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Neues Leben im Alter

Gemeinde

Kirchengemeinden tun sich mitunter schwer damit, die Eigenständigkeit von Senioren zu fördern und zu fordern.

Im klassischen Format „Seniorennachmittag“ geht es darum, nicht nur über viele Dinge zu informieren und zu unterhalten, sondern die Meinungen der Teilnehmer auch zu fordern und zu veröffentlichen.

Möglichkeiten für einen sanften Einstieg in dieses Thema finden Sie in unseren Stundenentwürfen.

TIPP: Im Archiv (rechte Navigationsleiste) finden Sie weitere Stundenentwürfe


Gemeindenachmittag

Bild: Junge sehen Alte_Ausstellung (12) © Felix Lorenz-Wohnhas


„Wenn ich mal alt bin, kann ich mich immer noch verlieben!“
Generationen im Dialog



Als meine Oma ihren 90. Geburtstag feierte, fragten wir sie, ob sie nicht gerne zum Seniorenkreis in die benachbarte Kirchengemeinde gehen wolle, um da Kontakte zu pflegen? Sie antwortete: „Da kann ich ja hingehen, wenn ich älter bin.“

Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Ab wann ist man alt? Was bedeutet eigentlich „ALT-SEIN“?   Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende der Hochschule in Karlsruhe und entwickelten dazu markante Bilder, die sie selbst nachstellten.

„Wenn ich mal alt bin, kann ich mich immer noch verlieben!“, heißt es da beispielsweise, oder „Gemeinsam ist man weniger allein“. Die Sichtweise und Interpretation bleibt dem Betrachter überlassen.

Als ich Bilder dieser Fotoausstellung sah, war ich sofort begeistert: Ja, das wäre mal zu überprüfen, wie ältere Menschen sich selbst wahrnehmen, wie sie das „Alt-Werden und Alt-Sein“ beschreiben.

Und was würden junge Menschen sagen, wenn die ältere Generation ihnen in solchen Bildern den Spiegel vorhält. Ob es dann heißt: „Wenn ich jung bin, kann ich alles rosarot sehen?“ Was würden wir selbst für Bilder vom heutigen Jungsein entwickeln?

Studierende der Hochschule Neubrandenburg sind eingeladen, diese Fragen und Gedanken mit Ihnen, den Besuchern der Begegnungsstätte und Interessierten, zu überprüfen und eine eigene Fotoausstellung zu entwickeln. Sie werden von dem Dozenten Wolfgang von Gahlen-Hoops im Seminar begleitet.

Für den gemeinsamen Gedankenaustausch gibt es bereits zwei Termine:
Donnerstag, 25. Oktober 2018 und
Donnerstag, 1. November 2018,
wo die Studierenden uns zur Kaffeezeit in der Sankt Michael Gemeinde besuchen werden.  

Wenn Sie Interesse haben sich aktiv mit der jungen Generation auszutauschen und selbst Bilderszenen vom Alt- und Jungsein entwickeln möchten, sind Sie herzlich willkommen.

Bitte sprechen Sie uns an:
Katharina Seuffert, Tel. 0395 450 66 59 oder
Stephan Reich,       Tel. 0395 430 96 34, Mobil: 0170 45 32 537

Die Fotoausstellung aus Karlsruhe „Junge sehen Alte“ wird dann ab dem 12. November für 14 Tage bei uns zu Gast sein.

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