Landessynode berät über den „Pommerschen Perspektivplan“
Züssow (ran). Nach dreijähriger Vorarbeit wurde der „Pommerscher Perspektivplan“ (PPP) in die Pommersche Landessynode eingebracht. Damit steht der Leitbildprozeß in der Landeskirche kurz vor dem Abschluß und hat diesen Plan sowie ein Leitbild als Ergebnis. Beides steht am Sonntag zur Beschlußfassung an.
Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit fragte in seiner Einführung: „Was muß bleiben, wenn sich alles ändert?“ und stellte im Hinblick auf die Leitbilder von Gemeinden fest, daß der Gottesdienst „konkurrenzlos hoch“ geschätzt wird. Dies sei das Herzstück des gemeindlichen Lebens und biete den Menschen Heimat. Sie erwarteten von ihrer Kirche verläßliche Begleitung und Präsenz.
Auf die Anfrage der Synode nach den finanziellen Mitteln für die im Perspektivplan genannten Projekte meinte Abromeit: „Die meisten Projekte sind keine Vorhaben mit neuem sondern mit vorhandenem Personal. Gerade wenn wir so stark sparen müssen, müssen wir über Perspektiven reden. Was wollen wir, daß es auf jeden Fall bleibt?“
Landesjugendpfarrer Martin Wiesenberg rief zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Vorlage auf, sie sei ein Regal, wo man sich herausnehmen könne, was für die eigene Situation von Nutzen sei.
Bischof Abromeit schloß seine Einbringungsansprache mit dem Votum: „Der PPP könnte eine Vision von Kirche in dürftiger Zeit sein.“ Am Abend begann die inhaltliche Diskussion die am Sonntag mit Arbeitsgruppen zur Einarbeitung der Anregungen der Synodalen fortgesetzt wurde. Die Synode wird am späten Sonntagnachmittag über den Plan abschließend beraten. (24.4.2005)
Leitbild und Pommerscher Perspektivplan (486 KB) 
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