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Opfergedenken

Mozarts "Requiem" erinnert an Kriegsende in Demmin

St. Bartholomaei-Kirche Demmin
03.05.2018 ǀ Demmin.  In Gedenken an das Kriegsende 1945 und den Massensuizid in Demmin wird am 5. Mai (17 Uhr) in der St. Bartholomaei-Kirche das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Initiiert wurde das Konzert von Kirchenmusikdirektor Thomas K. Beck und vom Demminer Altbürgermeister Ernst Wellmer. Das Konzert werde als gemeinsame Veranstaltung mit der Hansestadt Demmin stattfinden, so Ernst Wellmer. Es ist Teil der vielfältigen Aktivitäten, mit denen die Hansestadt, die evangelische und die katholische Kirchengemeinde, demokratische Parteien und Verbände sowie Einzelpersonen den seit Jahren am 8. Mai in Demmin stattfindenden Aufmärschen von Rechtsextremisten deutlich entgegentreten.

„Wir möchten an das Kriegsende 1945 und den Massensuizid in unserer Stadt in angemessener und würdiger Form erinnern und der zahllosen Opfer des Zweiten Weltkrieges gedenken“, sagt Thomas K. Beck. „Nach dem ‚Ave verum‘ folgt eine kurze Ansprache des Bürgermeisters. Danach wird das Konzert fortgesetzt.“ Zu hören sind Caroline Seibt (Sopran), Anna Smith (Alt), Michael Zabanoff (Tenor), Lars Grünwoldt (Bass), das Preußische Kammerorchester Prenzlau, Susann Marschalek (Orgel) und die Kantorei Demmin unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Thomas K. Beck. Wie Ernst Wellmer mitteilt, wird die Aufführung des Requiems unter anderem vom Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, über den Vorpommern-Fonds gefördert. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.
Quelle: PEK (sk)

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