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Landessynode

Nordkirche diskutiert über Arbeitsrecht und Syrien

19.02.2016 ǀ Lübeck-Travemünde.  Die Nordkirche soll ein einheitliches Arbeitsrecht bekommen. Der Bericht zu dem Thema von Landesbischof Gerhard Ulrich ist der Auftakt der dreitägigen Synode, die am Donnerstag (25. Februar) in Lübeck-Travemünde beginnt. Strittige Themen sind die Beteiligungen der Gewerkschaften bei den Tarifverhandlungen und die Kirchenmitgliedschaft der Beschäftigten. Konkrete Entscheidungen wird das Kirchenparlament aber nicht treffen. Geplant ist auch eine politische Erklärung zum Militäreinsatz der Bundeswehr im Syrien-Konflikt.

Breiten Raum wird voraussichtlich eine Diskussion um die Bedeutung der überregionalen Arbeit der Dienste und Werke sein, die in einem Spannungsverhältnis zur klassischen Gemeindearbeit vor Ort steht. Geplant sind Vorträge und Workshops. Erwartet wird ein Abschlussvotum am Sonnabend. Abschlussthema der Synode ist nach vorläufiger Planung die Segnung von homosexuellen Paaren, die ihre Lebenspartnerschaft eingetragen haben. Bislang fehlt eine einheitliche Regelung in der Nordkirche. Eine Entscheidung darüber wird möglicherweise im Herbst getroffen.
Quelle: epd
13. Tagung der I. Landessynode der Nordkirche