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Mecklenburger bekamen Corona-Hilferuf aus Tansania

Ökumenische Arbeitsstelle bittet um Spenden für Menschen in Ostafrika

21.04.2020 ǀ Rostock.  Der Hilferuf aus Ostafrika bleibt in Mecklenburg nicht ungehört. „Aus unseren zwei tansanischen Partnerkirchen, der Mwanga- und der Pare-Diözese, hören wir derzeit beunruhigende Nachrichten“, berichtet Änne Lange im Blick auf die Situation infolge der Corona-Pandemie. Ein eigens aufgelegter Spendenfonds soll helfen, die Nöte zu lindern.

„Angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Corona- Virus und der Ungewissheit steigen die Existenzängste der tansanischen Menschen ins Unermessliche“, berichtet die Referentin in der Ökumenischen Arbeitsstelle Mecklenburg und skizziert: „Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht. Viele Menschen sind sehr arm und leben von der Hand in den Mund. Sie können größere Phasen ohne Einkommen, beispielsweise durch einen vollständigen lock down, nicht überstehen und müssten hungern. Auch unsere Partnerkirchen selbst sind betroffen. Ermutigend und tröstend ist die Erfahrung, in dieser Situation in Gebet und Gespräch miteinander verbunden zu sein.“

Vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Wochen Gottesdienste leider nicht in gewohnter Weise gefeiert werden konnten, ist auch die traditionelle Form des Sammelns einer Kollekte weggefallen. „Vor dem Hintergrund der so dramatischen Berichte aus den anderen Teilen der Welt ist bei vielen Gemeindegliedern aber das Bedürfnis lebendig, ein Dankopfer geben zu wollen. Daher legen wir gern den Spendenaufruf unserer Ökumenischen Arbeitsstelle allen ans Herz“, so der mecklenburgische Propst Wulf Schünemann (Rostock). Die Ökumenische Arbeitsstelle des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg habe dafür extra ein Spendenkonto bei der Evangelischen Bank Schwerin eingerichtet.

Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg
IBAN:DE07 5206 0410 0005300347
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Corona-Nothilfefonds Tansania

„Der Ökumene-Ausschuss des Kirchenkreises wird auch in dieser Phase die Hilfen für die Partnerkirchen mit koordinieren“, so Änne Lange. Seit Jahrzehnten bereits unterstützten mecklenburgische Christen vor allem nachhaltige Projekte in Ostafrika.
Quelle: ELKM (cme)

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