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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Zuwendungsbescheid

Dorfkirche Iven erhält 11.500 Euro aus Vorpommern-Fonds

14.07.2018 ǀ Iven.  Für die Sanierung der morschen Holzdecke der Dorfkirche Iven bei Anklam gibt es 11.500 Euro aus dem Vorpommern-Fonds. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), übergab den Zuwendungsbescheid am Freitag an die evangelische Kirchengemeinde, wie die Schweriner Staatskanzlei mitteilte. Die Dorfkirche Iven sei von außergewöhnlicher Bedeutung für den Landkreis, sagte Dahlemann. Ihre barocke Innenausstattung habe einen hohen Denkmalwert. Die Sanierung der bemalten Holzdecke kostet insgesamt 120.000 Euro.

Außerdem besuchte der Staatssekretär am Freitag das Barockschloss Griebenow (bei Greifswald) und eine Initiative in Kasnevitz auf Rügen. Er sei beeindruckt, was der Verein als Eigentümer des Schlosses Griebenow "hier alles auf die Beine stellt, um das Schloss mit Leben zu erfüllen", sagte Dahlemann. Ob Ausstellungen, Konzerte, Oster- und Adventsmärkte oder private Feiern, das große Engagement locke jedes Jahr rund 10.000 Besucher an. "Das hat höchste Anerkennung verdient."

Wichtig für das gesellschaftliche Leben im Dorf seien auch Begegnungsstätten für Jung und Alt, sagte er bei seinem Besuch in Kasnevitz. Dort engagiert sich eine Initiative aus der evangelischen Kirchengemeinde dafür, dass das als Lagerraum genutzte, ehemalige Feuerwehrgerätehaus im Ortszentrum saniert und zu einem Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut wird. Auch die Kommune und das Biosphärenreservat seien daran interessiert, hieß es. Gegenwärtig werde geprüft, inwieweit das Projekt aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt werden kann.
Quelle: epd

Interview

Sommervortrag über Bonhoeffer: Bischof Abromeit tourt durch die Gemeinden

11.07.2018 ǀ Greifswald.  Persönlich kennengelernt hat Bischof Abromeit ihn nicht mehr: den großen Theologen Dietrich Bonhoeffer. Ans Herz gewachsen ist er ihm dennoch, der Mann, dem wir die Liedzeilen „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ zu verdanken haben. Ein Mann mit Rückgrat. Mit Hans-Jürgen Abromeit sprach Christine Senkbeil.

Herr Abromeit, Sie haben eine Dissertation über Dietrich Bonhoeffer geschrieben. Was beeindruckt Sie an diesem Theologen so sehr, dass sie sich entschieden haben, ihm drei Jahre ihres eigenen Lebens zu widmen?

Hans-Jürgen Abromeit: Persönlich fasziniert hat mich an ihm das Zusammenspiel von Glauben und Leben. Die Erkenntnisse, die er gewonnen hat, die versucht er gleich im Alltag zu leben. Beispielsweise in der Nachfolge Jesu. Er setzte sich ja schon in jungen Jahren sehr stark mit Fragen des Glaubens auseinander. Er liest immer wieder die Nachfolgeworte Jesu: „Verlass alles, was du hast, und komm, folge mir nach!“ Und genau das hat er gemacht! Er hat diese Worte radikal ernst genommen, auch wenn es schmerzhaft war. Er hat ein Leben in der Nachfolge Jesu gewählt, sich dadurch in eine unsichere Lage gebracht und wurde in letzter Konsequenz ja sogar dafür hingerichtet. Diese Authentizität als Christ finde ich beeindruckend.

Wenn Sie über Bonhoeffer reden, ist die Begeisterung zu hören, die Sie für ihn empfinden. Ist er Ihnen in den Jahren der Beschäftigung mit ihm sozusagen zum Freund geworden?

(Abromeit lacht ein bisschen.) Naja, zu einem Freund gehören natürlich noch die persönlichen Kontakte: Er war ja schon tot, als ich geboren wurde. Aber ich kann sagen, dass er tatsächlich mein eigentlicher persönlicher Lehrer geworden ist.

Und auch ein Wegweiser?

In mehrfacher Hinsicht. Über Bonhoeffer bin ich sozusagen auf Pommern gestoßen. Ich habe mich ja von Westfalen aus mit ihm beschäftigt als Ost und West noch geteilt waren. Und dann war da von Orten die Rede, die ich gar nicht zuordnen konnte. Ich wusste damals nicht, wo Zingst liegt. Als ich in Eberhard Bethges Biografie dann über das Predigerseminar im Zingsthof gelesen habe, wie alle schwärmten von der Ostsee und der Natur – da ist dann auch mein Interesse an Pommern erwacht.

Bonhoeffer und Pommern. Über die Spuren, die seine Spuren in Pommern geht es in ihrem Vortrag. War umgekehrt Bonhoeffer auch von Pommern beeinflusst?

Hansefenster in Greifswalder Marienkirche fertiggestellt

Farbenprächtiges Schmuckstück entstanden

09.07.2018 ǀ Greifswald.  Das "Hansefenster" in der Annenkapelle der Greifswalder Marienkirche ist fertig. Die Wappen von 19 Hansestädten wurden dafür auf Bleiglasrauten eingefügt.

„Das Hansefenster ist ein faszinierender Anblick und ein tolles Symbol für die Gemeinschaft der Hansestädte“, sagt Ulrike Streckenbach, Pastorin der Greifswalder Mariengemeinde. „Genau so haben wir es uns während der Planungen vorgestellt. Die Kirchengemeinde freut sich, dass das Fenster nun fertiggestellt wurde, und dankt allen Städten, die sich beteiligt haben.“ Derzeit wird im Zuge der Sanierung der Annenkapelle das alte Portal wieder geöffnet und zusammen mit dem darüber liegenden Fenster im Rahmen eines international ausgeschriebenen Künstlerwettbewerbs neu gestaltet. Auf dem daneben befindlichen „Hansefenster“ ist nun bereits ein farbenprächtiges Schmuckstück entstanden. Auf den Bleiglasrauten des Fensters sind die Namen und Wappen der 19 Hansestädte zu sehen, die diesen Wettbewerb unterstützen.
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Aufarbeitung der Geschichte der Pommerschen Evangelischen Kirche 
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