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Gemeinde Begegnungen

Partnerschaftserklärungen mit tansanischen Diözesen unterzeichnet

08.02.2018 ǀ Rostock.  Die von der Mecklenburgischen Kirchenkreissynode Ende 2017 beschlossenen Partnerschaftserklärungen mit der tansanischen Pare- und der Mwangadiözese sind kürzlich bei einem Besuch einer siebenköpfigen Gruppe aus Mecklenburg in Tansania in zwei Gottesdiensten feierlich unterzeichnet worden. Für die Parediözese fand dies in Mtii, der Partnergemeinde von Güstrow statt, für die Mwangadiözese in Shigatini, dem Gründungsort der deutschen Mission in den Parebergen.

In diesen Partnerschaftserklärungen verpflichten sich beide Seiten, füreinander zu beten und einander zu helfen. Ferner wird der Trinitatis-Sonntag, also der Sonntag nach Pfingsten, als Partnerschaftssonntag vereinbart. An diesem Tag sollen die gleichen Bibellesungen bei den Partnern im Mittelpunkt stehen und im Vorhinein ausgetauschte Gebete verwendet werden.„Bei unserem Besuch konnten wir ferner mit großer Erleichterung hören, dass das für die Menschen in der Bergregion lebenswichtige Gonja-Hospital der Parediözese mit Unterstützung von Brot für die Welt und aus Mecklenburg saniert werden kann“, berichtet Ökumenepastor Tilman Jeremias. Auch mehrere andere vom Kirchenkreis und Gemeinden geförderte Projekte seien auf gutem Weg.

Zahlreiche Gemeinden der mecklenburgischen Partnerkirche nahmen die Gäste aus Deutschland mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft auf. „Wir staunten nicht schlecht zu beobachten, dass in nahezu jeder Gemeinde trotz knapper Kassen Kirchen neu gebaut oder erweitert werden, da die Kirche wächst“, so Pastor Jeremias und ergänzt: „Herrlicher afrikanischer Gesang und selbstverständlich und fröhlich gelebter Glaube taten ihr Übriges, dass wir einmal reichlich beschenkt aus Tansania zurückkehrten.“



Hintergrundinformation:

Die Partnerschaft mit der Parediözese – aus der jüngst zwei Diözesen entstanden – der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) besteht seit Anfang der 1980er-Jahre. Besuche von Bischof Mshana in Mecklenburg und von den Pastoren Wanckel und Maercker in Tansania waren der Anfang. Nach 1989 wurden die Beziehungen ausgebaut. Neben Gemeindepartnerschaften entstanden auch Kontakte zwischen Schulen und verschiedene Einzelinitiativen. In beiden Richtungen engagieren sich junge Menschen in Freiwilligendiensten. Einmal jährlich treffen sich die Mecklenburgischen Tansaniafreundinnen und -freunde zum Tansaniatag.
Quelle: ELKM