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Landessynode

Nordkirche fördert Flüchtlingsarbeit mit 3,25 Mio. Euro

26.02.2015 ǀ Lübeck-Travemünde.  Die Nordkirche wird in den kommenden fünf Jahren die Flüchtlingsarbeit mit 3,25 Millionen Euro zusätzlich fördern. Jeder der 13 Kirchenkreise werde einen Personalkostenzuschuss für einen hauptamtlichen Flüchtlingsbeauftragten von 50.000 Euro pro Jahr erhalten, kündigte Landesbischof Gerhard Ulrich auf der Landessynode in Lübeck-Travemünde an.

Der Zuschuss soll helfen, Ehrenamtliche zu unterstützen und zu vernetzen, Flüchtlinge an Beratungsstellen zu vermitteln und Kirchenasyle zu begleiten. Er komme denjenigen zugute, so Ulrich, denen es am Nötigsten zum Leben fehle - "Nahrung, Kleidung, ein Dach über dem Kopf." Die Mittel stammen aus dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche.

Allein in Schleswig-Holstein würden mehr als 2.000 Flüchtlinge durch Freundeskreise und Runde Tische betreut, ergänzte der Schleswiger Bischof Gothart Magaard. Viele Ehrenamtliche arbeiteten am Rande ihrer Kräfte. Da sei es wichtig, ihnen professionelle Hilfe zukommen zu lassen. Mehr als 100 schleswig-holsteinische Gemeinde hielten Hilfsangebote für Flüchtlinge bereit. Dazu zählten Sprachunterricht, Kinderbetreuung, Ämterlotsen, Dolmetscherdienste und medizinische Unterstützung.
Quelle: epd
10. Tagung der I. Landessynode der Nordkirche