Nach oben

Meinungsbild zum Entwurf der Nordkirchen-Verfassung gefragt

Kirchenkreis Wismar: Sonnabend erstes Kirchenkreisforum in Schwerin

04.11.2010 | Schwerin (cme). Unmittelbar nach der ersten Lesung des Gesetzespaketes für die geplante „Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland“ am vergangenen Wochenende wird am Sonnabend, 6. November 2010, zum ersten Informationsforum in die Schweriner Petrusgemeinde (Ziolkowskistraße 7) einladen. In der Zeit von 9 bis 13 Uhr werden der Entwurf der Verfassung und des Einführungsgesetzes vorgestellt. Eingeladen sind besonders Mitglieder von Propsteisynoden und Kirchgemeinderäten, kirchliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Gemeindeglieder, aber auch interessierte Personen der jeweiligen Region.

Die neue Kirchenverfassung soll die Fusion der drei evangelischen Kirchen in Schleswig-Holstein/Hamburg, Pommern und Mecklenburg organisatorisch besiegeln. Sie enthält die theologischen und rechtlichen Grundlagen für die gemeinsame Kirche. Zugleich möchte sie insbesondere auch den nicht in einem kirchlichen Beruf stehenden Mitgliedern der Kirche und ihrer Organe eine schnelle Orientierung über Strukturen, Verfahrensweisen und jeweilige Rechte ermöglichen. Das Einführungsgesetz rundet die notwendigen Regelungen zum Übergang in die sogenannte Nordkirche ab. Zugleich wird am kommenden Sonnabend der Entwurf einer Kirchenkreissatzung vorgestellt. Hintergrund: Im Zuge der Fusion soll aus der Mecklenburgischen Landeskirche ein Kirchenkreis werden.

„Die Entwürfe versuchen, bewährte Traditionen mit der notwendigen Offenheit für neue Wege und gesellschaftliche Wandlungsprozesse in Einklang zu bringen“, sagt Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn und wünscht sich im Namen der Kirchenleitung einen möglichst breiten Meinungsaustausch an der Basis und in den Gremien, die ihre Stellungnahmen bis zum 1. Mai 2011 abgeben können.
Der Schweriner Veranstaltung für den Kirchenkreis Wismar folgen Foren in Rostock am 13. November 2010, in Ludwigslust am 15. Januar, in Güstrow am 22. Januar und in Neustrelitz am 28. Januar 2011.