Nach oben

Jahresempfang im Sprengel Mecklenburg und Pommern

Nordkirche lädt zum Reformationsempfang in Stralsund ein

Letztes Jahr fand der Reformationsempfang in der Rostocker Nikolaikirche statt
25.10.2013 ǀ Stralsund.  Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur werden am Reformationstag (31. Oktober) zum Jahresempfang der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern in der Stralsunder Nikolaikirche erwartet.

„Reformation Macht Politik“ lautet das Thema des diesjährigen Jahresempfangs. Landesbischof Gerhard Ulrich und der Präses der Nordkirchensynode Dr. Andreas Tietze werden die Gäste im Rathaus von Stralsund begrüßen. Die beiden Bischöfe im Sprengel Andreas von Maltzahn (Schwerin) und Dr. Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald) halten zuvor (ab 17 Uhr) eine geistliche Besinnung in der Kirche St. Nikolai. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering überbringt die Grüße der Landesregierung, auch Wirtschaftsminister Harry Glawe und Justizministerin Eva-Maria Kuder werden erwartet. Zum ersten Mal nimmt der katholische Berliner Erzbischof Reiner Maria Kardinal Woelki teil.

„Der Jahresempfang ist eine schöne Gelegenheit, über das, was evangelische Kirche ausmacht, ins Gespräch zu kommen“, sagt Markus Wiechert, der Beauftragte der Nordkirche bei Landtag und Landesregierung in Schwerin. „Dass es diesmal um das Verhältnis von Kirche und Politik gehen wird, verspricht einen interessanten Austausch.“ Das Thema „Reformation und Politik“ ist 2014 Jahresthema der sogenannten Reformationsdekade der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), in der in Vorbereitung auf das 500-jährige Jubiläum der Reformation (2017) jedes Jahr ein anderer thematischer Akzent gesetzt wird. Die Professorin Cornelia Richter von der Universität Bonn führt mit dem Vortrag „Reformation und Politik. Christsein zwischen Staat und Kirche“ in das Thema ein.

Der Jahresempfang findet abwechselnd im mecklenburgischen und pommerschen Bereich des Sprengels statt. „Stralsund ist der ideale Ort für das Thema“, so Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit. Zeige die Stadt doch schon architektonisch die Verbundenheit von Kirche und Politik: „Das Rathaus ist über die Markthalle an die alte Ratskirche St. Nikolai angebaut. Das spiegelt in grandioser Weise die enge Verbindung von Politik, Wirtschaft und Kirche in den Hansestädten wider.“
Quelle: Bischofskanzlei Greifswald