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Haushalt 2009: Pommersche Kirche stärkt Bachwoche und Energieberatung

 

Züssow (rn). Die pommersche Landessynode hat am Sonntagnachmittag den Haushalt für das Jahr 2010 verabschiedet, der in Einnahmen und Ausgaben mit 23.258.978,00 Euro schließt. Der Planentwurf ergab eine Unterdeckung von ca. 90.000 Euro, die durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen wurde. Grund hierfür sind u.a. lineare Personalkostensteigerungen, die Erhöhung des Bemessungssatzes für Pfarrgehälter auf 88% des Westniveaus und eine stärkere Unterstützung der Greifswalder Bachwoche.

 

Ebenfalls steht im Haushalt erstmals die Förderung von Energieberatung für kirchliche Gebäude. Auch in Kirchengemeinden und kirchlichen Institutionen steigen die Ausgaben für Gas, Öl, Fernwärme oder Strom. Daher sind alle gefordert, wenn es darum geht, Energie einzusparen bzw. effizienter zu nutzen. So wird ein doppelter Effekt erreicht: Die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen und die Einsparung von Heiz- und Energiekosten.

 

„Der Haushalt weist ein strukturelles Defizit von ca. 500.000 Euro aus,“ sagte Finanzreferent Hartmut Dobbe den Synodalen. „Dies steigt aber im Laufe der nächsten Jahre nicht mehr weiter an, da die EKD-Finanzausgleichsmittel nicht mehr wie bisher jährlich um 5% absinken. Wenn dieser Betrag durch Mehreinnahmen oder Minderausgaben ausgeglichen werden könnte, würden wir mittelfristig einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können,“ sagte der Finanzreferent.

 

Hartmut Dobbe prognostizierte für 2010 einen Kirchensteuerrückgang von bisher 6 Mio Euro auf 5,3 Mio Euro. Dieses Minus könne man durch Rücklagen auffangen und die Gemeinden bekämen dadurch keine geringeren Zuweisungen für ihre Arbeit vor Ort. Die Kirchensteuern in der Pommerschen Kirche gehen zu 70% in die Gemeinden und zu 30% in die landeskirchliche Ebene. (18.10.2009)


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