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Neues Leben im Alter

Andacht des Monats


Richte nie über einen Menschen,
solange du nicht zwei Monde lang
in seinen Schuhen gelaufen bist.      
(indianisches Sprichwort)

Lied
1. Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier.
Du hast uns, Herr, gerufen, und darum sind wir hier.
Wir sind jetzt deine Gäste und danken dir.
Wir sind jetzt deine Gäste und danken dir.

2. Du legst uns deine Worte und deine Taten vor.
Du legst uns deine Worte und deine Taten vor.
Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr.
Herr, öffne unsre Herzen und unser Ohr.

3. Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist.
Herr, sammle die Gedanken und schick uns deinen Geist,
der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt,
der uns das Hören lehrt und dir folgen heißt.

Psalmwort
Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt.
Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir.
                                                                            Psalm 16 , 11
Bibelwort
Und kommt ihr vom richtigen Weg ab, so hört ihr hinter euch eine Stimme:
"Halt, dies ist der Weg den ihr einschlagen sollt!"
                                                                   Jesaja 30 , 21

Nun aufwärts froh den Blick gewandt

Gespräch über Schuhe:
Was für Schuhe habe ich? Wann ziehe ich welche Art von Schuhen an?
Gibt es Schuhe, an die ich mich gerne erinnere? 
Was ist ein guter Schuh, was kann ein guter Schuh?

Schuhe zieht man sich an, wenn man aus dem Haus geht. Wenn man einen längeren Weg vor sich hat, wo es gutes Schuhwerk braucht.

Hören wir, was Jesus, Gottes Sohn uns über diesen Weg sagt:
Jesus war zusammen mit 12 jungen Männern. Sie teilten alles miteinander wie in einer großen Familie.
Und dann mussten sie sich damit auseinandersetzen, dass Jesus sterben würde – unschuldig zum Tode verurteilt von den Mächtigen im Land.
Welchen Weg sollen wir einschlagen , wenn Jesus nicht mehr bei uns ist?

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern. Und so ist es aufgeschrieben im Evangelium des Johannes im 14. Kapitel:
1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.
4 Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.
5 Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.



Jesus richtet unseren Blick auf den Weg, den er selbst gegangen ist.
Auch er musste sterben. Er war unschuldig verurteilt und damit viel zu früh – für unser Empfinden - aus dem Leben gerissen. Aber sein Weg war damit nicht zuende, sein Tod war nicht das Letzte. Seine Todesstunde glich einem Portal, das für die Hinterbliebenen freilich in undurchdringlichem Dunkel lag. Er aber durchschritt es und kehrte zurück ins Vaterhaus.
Er kehrt nach Hause zurück und er sagt uns:
Der Vater im Himmel wartet auf unsere Heimkehr, wenn unsere Reise durch dies Leben zu Ende ist.
Und im Vaterhause sind viele Wohnungen: Die Liebe des himmlischen Vaters ist unendlich groß; für alle seine Menschenkinder ist Raum.–
Auch für uns steht das Vaterhaus bereit und will uns aufnehmen.
Der Tod Jesu am Kreuz bedeutet:, Jesus ist uns Menschen vorausgeeilt durch das dunkle Tor des Todes. Er hat unsere Aufnahme im Vaterhause vorbereitet. Oft höre ich, wie viele Arbeitsstunden Menschen hier geleistet haben, um ein Recht auf eine gute Wohnung in Neubrandenburg zu erwerben.
Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz unser Heimatrecht in den lichten Wohnungen des himmlischen Vaterhauses erworben.

Jesus lebt – er ist auferstanden von den Toten. Darum kann er uns auf unserem Weg begegnen, darum sagt er uns zu:
Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin!"
Ohne Vertrauen geht das nicht. Vertraut mir, bittet Jesus uns. Vertraut mir. Vertraut mir heute schon, lasst mich euer Weggefährte sein. Denn je länger wir uns kennen, desto leichter wird es, dass Du mir vertraust, wenn ich Dich über die Schwelle des Todes zu mir ziehe. Wenn ich Dich auf der letzten Wegstrecke ins himmlische Vaterhaus führe. Ihr wisst wo ich hingehe.

Doch die Jünger sind überfordert. Im Moment wissen sie es nicht.
Da fragt Thomas: Wie können wir den Weg wissen?

Neulich musste ich nach Hamburg zu einer Sitzung. Ich hatte mir die Wegbeschreibung angesehen auf der Karte. Aber als ich dann da am Bahnhof stand, war es gar nicht so einfach, jetzt die richtige Richtung zu finden. Und ich musste mehrmals nachschauen und noch mal nachfragen, ob ich die richtige Richtung eingeschlagen habe.

Wieviel verwirrender ist es, unseren Lebensweg zu gehen und die richtige Richtung einzuschlagen. Da gibt es doch immer wieder Kreuzungen und ich muss mich entscheiden. Aber ob das immer „richtig“ ist?
Thomas fragt: Wie können wir deinen Weg wissen, Jesus? Und
 Wie wird dein Weg, Jesus, zu unserem Weg?
Jesu Antwort lautet: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wer mich sieht, der sieht den Vater".

In einem bekannten Lied heißt es:
"Jesu geh voran auf der Lebensbahn, und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nachzueilen, führ uns an der Hand bis ins Vaterland"

Jesus hält uns die Hand hin. Und wir brauchen nur danach zu greifen. So wie Sie als Kind an der Hand ihres Vaters und ihrer Mutter gegangen sind, so dürfen wir an der Hand Jesu den Weg unseres Lebens gehen. Auch wenn wir nicht wissen, wie lang und weit der Weg ist. Wir dürfen ihn mit Jesus gehen. Mit ihm gelangen wir sicher in das himmlische Vaterhaus. Das glaube ich und darauf vertraue ich. Darum lasst uns den Herrn Jesus bitten:

So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich. Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt, wo Du wirst geh`n und stehen, da nimm mich mit. AMEN

Lied: So nimm denn meine Hände

Vaterunser
Segen

Zum Ausgang:
EG168
4. Wenn wir jetzt weitergehen, dann sind wir nicht allein.
Wenn wir jetzt weitergehen, dann sind wir nicht allein.
Der Herr hat uns versprochen, bei uns zu sein.
Der Herr hat uns versprochen, bei uns zu sein.

5. Wir nehmen seine Worte und Taten mit nach Haus.
Wir nehmen seine Worte und Taten mit nach Haus
und richten unser Leben nach seinem aus
und richten unser Leben nach seinem aus.

6. Er hat mit seinem Leben gezeigt, was Liebe ist.
Er hat mit seinem Leben gezeigt, was Liebe ist.
Bleib bei uns heut und morgen, Herr Jesu Christ.
Bleib bei uns heut und morgen, Herr Jesu Christ.


Bildnachweis:
Bild Pilgerschuhe: Mechthild Grotzke
In: Pfarrbriefservice.de
 
Bild Auf dem Weg; Jesus erklärt: Pieter Kunstreich, Bonifatiuswerk
In: Pfarrbriefservice.de
 
Bild Mit Jesus auf dem Weg: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de
 
Bild Bahnhof: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de


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