Menu

Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
Kartennavigation
+ -

Nachrichten

Bericht von der elften Sitzung des Jahres

Pommerscher Kirchenkreisrat - Matthias Tuve: Gemeinsam den Leib Christi bilden

16.11.2017 ǀ Weitenhagen.  Ökumenepastor Matthias Tuve informierte über seine Arbeit / Pastorin Tabea Bartels ins Jugendpfarramt berufen / Ergebnis der Synodalwahl und weitere Berufungen / Rettung für Kirchenbibliotheken Neubrandenburg und Altentreptow / Zuschuss für Druck eines historischen Pfarrverzeichnisses

Bei der Wiederbesetzung des Ökumenepfarramts im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) verzichtet der Kirchenkreisrat (KKR) auf eine Ausschreibung. Dies beschloss das Gremium am Dienstag (14. November) in Weitenhagen, nachdem der derzeitige Ökumenepastor, Matthias Tuve, dem KKR ausführlich über seine Arbeit berichtet und sich den Fragen der Ratsmitglieder gestellt hatte. Matthias Tuve war von 2010 bis 2012 Landespastor für Weltmission und Ökumene in der damaligen pommerschen Landeskirche. Im April 2013 wurde er in die Pfarrstelle der Ökumenischen Arbeitsstelle des pommerschen Kirchenkreises berufen. Matthias Tuve, dessen fünfjähriger Berufungszeitraum zum 31. März 2018 endet, hat sich erneut für die Stelle beworben. Das Ökumenepfarramt wird mit einem Stellenumfang von 100 Prozent vom Dezernat Mission, Ökumene, Diakonie der Nordkirche finanziert.

Unter anderem berichtete Matthias Tuve von seiner Tätigkeit in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Vor kurzem habe es ein Treffen gegeben, bei dem Teilnehmende aus nahezu allen Mitgliedskirchen anwesend waren, so der Pastor. „Als ich im Ökumenepfarramt anfing, gab es solche Treffen noch gar nicht. Es ist eine schöne Erfahrung, zu erleben, wie Christen eine gemeinsame Stimme finden und zusammen nachdenken und Projekte gestalten“, so Matthias Tuve. Die weitere Stärkung der Zusammenarbeit mit der ACK sieht Matthias Tuve auch künftig als einen wichtigen Kernpunkt des Ökumenepfarramts. „Wir sollten das Miteinander mit den kleinen christlichen Gemeinschaften suchen“, so seine Empfehlung. Als ein geplantes Projekt nannte er den „Tag der Schöpfung“ am 7. September 2018, der bundesweit von der ACK gefeiert wird und dessen zentrale Feier in Starkow stattfindet.

Ökumenischer Kirchentag ist zur Marke geworden

Als zweiten wichtigen Punkt nannte Matthias Tuve den Ökumenischen Kirchentag Vorpommern (ÖKT), der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfand. „Der ÖKT ist inzwischen zu einer Marke geworden“, sagte der Pastor. In der kommenden Woche werde die Steuerungsgruppe den Kirchentag auswerten. Erst im Laufe des nächsten Jahres werden dann Überlegungen zu einem möglichen vierten ÖKT beginnen. „Wir lassen uns da immer eine Atempause, aber drei Jahre sind ein guter Rhythmus“.

Bislang fanden die ÖKT in Greifswald und Stralsund statt. Bei den grundsätzlichen Überlegungen werde auch der Veranstaltungsort eine Rolle spielen, kündigte Matthias Tuve an. Als einen dritten Schwerpunkt seiner Arbeit berichtete er abschließend von den zahlreichen Treffen, Begegnungen und inspirierenden Gesprächen mit Mitgliedern der Partnerkirchen des PEK, sowohl in Pommern als auch in den jeweiligen Ländern der Partner. Das Schönste an diesem Austausch sei, dass es gelinge, Menschen aus so vielen verschiedenen Bezügen, aus aller Welt zusammenzubringen und den gemeinsamen Leib Christi zu bilden, so Matthias Tuve. „Wenn wir diese Partnerschaften pflegen wollen, muss es regelmäßige gegenseitige Besuche geben. Das bleibt auch in der Zukunft ein wichtiger Schwerpunkt. Dabei ist die Entwicklung neuer Modelle gefragt, um diese Besuche zu gestalten und zu organisieren.“

Ausschreibungsverzicht ist Signal der Kontinuität

Der Kirchenkreisrat äußerte seine Freude darüber, dass Matthias Tuve sich erneut für das Ökumenepfarramt beworben hat. Der ÖKT sei eine Sternstunde gewesen und spiegelte eine Vielzahl der Arbeitsbereiche wider, für die Matthias Tuve als Ökumenepastor des Kirchenkreises stehe, so der KKR. Der Kirchentag sei in einer breiten Öffentlichkeit ungemein positiv aufgenommen worden und habe auch gezeigt, wie gut Matthias Tuve vernetzt ist. Hinter der Arbeit der Ökumenepfarrstelle stehe weitaus mehr, als in Kürze überblickt werden könne. Der Verzicht auf die Ausschreibung der Pfarrstelle sei eine Entscheidung, die auch im Sinne einer Kontinuität in der ökumenischen Arbeit sowohl im PEK als auch im Miteinander der Nordkirche getroffen wurde, hieß es zu dem Beschluss seitens des Kirchenkreisrats.

Tabea Bartels für acht Jahre ins Jugendpfarramt berufen

Der Kirchenkreisrat hat Pastorin Tabea Bartels ab 1. März 2018 für acht Jahre in die Jugendpfarrstelle des PEK mit einem Stellenumfang von 100 Prozent berufen. Die Stelle wird durch den Kirchenkreis finanziert. Tabea Bartels war bereits in dieser Stelle tätig, ihr Berufungszeitraum für das Jugendpfarramt endet zum 28. Februar 2018. Sie hatte sich erneut auf die Stelle beworben. Nachdem Tabea Bartels in der Oktobersitzung ihre Arbeit im Jugendpfarramt des PEK den Kirchenkreisratsmitgliedern ausführlich vorstellte, hatte der KKR auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet.

Ergebnis der Synodalwahl und Berufungen durch den KKR

Hartmut Dobbe, Leiter des pommerschen Kirchenkreisamts, informierte den KKR in seiner Funktion als Wahlbeauftragter über das Ergebnis der Kirchenkreissynodenwahl 2017. Dem Kirchenkreissynodalwahlgesetz entsprechend berief der KKR nach der Unterrichtung über das Gesamtwahlergebnis sechs weitere Synodale sowie deren sechs persönliche Stellvertretende. Folgende Personen wurden berufen: Markus Marx und Stellvertreterin Imke Grabowski, Elke König und Stellvertreterin Lieselotte Mähl, Michael Mahlburg und Stellvertreter Johann Riedel, Volkher Judt und Stellvertreter Jörg Raddatz, Hans Giger und Stellvertreter Friedemann Nemitz sowie Angelika Beyer und Stellvertreter Michael Vogler.

Rettung für Kirchenbibliotheken

Für die Rettung zweier einzigartiger Büchersammlungen, der Kirchenbibliothek Neubrandenburg und der Kirchenbibliothek Altentreptow, stellt der Kirchenkreisrat 4.500 Euro aus dem Fonds „Initiativen und Projekte“ zur Verfügung. Die beiden herausragenden Kirchenbibliotheken mit mittelalterlichen beziehungsweise reformationszeitlichen Wurzeln umfassen zum Teil einmalige Drucke. Sie sollen restauriert, in der Region erhalten und für die Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Neubrandenburger Kirchenbibliothek befindet sich momentan in Rostock, die Altentreptower teils in der Altentreptower Petrikirche und teils im Pfarrhaus. Besonders die Altentreptower Sammlung ist aufgrund der ungünstigen Lagerungsbedingungen stark gefährdet. Die Rettung der Bibliotheken findet im Rahmen eines Projekts statt, das von der Universitätsbibliothek Rostock gemeinsam mit der Nordkirchenbibliothek durchgeführt wird. Das Projekt wird maßgeblich von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gefördert.

Regionalbibliothek Neubrandenburg als neues Domizil

Es ist geplant, die Neubrandenburger und die Altentreptower Kirchenbibliothek in der Regionalbibliothek Neubrandenburg unterzubringen. Diese hat sich seit Jahrzehnten auf die Sammlung des historischen Bucherbes der Region spezialisiert. Die Regionalbibliothek verfügt über ein konservatorisch geeignetes Magazin und einen modernen Lesesaal. Den beiden Kirchengemeinden, denen die Bücher gehören, die Kirchengemeinde Neubrandenburg St. Johannis und die Kirchengemeinde St. Petri Altentreptow, fehlen für den Erhalt und die fachgerechte Unterbringung der Bücher die finanziellen Mittel. Die Gesamtkosten liegen bei 60.000 Euro. Das Projekt wird aus Mitteln eines Sonderprogramms des Landes gefördert, dafür ist jedoch ein Eigenanteil notwendig, der für die beiden Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern bei jeweils 4.500 Euro liegt und den der KKR mit seinem Beschluss zugesagt hat. Die Landeskirche beteiligt sich mit mehr als 6.000 Euro.

Zuschuss für Publikation eines historischen Pfarrverzeichnisses

Mit 1.000 Euro aus dem Fonds „Initiativen und Projekte“ unterstützt der Kirchenkreis den Druck eines Verzeichnisses der pommerschen Pfarrer für die Jahre 1903 bzw. 1912 bis ca. 1950. Das Projekt wird von Pastor i.R. Friedrich Bartels verantwortet. Das Verzeichnis sei insofern ein besonderes Dokument, als dass es die Besetzungslisten aller hinterpommerschen Gemeinden und die Wege vieler, durch Krieg, Flucht und Vertreibung aus ihren hinterpommerschen Gemeinden ausgeschiedener Pfarrer festhält, so Friedrich Bartels in seinem Antrag an den KKR. „Für die geschichtlichen Wurzeln unserer Kirche ist dieses Projekt von besonderer Bedeutung und unterstützungswürdig.“ Diese Einschätzung teilt der KKR. „Dieses Verzeichnis beleuchtet die Herkunft unserer pommerschen Kirche und ist ein hochinteressantes Werk“, so das Gremium zu dem Beschluss.

Außerdem befasste sich der KKR während der Sitzung unter anderem mit dem Rückblick auf das Reformationsjubiläum, mit der Beteiligung von Kirchengemeinden an Mehrerträgnissen aus Pfarrland, mit der kirchenaufsichtlichen Genehmigung für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Kirchenland, mit weiteren Personalfragen, mit Erbbaurechts- und Grundstücksfragen, mit der Verpachtung von Kirchenland, mit der Vorbereitung des Einweihungsfestes für den Lutherhof in Greifswald am 6. Januar 2018 sowie mit den Regelungen zu den Pfarramtsassistenzstellen. Die nächste Sitzung des Kirchenkreisrats, und damit die letzte Sitzung des Jahres, findet am 5. Dezember 2017 statt.
Quelle: PEK (sk/dav)

Annenkapelle wird zum multifunktionalen Raum

Land unterstützt Künstlerwettbewerb für Greifswalder Marienkirche

16.11.2017 ǀ Greifswald.  Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt 35.000 Euro für einen Künstlerwettbewerb für die Annenkapelle der Greifswalder Marienkirche bereit. Wie der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Egbert Liskow, am Donnerstag in Schwerin mitteilte, sollen im Zuge der Sanierung der Annenkapelle die Fenster saniert und ein altes Portal wieder geöffnet werden. Das Fenster über dem Portal wird im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs neu gestaltet.

Der Wettbewerb soll im Dezember beginnen und Bezug nehmen auf die mittelalterliche Nutzung der Kapelle durch die Seeleute, die mit Norwegen, Dänemark und Schweden Handel trieben. Auch die Bedeutung der Hanse für die Stadt und die umliegende Region soll berücksichtigt werden. Geplant ist, dass die Annenkapelle als multifunktionaler Raum hergerichtet wird, der sowohl von der evangelischen Kirchengemeinde als auch von der Hansestadt genutzt wird.
Quelle: epd

Landesrabbiner Kadnykov besucht Greifswald

Luther aus jüdischer Perspektive

14.11.2017 ǀ Greifswald.  Landesrabbiner Yuriy Kadnykov besucht am 23. November die Hansestadt Greifswald. Der Nachfolger von William Wolff als Landesrabbiner in Mecklenburg-Vorpommern wird unter anderem die Sammlung des Gustaf-Dalman-Instituts in der Greifswalder Theologischen Fakultät besichtigen. Um 19.30 Uhr hält Yuriy Kadnykow einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Martin Luther aus jüdischer Perspektive“ im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus, Lange Straße 49/51. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit dem Landesrabbiner ins Gespräch zu kommen. Der Arbeitskreis Kirche und Judentum im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis lädt dazu herzlich ein.

Yuriy Kadnykov wurde 1975 in Jewpatorija (Krim) geboren. Im Jahr 2003 kam er nach Deutschland. In Potsdam, am Abraham Geiger Kolleg, absolvierte er eine Ausbildung zum Rabbiner und studierte an der Universität Potsdam Jüdische Studien, Religionswissenschaft und Literaturwissenschaft. Yuriy Kadnykov ist Preisträger des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Schwerpunkte seines Wirkens als Gemeinderabbiner sind Kinder- und Jugendarbeit, Integrationsarbeit sowie der interreligiöse Dialog. Seit April 2015 ist er Landesrabbiner in Mecklenburg-Vorpommern.
Quelle: PEK (sk)
Weitere Meldungen

Aktuelles Thema

Aufarbeitung der Geschichte der Pommerschen Evangelischen Kirche 
Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.