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Gastprediger und Friedenspfähle

Greifswalder Kirchengemeinden laden am Sonntag zu besonderen Gottesdiensten ein

31.03.2017 ǀ Greifswald.  Am kommenden Sonntag, 2. April, finden unter dem Motto „Auf dem Weg – Gerechtigkeit und Frieden“ in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 30 Themen-Gottesdienste statt. Auch die Greifswalder Evangelischen Kirchengemeinden laden zusammen mit Christen anderer Konfessionen zu mehreren Gottesdiensten im Rahmen des ökumenischen Eine-Welt-Sonntags ein. Zu den Besonderheiten der einzelnen Gottesdienste zählt, dass verschiedene Gastprediger in den Kirchen zu hören sein werden. So predigt beispielsweise im Greifswalder Dom Pastorin Martina Basso vom Mennonitischen Friedenszentrum Berlin. Zu folgenden Gottesdiensten wird in Greifswald am 2. April eingeladen: um 9.30 Uhr in der Christuskirche, um 9.30 Uhr in der Johanneskirche, um 10 Uhr in der Katholischen Kirche St. Josef, um 10 Uhr im Dom St. Nikolai, um 10.15 Uhr in St. Marien und um 10.30 Uhr in St. Jacobi.

Sechs Friedenspfähle drücken Sehnsucht aus

Eine gemeinsame Aktion ist das Aufstellen von Friedenspfählen im Anschluss an die Friedensgottesdienste bei St. Marien, St. Nikolai, St. Jacobi, St. Josef und der Johanneskirche. Die Friedenspfähle sind jeweils mehrsprachig beschriftet. Das Spektrum reicht von Plattdeutsch über Indonesisch, Portugiesisch, Schwedisch und Polnisch bis zu den persischen Sprachen Dari und Farsi. Die Inschriften verleihen der Sehnsucht Ausdruck: „Möge Frieden auf Erden sein.“ Um 11.45 Uhr wird im Dom zu einer Suppe eingeladen. Nach einer kurzen Aussendung geht es zum Berthold-Beitz-Platz, wo gemeinsam mit der Reformations-, Universitäts- und Hansestadt Greifswald der sechste Friedenspfahl um 13.30 Uhr aufgestellt wird. Beschriftet ist er in den Sprachen Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Arabisch. Friedenspfähle werden seit den 1970er Jahren aufgestellt. Weltweit rufen nach Angaben der World Peace Prayer Society inzwischen rund 200.000 Pfähle in 180 Ländern zum Frieden auf.
Quelle: PEK (sk)