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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Sachschaden

Einbruch in evangelisches Pfarrhaus auf Rügen

22.10.2018 ǀ Rügen.  Unbekannte Täter sind in der Nacht auf Sonntag gewaltsam in das evangelische Pfarramt in Bergen (Billrothstraße) auf der Insel Rügen eingedrungen. Sie brachen zwei Stahlblechschränke auf, stahlen nach Angaben der Polizei aber offensichtlich nichts. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 400 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Bergen unter 03838/8100, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: epd

Bugenhagenmedaille

Wolfgang Banditt für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

22.10.2018 ǀ Gartz (Oder).  Die Nordkirche hat Wolfgang Banditt für sein ehrenamtliches Engagement mit der Bugenhagenmedaille geehrt. Der Greifswalder Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit überreichte die höchste Auszeichnung der Nordkirche am Sonntag (21. Oktober) im Festgottesdienst in der Gartzer Kirche St. Stephan (Kreis Uckermark).

Banditt vertrete "mit Schaffensfreude und Beharrlichkeit die Belange speziell des Südostens des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises". Die Region, die mehrheitlich zum Bundesland Brandenburg gehört, ringe darum, in einer auf Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ausgerichteten Landeskirche entsprechend wahrgenommen zu werden, hieß es. Banditt setze sich für die Menschen in dieser strukturschwachen Region ein. Der Agraringenieur ist seit 1982 ununterbrochen Mitglied im Gartzer Kirchengemeinderat.

Seit 1983 ist Banditt Synodaler: zunächst in der Synode des damaligen Kirchenkreises Gartz/Oder - Penkun, ab 1997 dann durch die Kirchenkreisreform im Kirchenkreis Pasewalk. Neun Jahre lang war er Präses der Synode dieses Kirchenkreises. Seit Gründung der Nordkirche 2012 ist er Mitglied der Landessynode und des Pommerschen Kirchenkreises. Banditt steht außerdem dem Kuratorium der Johannes-Bugenhagen-Stiftung seit ihrer Gründung 2008 vor.

Im Rahmen des Festgottestdienstes lobten Bischof Abromeit, der Pasewalker Propst Andreas Hearter und der Gartzer Pastor Hilmar Warnkross den zu Ehrenden als einen „bekennenden Christ und Politiker“ der sich schon seit DDR-Zeiten fest zum Glauben und den Werten des Christentums bekennt. Propst Haerter blickt in dieser Stunde auf eine fortwährende Freundschaft mit Wolfgang Banditt zurück. Beide hätten als Weggefährten die Reform und Umstrukturierung des Kirchenkreises maßgeblich mitgestaltet.

Wolfgang Banditt sagte sichtlich gerührt und mit Tränen in den Augen bei seiner Dankesansprache: „Ich bin überwältigt von solch einer hohen Ehre! Ich möchte meiner Frau Rita aber auch meiner Mutter und in herzlicher Erinnerung meinem bereits verstorbenen Vater danken. Danken dafür, das sie mir den Lebensweg bis hierher geebnet und begleitet haben.“

Die Bugenhagenmedaille ist benannt nach Johannes Bugenhagen (1485 bis 1558). Der Freund Martin Luthers gilt als Reformator des Nordens.
Quelle: epd/TWP aktuell

Pommersche Kirchenkreissynode

Haushalt für 2019 beschlossen

20.10.2018 ǀ Züssow.  Am heutigen Sonnabend fand die 3. Tagung der II. Synode des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) in Züssow statt. Von den 66 Synodalen des Kirchenkreises nahmen 58 an der Tagung teil. Das Gremium war damit beschlussfähig. Die Synodalen beschlossen während der Tagung den Haushaltsplan 2019 in Höhe von rund 18 Millionen Euro sowie den Stellenplan.

Teil des Haushaltsbeschlusses ist die derzeitige Sanierung des Propsteigebäudes in Pasewalk. Die Synode beschloss, diese Sanierung zunächst ohne die Arbeiten an Außenfassade und Außenanlage fertig zu stellen. Zudem bittet die Kirchenkreissynode den Kirchenkreisrat, im Einvernehmen mit dem Finanzausschuss darüber zu entscheiden, ob auch die Maßnahmen an der Außenhülle noch realisiert werden. Zudem entschied die Synode, dass ein Nutzungskonzept für das historische Gebäude erstellt werden soll. Das einstige Jagdschloss der Pommernherzöge steht unter Denkmalschutz. Die Synode hatte im Oktober 2015 beschlossen, das historisch bedeutsame Gebäude zu sanieren. Damals wurde die Kostenschätzung mit 831.000 Euro beziffert.
 
Ehemaliges Jagdschloss ist christliche Begegnungsstätte
 
Aufgrund unvorhersehbarer Schäden und des schlechten Zustands der Gebäudesubstanz gehen aktuelle Schätzungen nun jedoch von einer Kostensteigerung um weitere 368.000 Euro aus. Einerseits sind die Baupreise seit 2015 um rund 20 Prozent gestiegen, andererseits hat es einen baulichen Mehrbedarf gegeben, der zu weiteren rund 200.000 Euro Mehrkosten führte. Aufgrund dieser beträchtlichen Kostensteigerung hatte der Kirchenkreisrat im September beschlossen, den aktuellen Stand der Sanierung der Propstei Pasewalk der Kirchenkreissynode zur ergebnisoffenen Entscheidung über das weitere Vorgehen vorzulegen. In dem Gebäude befinden sich die Propstwohnung und eine Außenstelle des Kirchenkreisamts. Zudem ist das Haus eine Begegnungsstätte christlichen Lebens. Der Erhalt dieses traditionsreichen Gebäudes ist ein Zeichen für die Präsenz der Evangelischen Kirche in diesem äußersten Bereich des Kirchenkreises.
 
Projektstelle für Orgelunterricht wird eingerichtet
 
Teil des Stellenplans ist die befristete Einrichtung einer Projektstelle für Orgelunterricht im Stellenumfang von 50 Prozent für die Dauer von vier Jahren bis zum Jahr 2022. Die Einrichtung der Stelle war der Synode vom Kirchenkreisrat (KKR) empfohlen worden. Der Bedarf an Organistinnen und Organisten in den Gemeinden des Kirchenkreises ist groß. Die Projektstelle wird eingerichtet, um dieses ehrenamtliche Engagement zu fördern und dauerhaft zu festigen. Ehrenamtliche für das gottesdienstliche Orgelspiel auszubilden, könne zu einem großen Schatz werden, so die Empfehlung des Kirchenkreisrats. Konkret ist geplant, dass der zukünftige Stelleninhaber oder die Stelleninhaberin an festgelegten Orten in jeder der drei Propsteien den Unterricht direkt vor Ort anbietet. Angedacht sind dabei Strasburg, Franzburg, Grimmen und Dersekow. Der Empfehlung des KKR lag ein Vorschlag von Landeskirchenmusikdirektor Prof. Frank Dittmer zugrunde, den dieser persönlich der Synode erörterte.
 
Gemeinsame Präventionsarbeit in Pommern und Mecklenburg
 
Ebenso Teil des Stellenplans ist die Präventionsarbeit im Kirchenkreis. Dies beinhaltet, dass nach dem Beschluss der Synode die Präventionsarbeit zukünftig gemeinsam durch die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern verantwortet und finanziert wird. Präventionsbeauftragter für Pommern wird demnach Martin Fritz, Präventionsbeauftragter im Kirchenkreis Mecklenburg. Für das laufende Haushaltsjahr 2018 wird die Arbeit von Martin Fritz für eventuell nötige Tätigkeiten nach Aufwand durch den PEK an den Kirchenkreis Mecklenburg finanziell erstattet. Ab dem Haushaltsjahr 2019 zunächst bis zum Ende des Haushaltsjahres 2020 trägt der PEK dann ein Drittel der Personal- und Sachkosten für die Tätigkeit des Präventionsbeauftragten. Die Mittel kommen aus der Haushaltsstelle „Gemeinschaftliche Aufgaben“.
Quelle: PEK (sk)
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Aufarbeitung der Geschichte der Pommerschen Evangelischen Kirche 
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