Nordelbische Synode begrüßt Entwurf des Fusionsvertrages - Standortentscheidungen zu überprüfen
Rendsburg (nr). Die Nordelbische Synode hat den ihr vorliegenden Entwurf eines Fusionsvertrages der drei Landeskirchen von Mecklenburg, Pommern und Nordelbien grundsätzlich begrüßt. Sie plädiert allerdings dafür, einige Punkte erneut zu überprüfen. So soll die von den Kirchenleitungen getroffene Festlegung auf einen gemeinsamen Sitz von Landesbischof/Landesbischöfin und Kirchenamt überdacht werden. Ein entsprechender Antrag aus den Reihen der Synodalen an die Kirchenleitung fand auf der Tagung in Rendsburg heute eine deutliche Mehrheit.
Danach sollen sowohl die Kosten für die Verlegung des Kirchenamtes aus Kiel an einen anderen Ort als auch die Kosten einer Zusammenführung der Verwaltungen aller drei Kirchen in Kiel gutachtlich untersucht werden. Auch solle die Kirchenleitung erwägen, den Standort der Verwaltung und den Zeitpunkt etwaiger Umzüge der neuen gemeinsamen Synode zu überlassen.
Synodenpräsident Hans-Peter Strenge bewertete den Beschluss als „Meilenstein“ auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kirche im Norden: „Die Prüfaufträge wird die Kirchenleitung in die weiteren Gespräche mit den Partnern einbringen. Im Übrigen wird nach dem 1. Dezember, wenn die Stellungnahmen der Ausschüsse und der Kirchenkreise vorliegen, das Bild kompletter sein.“ Danach komme die entscheidende Phase in den Schlussverhandlungen mit den beiden Partnerkirchen, so Strenge weiter.
Nach den Beschlüssen der drei Kirchen soll über den dann endgütlig ausgehandelten Fusionsvertrag Ende März 2009 in den drei Synoden entschieden werden. (20.9.2008)
Wortlaut des Beschlusses 
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