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Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis

Wir heißen Sie auf den Seiten des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) herzlich willkommen. Der „PEK“ ist einer von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Pommersche Evangelische Kirchenkreis ist Nachfolger der Pommerschen Evangelischen Kirche und gliedert sich in die drei geistlichen Aufsichtsbezirke: Propstei Stralsund, Propstei Demmin und Propstei Pasewalk.
 
Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Verwaltung des Kirchenkreises und das Regionalzentrum Kirchlicher Dienste befinden sich in Greifswald.
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Nachrichten

Vorstellungsgottesdienst

Ökumene-Pastor Tilman Jeremias stellt sich als Bischofskandidat vor

10.02.2019 ǀ Greifswald.  Der Rostocker Ökumene-Pastor Tilman Jeremias (52) hat sich am Sonntag im Greifswalder Dom als Kandidat für das Amt des Bischofs im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche vorgestellt. Die Wahl für die Nachfolge des Schweriner Bischofs Andreas von Maltzahn und des Greifswalder Bischofs Hans-Jürgen Abromeit soll am 1. März im Greifswalder Dom stattfinden. Gegenkandidat von Jeremias ist der Dresdner Superintendent Christian Behr (57).

In seiner Predigt rief Jeremias dazu auf, daran zu glauben, dass Wunder möglich sind. Er wage zu behaupten, "Wunder haben schon alle von uns erlebt, eine unerwartete plötzliche Fügung, eine für unmöglich gehaltene Heilung, eine Versöhnung aus dem ärgsten Streit".

Zwar sei glaubenden Menschen nicht versprochen, dass es keine Stürme in ihrem Leben gebe. "Es ist uns jedoch versprochen, dass wir nicht allein sind, selbst wenn es scheint, dass unser Rufen verhallt." Jeremias ermutigte dazu, auch in Zeiten, in denen einem Gott persönlich fern scheine, an ihm festzuhalten.

Jeremias ist Pastor für Mission und Ökumene im Kirchenkreis Mecklenburg. Der gebürtige Mainzer wuchs in Gröbenzell (bei München) auf. Nach einem Jahr in einer Tagesstätte für psychisch kranke Kinder studierte er Theologie in München, Tübingen, Jerusalem und Leipzig. 1995 übernahm er die Pfarrstelle in Schwaan bei Rostock. 2001 bis 2002 gehörte er zu den Sprechern des "Worts zum Sonntag". 2003 wechselte Jeremias in die Innenstadtgemeinde Rostock. Seit 2016 ist er als Ökumenepastor verantwortlich für die Kontakte des Kirchenkreises zu seinen Partnerkirchen und für den interreligiösen Dialog. Jeremias ist geschieden und hat drei Kinder.

Die Bischöfe Abromeit und von Maltzahn haben während ihrer Amtszeit in der Nordkirche den Bischofsbezirk (Sprengel) Mecklenburg und Pommern gemeinsam geleitet. Bischof von Maltzahn wird im Mai 2019 aus dem Amt ausscheiden und wird Studienleiter im Pastoralkolleg Ratzeburg. Abromeit tritt im September 2019 in den Ruhestand.
Quelle: epd

Lesung, Andacht und Erinnerungsweg

Gedenken an den Beginn der Deportation pommerscher Juden vor 79 Jahren

05.02.2019 ǀ Greifswald.  Vor 79 Jahren, am 12. und 13. Februar 1940, begann in Pommern die Deportation von Juden in das damals sogenannte Generalgouvernement. Der Arbeitskreis Kirche und Judentum des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises lädt aus diesem Anlass zu einer Lesung, einer Andacht und einem Erinnerungsweg ein.

Die Lesung findet am Dienstag, 12. Februar, um 20 Uhr im Koeppenhaus Greifswald, Bahnhofstraße 4/5, statt. Zu hören sind Texte aus Briefen von Dr. Rudolf Kaufmann, die von den Schauspielern Stephan und Christiane Waak nach dem Buch von Reinhard Kaiser „Königskinder – eine wahre Liebe“ vortragen werden. Der Geologe Rudolf Kaufmann promovierte 1933 an der Greifswalder Universität. Da er jüdische Vorfahren hatte, verlor er alle Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland. Nach dreijähriger Zuchthaushaft wegen der Beziehung zu einer „arischen“ Frau, floh er nach Litauen, wo er im Sommer 1941 von einem deutschen Soldaten aufgrund seiner Abstammung erschossen wurde. Der Eintritt zur Lesung kostet fünf Euro.
 
Gedenkweg zu Stolpersteinen
 
Am Mittwoch, 13. Februar, beginnt um 17 Uhr zum Gedenken an die Opfer der Deportation eine Andacht unter der Leitung von Pastorin Dr. Ulrike Streckenbach in der Annenkapelle der Greifswalder Marienkirche. Im Anschluss findet in der Mühlenstraße 10, am Standort des früheren Gebetsaals der jüdischen Gemeinde, ab 17.30 Uhr ein Gedenkweg zu den Greifswalder Stolpersteinen statt. Mit diesen im Boden eingelassenen Gedenktafeln wird an das Schicksal der Menschen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert, ermordet oder vertrieben wurden.
 
Planmäßiger Mord begann in Pommern 1940
 
Am 20. Januar 1942 fand die als Wannseekonferenz in die Geschichte eingegangene Zusammenkunft statt, auf der sich Verantwortliche des NS-Staates trafen, um den begonnenen Holocaust an den Juden zu organisieren. Damit erreichte die planmäßige Ermordung des europäischen Judentums im Herrschaftsbereich der Nationalsozialisten ihre letzte Phase. Bereits zuvor waren Deportationen jüdischer Personen und Familien aus dem Deutschen Reich nach Osten durchgeführt worden, unter den Augen ihrer nichtjüdischen Nachbarn. Den Anfang machte eine Aktion am 12. und 13. Februar 1940 in Pommern. 1.200 Juden wurden aus allen Gegenden der Provinz in Stettin gesammelt und von dort in das „Generalgouvernement“ verbracht, zunächst in jüdische Ortschaften und Siedlungen im Gebiet Lublin. Bald darauf begann die industrielle Vernichtung.
Quelle: PEK (sk)

Petrikirche in Altentreptow grundsaniert

Mammutprojekt nach 37 Jahren abgeschlossen

28.01.2019 ǀ Altentreptow.  Die Grundsanierung der St. Petri Kirche in Altentreptow begann im Jahr 1981. Mit der kürzlich abgeschlossenen Turmsanierung ist dieses gewaltige Vorhaben ausgeführt und eine Generationenaufgabe vollendet. Während eines großen Fests feiert die Kirchengemeinde dieses Ereignis im kommenden Sommer.

„Gottes Wirken haben wir in den zurückliegenden Jahren mehr als einmal gespürt“, sagt Reinhard Röske. Als Vorsitzender des Bauausschusses des Kirchengemeinderats der Kirchengemeinde Altentreptow hat er die Sanierung der St. Petri Kirche intensiv begleitet. In den zurückliegenden fünf Jahren beschäftigte ihn und die Gemeinde neben dem Dachstuhl vor allem die Turmsanierung. „Hin und wieder fragen wir uns im Alltag, wo Gott ist. Rückblickend kann ich sagen, dass die Führung Gottes die jahrelange Sanierung der Petrikirche mitgetragen hat.“ Dies sei für ihn vor allem bei den Bemühungen um die Finanzierung deutlich geworden, denn immer wieder hätten sich schließlich doch Auswege für unüberwindlich scheinende Sackgassen geöffnet. „Es war bis zum Schluss spannend und wirkt jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss wie ein Wunder“, sagt er in der Rückschau. Auch das Wetter war für Reinhard Röske ein Zeichen für das Wohlwollen Gottes. „Aufgrund des trockenen Sommers im vergangenen Jahr gab es bei der Turmsanierung keine wetterbedingten Verzögerungen“, ist Reinhard Röske dankbar. Sogar die Pausen während der Brutzeiten der Turmfalken und Dohlen konnten beachtet werden, ohne den Zeitplan zu gefährden.
 
Zeugin des Wandels und jahrhundertealter Geschichte
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