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Der Nordelbische Synodalpräsident Hans-Peter Strenge bei seinem Grußwort an die Landessynode

Nordelbien begrüßt Synodenbeschluss der Mecklenburgischen Landeskirche

 

Kiel (nr). Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Dr. Hans Christian Knuth, hat die Entscheidung der Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs begrüßt, auf das Angebot der Nordelbischen Kirche zu Sondierungsgesprächen einzugehen.

 

In den gemeinsamen Treffen soll beraten werden, welche verbindliche Form der Zusammenarbeit für die nächsten Jahre zwischen den drei Kirchen im Ostseeraum sinnvoll sein könnte. Im Verbund mit der Pommerschen Kirche, deren Synode bereits vor zwei Wochen für Sondierungsgespräche gestimmt hatte, sei ein tragfähiges Fundament gefunden, um die Vorteile einer Fusion auszuloten, sagte der Bischof.

 

"Auch wir unterstreichen wie die mecklenburgische Synode, dass es nur zu guten Ergebnissen kommen kann, wenn die Ziele der Gespräche von einer großen Mehrheit in allen drei Kirchen getragen werden", sagte Dr. Knuth. Insofern bedürfe es einer behutsamen und tiefgründigen Erörterung aller Überlegungen.

 

Der Bischof verwies noch einmal auf die vielfältigen Formen der bereits jetzt bestehenden Zusammenarbeit und hob die Bedeutung der geltenden Kooperationsvereinbarung hervor, aus der sich wichtige Impulse für ein weitergehendes gemeinsames Wirken im Dienste für Gott und die Menschen ergäben.

 

Auch der Präsident der Nordelbischen Synode, Hans-Peter Strenge, begrüßte die Abstimmung in Mecklenburg. "Besonders erfreulich ist es, dass man ohne Festlegungen und Vorbedingungen in die Gespräche gehen will. Dieses Votum der Synodalen war für mich sehr überzeugend", sagte Strenge, der als Gast an der Mecklenburgischen Synode teilnahm.

 


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