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Norddeutsche Hauptgruppe des Gustav-Adolf-Werkes

Hilfswerk für evangelische Minderheiten tagt in Stralsund

1.1.2011 | Greifswald (rn). Die norddeutsche Hauptgruppe des Gustav-Adolf-Werkes kommt von Freitag bis Sonntag (7.-9.1.2011) in Stralsund zu einer Tagung zusammen.

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) unterstützt evangelische Minderheiten und hat in den vergangenen Jahren die Arbeit evangelischer Schulen in Benz, Tantow, Anklam und Pasewalk gefördert.

Unter dem Thema „Pommern lädt ein“ wird über das Leben in der Pommerschen Evangelischen Kirche informiert. Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit wird einen Vortrag zum Wirken von Dietrich Bonhoeffer in Pommern halten und Kirchenrat i.R. Dr. Norbert Buske berichtet über die Entstehung und den geschichtlichen Weg der pommerschen Kirche. Aus Köslin/Koszalin in Polen kommt Pfr. Janusz Staszczak und informiert über evangelisches Leben in der Diözese Pommern-Großpolen am Beispiel der Evangelisch-Augsburgischen Kirchengemeinde Kozsalin. Außerdem steht u.a. die Arbeit in kirchlichen Schulen sowie der Weg in die Nordkirche auf dem Programm. Aus der GAW-Zentrale in Leipzig wird Generalsekretär Pfr. Enno Haaks an der Begegnung teilnehmen.

Das Gustav-Adolf-Werk wurde 1832 in Leipzig gegründet und ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland und erinnert mit seinem Namen an den schwedischen König Gustav II. Adolf, der im Dreißigjährigen Krieg für die Sache der Evangelischen eintrat und 1630 mit seinem Heer in Peenemünde/Usedom landete. Die Einrichtung unterstützt evangelische Minderheiten in Europa, Lateinamerika und Zentralasien beim Gemeindeaufbau, beim Kirchbau, der Ausbildung und bei sozialdiakonischen und missionarischen Projekten.