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Coronavirus

Aktualisierte Handlungsempfehlung der Nordkirche zu Corona veröffentlicht

10.03.2020 ǀ Schwerin.  Vor dem Hintergrund behördlicher Empfehlungen und Anordnungen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus hat auch die Nordkirche ihre Handlungsempfehlungen aktualisiert. Ein entsprechendes Schreiben sei an alle Kirchenkreise, Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen versandt worden, teilte die kirchliche Pressestelle am Dienstag mit.

Oberstes Ziel müsse es sein, die Infektionskette zu unterbrechen und die Verbreitung des Virus zeitlich zu verzögern, hieß es. Kirchliche Maßnahmen sollten dabei "geprägt sein von der Grundhaltung der Nächstenliebe, der Fürbitte und der Verantwortung für andere".  

Auf die Frage, ob Gottesdienste überhaupt oder in eingeschränkter Form gefeiert werden können, soll es unterschiedliche Antworten geben können - je nachdem, wie die staatlichen Vorgaben in einer bestimmten Region oder im Blick auf bestimmte Veranstaltungsformate ausfallen.

Menschen mit den bekannten Krankheitssymptomen sollen gebeten werden, andere nicht zu gefährden. Dabei sei die Fürbitte für erkrankte, gefährdete und helfende Menschen "eine konkrete Form, der Gemeinschaft in Jesus Christus Ausdruck zu verleihen", hieß es.

Ideen zu Social-Media-Gottesdiensten sollen geprüft werden. Auch unabhängig von Gottesdiensten stünden die Kirchen allen Menschen für das persönliche Gebet zur Verfügung.  

Zur Feier des Abendmahls wird die Verwendung von Einzelkelchen empfohlen. Ein Abendmahl sei überdies auch gültig, wenn entweder nur das Brot (Oblaten) oder nur der Kelch genommen werden. Symbolische Akte, die - wie der Friedensgruß - besonderen Körperkontakt erfordern, sollten vermieden werden.
Quelle: epd


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