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Neues Leben im Alter

Projekte

Immer wieder versuche ich durch Projekte verschiedene Partner zu vernetzen und Synergien zu erzielen.
Schön ist es, wenn sich möglichst viele daran beteiligen.
Gut ist es, dass wir jetzt im Internet präsent sind und auch Sie, lieber Nutzer und Leser sich an unseren Projekten beteiligen können.

Wenn ich alt bin....

Bild: Sarah Frank in: Pfarrbriefservice.de

In einem Lied der Toten Hosen wird aufgezählt, was Junge und Alte definiert:





Junge Menschen müssen zur Schule gehen, Junge Menschen müssen lernen,
auf ihren eigenen Beinen zu stehen, unter fernen Sternen.

Junge Menschen sagen "Ich will Spaß", Junge Menschen wagen dies und das,
Fahren Auto und begegnen sich zu Fuß. Junge Menschen geben dem Schicksal Interviews.

Junge Menschen nehmen das Leben ernst, Sie fragen nach dem Sinn.
Sie fragen sich: "Was soll das alles, wenn ich schon glücklich bin?"

Junge Menschen sagen "Ich will Spaß", Junge Menschen wagen dies und das,
Fahren Auto und begegnen sich zu Fuß. Junge Menschen geben dem Schicksal Interviews.

Alte Menschen müssen ins Altersheim, Alte Menschen müssen sterben.
Sie haben keine Zukunft mehr, Sie haben höchstens Erben.

Alte Menschen sagen "Wir sind froh, wir können noch allein aufs Klo! ",
Können fernsehen und brauchen kaum noch Schlaf. Alte Menschen summen "All you need is love".

Alte Menschen haben genug erlebt, Sie wollen nichts mehr wissen,
von komplizierten Beziehungen und von heißen Küssen.

Alte Menschen sagen "Hört mal zu, Lasst uns allein, lasst uns in Ruh'!"
Sie tragen T-Shirts auf denen "It's too late" und "Fuck you, Jugend" und "Fuck off - Nein Danke!" steht.

Alte Menschen schauen sich Blumen an, Sie blättern in alten Alben.
Sie denken an ihre Jugendzeit, an die Sommer und an die Schwalben.

Alte Menschen denken an den Tod, Sie warten auf das Morgenrot,
Sitzen da und denken dann vielleicht: "Wir haben gern gelebt, aber einmal reicht."

1982 Die Toten Hosen


Ob das so stimmt?

Im Rahmen eines Projekts haben Studierende der Universität Karlsruhe sich mit dem Thema auseinandergesetzt und dazu folgende Aussagen entwickelt:

Wenn ich alt bin, will ich auf keinen Fall alleine sein.

Wenn ich alt bin, freue ich mich über Menschen, die mir zuhören.

Wenn ich alt bin, bereue ich nichts.         

Wenn ich alt bin, gebe ich richtig Gas.

Wenn ich alt bin, hoffe ich dass das Gebiss festsitzt, wenn ich mich über bestimmte Situationen amüsiere.

Wenn ich alt bin, habe ich alle Weltliteratur gelesen.

Wenn ich alt bin, singe ich Oper

Wenn ich alt bin, kann ich endlich andere tadeln.

Wenn ich alt bin, kann ich mehr grundlos rumpöbeln.    

Wenn ich alt bin, rauche ich wieder heimlich.

Wenn ich alt bin, schaue ich Frauen immer noch auf die Beine.

Wenn ich alt bin, klaue ich Blumen aus Nachbars Garten.

Wenn ich alt bin, kann ich immer noch über die Wunder des Lebens staunen.            ·           

Wenn wir alt sind, dann können wir uns immer noch beschwipsen.

Wenn ich alt bin, kann ich auf viele Erfahrungen zurückblicken.

Wenn ich alt bin, kann ich endlich ohne Scham peinlich sein.

Wenn ich alt bin, raube ich eine Bank aus und komme trotzdem in den Knast.            

Wenn ich alt bin, kann ich mich immer noch verlieben.

Was können Sie, weil Sie älter sind 
Was trauen Sie sich zu, wenn sie alt sind?

Ergänzen Sie unsere Liste:
Wenn ich alt bin.....
Weil ich älter bin, ....

"Früher bin ich so gerne in Kunstausstellungen gegangen oder auch mal ins Konzert. Aber jetzt schaffe ich die Wege nicht mehr."

Wer sich ein Leben lang für Kultur interessiert hat, will das auch bei fehlender Mobilität nicht aufgeben. Körperliche Einschränkungen sollen nicht vom kulturellen Leben ausschließen! Wenn es möglich ist, Essen ins Haus zu liefern, warum dann nicht auch Kultur?

Dieses Projekt einer neuen Form für den „Besuchsdienst“ wurde von der Fachstelle Leben im Alter im KK Hamburg West entwickelt.


Hajo Witter stellte die Arbeit 2016 auf dem Fachtag in Neubrandenburg vor.
In der Folge führten wir in Neubrandenburg eine zweitägige Fortbildung dazu durch (20. /21. Oktober 2017).

Über diese Homepage kann ein Themenkoffer gebucht werden.

Zielgruppe: Einzelpersonen in der Häuslichkeit, die aufgrund ihrer Immobilität kaum Kontakt zu Kulturangeboten haben, sowie Gruppen in Einrichtungen.

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