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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Nordkirche zeichnet Initiativen für mehr Gerechtigkeit aus

Eine-Welt-Preis für Greifswalder Projekt "verquer"

22.02.2020 ǀ Hamburg.  Der Sri Lanka Verein Hamburg hat den mit 3.000 Euro dotierten Eine-Welt-Preis der Nordkirche gewonnen. Der Verein vergibt in Sri Lanka Kleinstkredite an Frauen, damit sie Geschäftsideen umsetzen können. Mit dem zweiten Preis und 2.000 Euro wurde das Greifswalder Projekt "verquer" ausgezeichnet. Dort produziert ein ehrenamtliches Team alle zwei Wochen eine einstündige Radiosendung zu Themen wie Klimaschutz, Armut oder Saatgut.

Der Verein für Entwicklungszusammenarbeit Evamaria aus Heide erhielt den dritten Preis mit 1.500 Euro für den Aufbau einer Werkstatt zum Recycling von Plastik. Eine zweite Werkstatt soll demnächst in einer Schule in Tansania eingerichtet werden. Einen Ehrenpreis erhielt die Hamburg Media School für ihr Weiterbildungsangebot "Digitale Medien für Medienschaffende mit Migrationshintergrund". Jedem Preisträger wurde eine geschnitzte "Goldene Giraffe" überreicht. Die Auszeichnungen wurden am Freitagabend in der Christianskirche Ottensen übergeben.

Angesichts der großen Ungerechtigkeit in der Welt solle dieser Preis auffordern hinzuschauen, wie allgegenwärtig Armut, Krieg, Diskriminierung und Ausgrenzung seien, sagte Bischöfin Kirsten Fehrs. Sie sei dankbar, dass es in Norddeutschland so viele Menschen gebe, die sich mutig für Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen. Synoden-Präses Ulrike Hillmann betonte die Aufgabe der Kirche, der Polarisierung in der Gesellschaft entschieden entgegenzuwirken. Mit dem Eine-Welt-Preis würden Menschen ausgezeichnet, die sich in dieser Hinsicht engagieren.

Insgesamt waren mehr als 50 Bewerbungen von kirchlichen und nicht-kirchlichen Initiativen und Projekten aus ganz Norddeutschland eingegangen. Themen waren Flüchtlingshilfe, Integration, fairer Handel, Menschenrechte und Klimaschutz. Der Eine-Welt-Preis wurde 1996 ins Leben gerufen und seitdem alle zwei Jahre vergeben.
Quelle: epd

Neues Altarbild für Winterkirche in Kartlow

Motive voller Liebe Kraft und Hoffnung

21.02.2020 ǀ Kartlow.  Die Kirchengemeinde Kartlow-Völschow lädt am kommenden Sonntag (23. Februar) zur Einweihung des neuen Altarbildes für den Gemeinderaum um 14 Uhr in die Kartlower Johanniskirche ein. Kartlow befindet sich ungefähr 30 Kilometer südlich von Greifswald. Im Anschluss an eine Andacht spricht der Künstler Thomas Voigtländer über sein Werk. Danach sind alle Gäste zu einem Stehempfang eingeladen. Zudem besteht die Möglichkeit, das als Triptychon gestaltete Altarbild aus der Nähe eingehend zu betrachten.
 
Verbindung von Renaissance und Moderne
 
Im Kartlower Pfarrhaus, das im Jahr 2016 umfangreich saniert wurde, befindet sich ein kleiner Gemeindesaal, der auch als Winterkirche genutzt wird. Der Raum sei zwar gemütlich, habe aber bislang noch leere Wände, so Pastorin Silke Kühn. „Und so kam ich auf die Idee, für die Wand hinter dem Altartisch ein Gemälde anfertigen zu lassen.“ Gestaltet wurde das Bild vom Künstler Thomas Voigtländer, der seit wenigen Jahren in einem Dorf arbeitet, das zu der Kirchengemeinde gehört. Während des Besuchs der Ateliereröffnung sei sie sofort von den Bildern des Künstlers begeistert gewesen, so die Pastorin. „Thomas Voigtländer versucht, im Stil der alten Renaissance-Maler zu arbeiten, stellt die Farben nach diesen Vorbildern selbst her, um die besondere Leuchtkraft und Tiefe zu erzeugen, bringt aber auch moderne Elemente mit hinein.“ Passend zur Kartlower Johanniskirche zeigt das Altarbild unter anderem Jesu Taufe durch Johannes den Täufer. Der Kirchengemeinderat habe beschlossen, durch dieses Motiv den Gemeindesaal mit der Kirche zu verbinden, sagt Silke Kühn.
 
Gemeinde in ihrer ganzen Vielfalt ansprechen
 
Im geschlossenen Zustand zeigt das Triptychon auf der linken Seite Johannes den Täufer und auf der rechten Seite Jesus, als wären sie in Stein gemeißelte Figuren in einer Wandnische. Wird das Altarbild aufgeklappt, ist links die Taufe Jesu, in der Mitte die Auferstehungsszene und rechts die Kindersegnung zu sehen. „Es sind Bilder, die direkt in die Geschichten hinein nehmen“, so Silke Kühn. „Weil in unserem Gemeindesaal Gottesdienste, Kaffeenachmittage, Gitarrenunterricht, Feste und viele weitere Veranstaltungen stattfinden, sollten die Bilder nicht so düster werden. Meistens sind in Kirchen Kreuzigungsszenen zu sehen, die für viele Menschen heutzutage nur noch schwer zugänglich sind. Darum haben wir uns für andere Motive entschieden, um die Gemeinde in ihrer ganzen Vielfalt anzusprechen und mitzunehmen. Mit dem zentralen Bild der Auferstehung wollen wir den Sieg Gottes über den Tod verkündigen und damit Freude und Dank zum Ausdruck bringen. Wir wollen das Leben in den Mittelpunkt stellen, das durch das Licht Gottes von Liebe, Kraft und Hoffnung geprägt wird.“
Quelle: PEK (sk)

Trauerbroschüre neu aufgelegt

"Am Ende bin ich noch immer bei dir“

13.02.2020 ǀ Schwerin/Stralsund.  Vor sechs Jahren hat das Amt für Öffentlichkeitsdienst (AfÖ) die Trauerbroschüre „Am Ende bin ich noch immer bei dir“ für die Nordkirche herausgebracht. Weil sie vergriffen war, ist jetzt eine überarbeitete Fassung erschienen. Die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern sind in der Heftmitte wieder mit einem ebenfalls aktualisierten achtseitigen Extra-Ratgeber für MV dabei.

Das Heft ist hilfreich, wenn ein Mensch im Sterben liegt, in der Zeit der Trauer, für die Trauerbegleitung sowie für alle, die sich mit den Themen Sterben und Beerdigung auseinandersetzen möchten. Dabei bezieht sich die Broschüre auf Angebote innerhalb der Nordkirche.

Im Mittelteil ist der Extra-Ratgeber für Mecklenburg-Vorpommern mit Adressen und Kontakten in den Kirchenkreisen aus den Bereichen Krankenhausseelsorge, Hospizdienste, stationäre Hospize, Trauernetzwerke, der Evangelischen Alten- und Behindertenseelsorge u. a. zu finden. Die insgesamt 48-seitige Broschüre im Format A5 wird im Februar allein 5.000mal kostenfrei im Kirchenkreis Mecklenburg und 2.000mal im pommerschen Kirchenkreis an die genannten Stellen sowie an die Kirchengemeinden verteilt. Redaktion und Finanzierung des Extra-Ratgebers für MV erfolgten über die Pressestellen der beiden Kirchenkreise.
Quelle: ELKM/PEK (cme/sk)
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Aufarbeitung der Geschichte der Pommerschen Evangelischen Kirche 
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