeinde St. Jacobi Greifswald für die Beteiligung am Greifswalder Kulturfest am 1. Mai 500 Euro aus dem Fonds „Initiativen und Projekte“.  Diesen Beschluss fasste das Gremium in seiner Sitzung am 10. April in Weitenhagen. Es war die zweite Zusammenkunft des im März gewählten zweiten Kirchenkreisrats nach der konstituierenden ersten Sitzung auf der Frühjahrssynode in Züssow.

Die Jacobigemeinde hatte einen entsprechenden Antrag an den Kirchenkreisrat gestellt. „Wie in den vergangenen Jahren wird das Fest von ‚Greifswald für alle‘ organisiert und von vielen Greifswalder Initiativen, Bands und Rednern mit Leben erfüllt“, so Pastor Michael Mahlburg in dem Antrag. „Für die Greifswalder Gemeinden wird das Projekt ‚zusammen wachsen‘ federführend einen Stand und Redebeitrag leisten, wobei alle Gemeinden eingeladen sind, sich zu beteiligen.“ Die Kirchengemeinde rechne wieder mit mehr als 2.000 Besuchenden, so der Pastor. Der Kirchenkreisrat begründete seinen Beschluss mit dem verbindenden Charakter des Kulturfests, das der Stärkung der Willkommenskultur und der Pflege des Zusammenhalts aller Greifswalder diene und dessen Bedeutung stetig wachse. Im vergangenen Jahr sei es ein großartiges Fest gewesen, an dem sich die Greifswalder Kirchengemeinden rege beteiligten, so der KKR.
 
Blaues Kreuz leistet wichtigen Dienst
 
Ebenfalls aus dem Fonds „Initiativen und Projekte“ unterstützt der Kirchenkreisrat die Begegnungsgruppe Greifswald des Blaues Kreuz in Deutschland e.V. mit einem Zuschuss in Höhe von 270 Euro. Die christliche Organisation Blaues Kreuz ist im Bereich der Selbsthilfe bei Suchtkrankheiten tätig. Der Leiter der Begegnungsgruppe, Rudi Knüppel, hatte in einem Antrag an den KKR um finanzielle Hilfe für die Arbeit im Jahr 2018 gebeten. Bereits in der Vergangenheit hat der Kirchenkreis den wichtigen Dienst des Blauen Kreuzes mehrfach unterstützt, zuletzt im Oktober des vergangenen Jahres mit 400 Euro für die Durchführung einer sogenannten Besinnungswoche, zu der die Begegnungsgruppe zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen einlädt. Die Arbeit des Blaues Kreuz e.V. habe in Pommern eine lange Tradition und bis heute vielen Menschen neuen Halt und Lebensperspektive geschenkt, so der Kirchenkreisrat. Die Arbeit der Begegnungsgruppe sei äußerst wichtig und auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
 
Hohes ehrenamtliches Engagement
 
Mit der Amtszeit des ersten Kirchenkreisrats endete auch die Amtszeit des bisherigen Bauausschusses des Kirchenkreisrats. Dem KKR kam daher die Aufgabe zu, einen neuen Bauausschuss zu bilden und dessen Mitglieder zu berufen. Zunächst dankte der Kirchenkreisrat dem Bauausschuss für sechs Jahre der zuverlässigen und hervorragenden fachlichen Begleitung. „Die Arbeit des Bauausschusses ist von einem hohen ehrenamtlichen Engagement geprägt“, sagte der KKR-Vorsitzende, Propst Gerd Panknin. Der KKR freue sich, die Mitglieder des Bauausschusses für die nächsten sechs Jahre in der bisherigen Zusammensetzung wiederberufen zu können, da sie bereits vor der Sitzung erklärt hatten, für eine weitere Berufung zur Verfügung zu stehen. Zusätzlich sprach sich der Kirchenkreisrat dafür aus, noch ein weiteres Mitglied aus dem Gebiet der Propstei Demmin in den Ausschuss zu berufen, damit alle drei Propsteien im Bauausschuss etwa gleich stark repräsentiert sind.
 
Kirche in Alt Plestlin: Turmrettung vor Innensanierung
 
Der Kirchenkreisrat hat entsprechend der Empfehlung des Bauausschusses beschlossen, der Kirchengemeinde Jarmen-Tutow zu gestatten, die Bewilligung 2018 aus dem PEK Baufonds für Sonstige Kirchen nicht für die Innensanierung, sondern zur Deckung der Mehrkosten der Turmsanierung einzusetzen. Dem KKR lag ein entsprechender Antrag der Kirchengemeinde vor. Für die Kirche Alt Plestlin waren 20.000 Euro im Fonds Sonstige Kirchen 2018 für die Innensanierung bewilligt worden. Für die Turmsanierung hatte der PEK aus dem Baufonds 2017 einen Zuschuss von 25.000 Euro gewährt. Ursprünglich waren für die Turmsanierung insgesamt 133.000 Euro geschätzt worden. Aufgrund der erheblichen und komplizierten Schäden wird die Turmsanierung jedoch 35.000 Euro mehr kosten. Da es nicht zuletzt um die Standsicherung des Turms geht, hat die Kirchengemeinde entschieden, die Sanierung des Kirchturms gegenüber der Innensanierung zu priorisieren.
 
Kirche Lancken-Granitz: Trockenlegung und Turmsanierung
 
In einem weiteren Beschluss stellte der Kirchenkreisrat entsprechend der Empfehlung des Bauausschusses für die Innensanierung von Anbauten und Turm sowie für die Entfeuchtung der Kirche St. Andreas in Lancken-Granitz im Rahmen einer Verpflichtungsermächtigung aus dem Fonds für Sonstige Kirchen 2019 Mittel in Höhe von 18.000 Euro zur Verfügung. Diese Mittel dienen der Sicherung der Eigenmittel im Rahmen der Bewilligung aus dem Förderprogramm zur Erhaltung von Denkmalen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Durchführung bautechnisch dringender Leistungen. Für das Bauvorhaben und die finanzielle Unterstützung besteht besondere Dringlichkeit, da die Innenwände der Kirche feucht sind. Die Trockenlegung erfolgt mittels einer automatisch gesteuerten Belüftung des Kirchraums sowie durch Aufnahme des Klinkerbodens entlang der Wände. Die Innensanierung ist Voraussetzung für die geplante umfangreiche Orgelsanierung.
 
Kirche Samtens: Fachwerkturm wird instandgesetzt
 
Der Kirchenkreisrat hat beschlossen, für die Sanierung des Fachwerkturms der Kirche in Samtens im Rahmen einer Verpflichtungsermächtigung aus dem Fonds für Sonstige Kirchen 2019 Mittel in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Das Gremium folgte damit der Empfehlung des Bauausschusses. Die Mittel dienen der Sicherung der Eigenmittel im Rahmen der Bewilligung aus dem Förderprogramm zur Erhaltung von Denkmalen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Durchführung bautechnisch dringender Leistungen. Während der Sanierung des Westgiebels im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass die Standsicherheit des Turms gefährdet ist und akuter Handlungsbedarf besteht.
 
Kirche Schlemmin: Notsicherungsmaßnahmen
 
Eine weitere Mittelvergabe im Rahmen einer Verpflichtungsermächtigung aus dem Fonds Sonstige Kirchen 2019 beschloss der Kirchenkreisrat für Notsicherungsmaßmaßnahmen an der Kirche in Schlemmin. Es handelt sich um 53.750 Euro, die zur Sicherung der Eigenmittel im Rahmen der Bewilligung aus dem Förderprogramm LEADER zur Durchführung bautechnisch dringender Leistungen dienen. Der KKR folgte auch mit diesem Beschluss einer Empfehlung des Bauausschusses, für dessen Arbeit die Kirchenkreisratsmitglieder ausdrücklich dankten. Bei den geplanten Baumaßnahmen in der Kirche Schlemmin sollen unter anderem die Dachdeckungen des Hauptdaches von Schiff und Chor sowie die der beiden Sakristeien erneuert werden. Die Dachdeckungen erfolgen mit einer historischen Hohlpfanne, so wie sie nachweislich vor der Eindeckung mit Betondachsteinen waren. Letztere sind für die Dachkonstruktion zu schwer.
 
Kirche St. Marien Stralsund: Sanierung des Hochchors
 
Der Kirchenkreisrat hat gemäß der Empfehlung des Bauausschusses beschlossen, für den „Bauabschnitt 2018 – Bauliche Sanierung und Restaurierung des Hochchores in der Kirche St. Marien in Stralsund“ im Rahmen einer Verpflichtungsermächtigung aus dem Fonds für sonstige Kirchen 2019 Mittel in Höhe von 25.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Diese Mittel dienen der Sicherung der Eigenmittel im Rahmen der Bewilligung aus dem Förderprogramm zur Erhaltung von Denkmalen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Durchführung bautechnisch dringender Leistungen. Die Maßnahme bildet den Abschluss der gesamten Sanierung im Obergaden – der oberen Wandfläche des Mittelschiffs – in Ost-West-Richtung. Die Gipsstuckfassung im Hochchor ist in einem sehr schlechten Zustand, daher ist die gesamte Fläche derzeit durch ein Netz gesichert, um herabstürzende Teile der Verputzung aufzufangen.
 
Antragsstellung an den Denkmalfonds der Nordkirche
 
Für eine Reihe kleinerer Instandsetzungsmaßnahmen und Restaurierungen in Kirchen und Kapellen im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis hat der Kirchenkreisrat beschlossen, Zuschüsse in Höhe von insgesamt 89.188,51 Euro beim Denkmalsfonds der Nordkirche zu beantragen. Die Antragsliste wurde vom Bauausschuss zusammengestellt. Der Kirchenkreisrat dankte den Mitgliedern des Bauausschusses für die immense Arbeit, die in die Erstellung der Liste investiert wurde. Die Liste umfasst insgesamt 14 einzelne Maßnahmen. Dazu zählen beispielsweise die Restaurierung von Lesepult und Altarfiguren in der Kapelle Klevenow, die Restaurierung des Triumphkreuzes in der Kirche St. Marien in Kenz oder die Instandsetzung des Schalldeckels der Kanzel in der Kirche St. Marien Usedom.
 
Außerdem befasste sich der KKR während der Sitzung unter anderem mit der Pfarrstellenstruktur in mehreren Kirchengemeinden, mit Personalfragen, mit der Berufung der Kirchenkreisbeauftragten für den Kirchentag, mit Vorüberlegungen zu den Kandidatenvorschlägen zur Wahl der Landessynode sowie mit Vorüberlegungen zur Berufung des Anlageausschusses des PEK und zur Geschäftsordnung des KKR.

Die nächste Sitzung des Kirchenkreisrats findet am 8. Mai 2018 statt.
Quelle: PEK (sk)
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