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Mecklenburgische Kirche gratuliert Hermann Beste

Langjähriger Landesbischof feiert heute seinen 70. Geburtstag

17.09.2010 | Schwerin/Tessin (cme). Hermann Beste begeht heute (17. September 2010) seinen 70. Geburtstag. Der Theologe war von 1996 bis 2007 Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und von 2001 bis zu seinem Ruhestand zudem Stellvertreter des Leitenden Bischofs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).

Im Namen von Kirchenleitung und Oberkirchenrat überbrachte Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn dem Jubilar herzliche Glück- und Segenswünsche in Tessin. In seinem Grußwort erinnerte er unter anderem daran, dass Hermann Beste vielen Menschen und auch ihm selbst über die Mecklenburgische Kirchenzeitung bekannt geworden ist. „Als deren Chefredakteur haben Sie Mut bewiesen, trotz Pressezensur das offene Wort riskiert und damit Menschen ermutigt, als Christen und Bürger Rückgrat zu zeigen“, sagte der Landesbischof und ergänzte: „Wir waren gespannt auf unsere Kirchenzeitung – auf das, was sie zu sagen hatte, und auch darauf, ob wieder zensurbedingte weiße Flecken die Angst des DDR-Regimes vor der Wahrheit überdeutlich hervortreten ließ.“

Ebenso hob Landesbischof Dr. von Maltzahn die Bodenständigkeit und die Verbundenheit seines Vorgängers im Amt mit „den Menschen unserer Kirche und unseres Landes“ hervor. Wörtlich sagte er: „Ihnen liegt an Zusammenhalt, daran, dass Menschen füreinander einstehen – so wie es uns unser Glaube lehrt. Ihr Engagement im Pastorenverein war davon geprägt. Und wer hinschaut, sieht das schon am Zusammenhalt Ihrer Familie in einer großen Schar bis zu den Enkeln. Aber auch unsere Kirche und unser Land betrachten Sie aus einer Perspektive, dass ein familiäres Gefühl der Zusammengehörigkeit schnell entsteht. Diese Verbundenheit ist ein Schatz, den wir auch in veränderten Verhältnissen bewahren wollen.“ Hermann Beste studierte von 1958 bis 1964 evangelische Theologie in Leipzig und Rostock. In die Jahre 1964 bis 1965 fallen das Lehrvikariat und der Besuch des Predigerseminars, dem sich die Vikarszeit in Kirch Grambow anschloss.

Von 1966 bis 1986 war Beste Pastor der Kirchengemeinde Kirch Grambow. 1986 wechselte er für fünf Jahre zur Mecklenburgischen Kirchenzeitung, für die er als Chefredakteur arbeitete. Im Jahre 1991 kehrte er als Pastor in die Kirchengemeinde Kirch Grambow zurück, wurde aber schon zwei Jahre später zum Landessuperintendenten für den Kirchenkreis Rostock- Land der Mecklenburgischen Landeskirche ernannt. Diese Aufgabe nahm er drei Jahre wahr, bevor er zum Landesbischof gewählt wurde.