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Einnahmen von rund 538 Millionen Euro

Nordkirchen-Landessynode mit Haushalt und Bischofsbericht

Die Landessynode tagt vom 16. bis 18. November in Lübeck -Travemünde.
15.11.2017 ǀ Lübeck-Travemünde.  Der Haushalt 2018, mehrere Kirchengesetze und der Bericht von Landesbischof Gerhard Ulrich stehen auf der Tagesordnung der Nordkirchen-Synode, die vom 16. bis 18. November in Lübeck-Travemünde stattfindet. Man rechne im kommenden Jahr mit Einnahmen von rund 538 Millionen Euro (2017: 524 Millionen), teilte Kirchensprecher Stefan Döbler mit. Davon stammen 494 Millionen Euro (2017: 481 Millionen) aus Kirchensteuern.

Die Kirchenkreise und Gemeinden erhalten mit 328,4 Millionen Euro den größten Anteil der Einnahmen. 81,8 Millionen Euro sind für Versorgungsleistungen vorgesehen. Die sieben Hauptbereiche, in denen die gesamtkirchlichen Dienste geordnet sind, sollen 40,4 Millionen Euro erhalten. Der Bereich Leitung und Verwaltung (Landessynode, Landeskirchenamt, Kirchenleitung) plant mit 33 Millionen Euro. Drei Prozent des Kirchensteuer-Nettoaufkommens, rund 15 Millionen Euro, sind für den Kirchlichen Entwicklungsdienst vorgesehen, der unter anderem Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika fördert.

Der Präses der Landessynode Andreas Tietze nannte die Kirchensteuereinnahmen "eine solide finanzielle Grundlage für die kirchliche Arbeit vor Ort". Sein Dank gelte allen, die dazu beitragen. Grundsätzlich würden Kirchensteuern dafür verwendet, um kirchliches Leben in seiner Vielfalt auch in Zukunft zu ermöglichen und zu fördern. Der Entwurf des Haushalts 2018 ist allgemein zugänglich (siehe unten).
Quelle: epd