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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

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Herzlich willkommen im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg, einem von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Kirchenkreis Mecklenburg umfasst das Gebiet der früheren Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und ist der flächenmäßig größte Kirchenkreis der Nordkirche. Er gliedert sich in 4 Propsteien, 20 Regionen und 247 Gemeinden.

Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Kirchenkreisverwaltung hat ihren Sitz in Schwerin. Es gibt zudem Außenstellen in Güstrow und Neubandenburg.
 
In Rostock befindet sich das Zentrum Kirchlicher Dienste Mecklenburg, in dem die
allgemeinkirchlichen Dienste und Werke des Kirchenkreises beheimatet sind.

Nachrichten

"Klosterküche - Kochen mit Leib und Seele"

NDR-Fernsehen besucht Doberaner "Treffpunkt Suppenküche"

10.07.2019 ǀ Bad Doberan.  Der "Treffpunkt Suppenküche" der Kirchengemeinde in Bad Doberan kommt ins NDR-Fernsehen. In der Reihe "Klosterküche - Kochen mit Leib und Seele" hat Pastorin Annette Behnken die Einrichtung besucht, teilte die Evangelische Kirche im NDR mit. Ausgestrahlt wird die Folge am Sonntag (14. Juli) um 15.30 Uhr.

Im "Treffpunkt Suppenküche" im Gemeindehaus sei jeder willkommen, hieß es. Die Menschen, denen Annette Behnken auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters begegnete, fühlten sich noch immer den Grundsätzen der einstigen Bewohner verpflichtet. Die damaligen Mönche waren vor allem für ihre Gastfreundschaft und Nächstenliebe berühmt. Suppenküchen-Köchin Manja Stollin und zahlreiche Helfer sorgten dafür, dass die täglich rund 100 Gäste satt werden.

"Das Essen bei uns ist kosten- und bedingungslos", sagte Theologin Barbara Niehaus, ehrenamtliche Suppenküchen-Leiterin. Sie hatte das Projekt vor zwölf Jahren gemeinsam mit Gemeindepastor Albrecht Jax ins Leben gerufen. Jeder sei willkommen. "Wir kontrollieren nicht, ob jemand bedürftig ist." Darum begegneten sich hier Menschen, die sonst kaum Kontakt miteinander hätten: Berufstätige und Arbeitslose, Alte und Junge, Zugewanderte und Alteingesessene. Auf den Tischen stehen Brot und Kuchen. Zwei Gerichte gibt es zur Auswahl.

Auch die Klosterkirche, das imposante Doberaner Münster, werde in der Folge gezeigt, hieß es. Jeden Morgen vor Dienstantritt würden sich dort die Mitarbeiter der Kirchengemeinde im alten Chorgestühl zur feierlichen Morgenandacht versammeln. "Für diese Gesänge wurde die Kirche gebaut", so Pastor Albrecht Jax. "So versuchen wir, auch auf geistiger Ebene an die klösterliche Vergangenheit anzuknüpfen."
Quelle: epd

Seelsorger im Alter von 70 Jahren verstorben

Trauer um Andreas Schorlemmer

05.07.2019 ǀ Groß Kiesow.  Andreas Schorlemmer hat die Notfallseelsorge in Mecklenburg-Vorpommern mit aufgebaut und war über Jahrzehnte Gemeindepastor in Groß Kiesow. Am Donnerstag (4. Juli) ist er im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

Mit Trauer und großer Anteilnahme reagierten die Pröpstin und Pröpste des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, Helga Ruch, Gerd Panknin und Andreas Haerter, auf die Nachricht vom Tod Andreas Schorlemmers. „Über viele Jahre hat Andreas Schorlemmer Menschen in ihren schwersten Augenblicken begleitet, ihnen Trost und Halt vermittelt, den Segen Gottes und seine Verheißungen zugesprochen“, so die Pröpstin und Pröpste. „Mit ganzer Kraft, Hingabe und Leidenschaft hatte sich Andreas Schorlemmer der Notfallseelsorge verschrieben. Sein Einsatz, seine Stimme, seine Ideen werden uns fehlen. Sein Tod ist ein großer Verlust für die christliche Gemeinschaft und die Gesellschaft. Wir schließen seine Familie in unsere Gebete ein.“

Auch Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit zeigte sich betroffen: „Andreas Schorlemmer war jemand, der in einzigartiger Weise Gott und unserem Alltag mit all seinen Freuden und Nöten verbinden konnte“, sagte der Greifswalder Bischof. „Die Nordkirche trauert um einen Pastor, der ein großer Menschenfreund gewesen ist.“

Erst im April beging Andreas Schorlemmer seinen 70. Geburtstag.

Gottesdienst

Kavelstorf beteiligt sich am Tag der Autobahnkirchen

05.07.2019 ǀ Rostock.  Mit einem Gottesdienst um 10 Uhr beteiligt sich die evangelische Autobahnkirche in Kavelstorf (bei Rostock) am Sonntag (7. Juli) am diesjährigen Tag der Autobahnkirchen. Bundesweit sind an diesem Tag um 14 Uhr an vielen der 44 "Rastplätze für die Seele" eine Andacht mit Reisesegen geplant, teilte die Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen in Kassel mit. Den Besuchern werden kostenlose Broschüren wie "Gebete und Lieder für unterwegs", ein mehrsprachiger Reisesegen sowie limitierte Christophorus-Schlüsselanhänger angeboten. Das ZDF überträgt um 9.30 Uhr einen Fernsehgottesdienst aus der Autobahnkirche Exter (Nordrhein-Westfalen). Kavelstorf ist die einzige Autobahnkirche auf dem Gebiet der Nordkirche.

"Autobahnkirchen laden zur Entspannung, Besinnung und Andacht ein. Sinne und Seele können wieder Ruhe tanken", hieß es. Tagsüber sind sie von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Über eine Million Menschen nutzen jährlich das bundesweite Angebot. Von den existierenden Kirchen sind 19 evangelisch, acht katholisch und 17 ökumenisch getragen. Die älteste katholische Autobahnkirche steht im bayerischen Adelsried (1958), die älteste evangelische Autobahnkirche in Exter (1959).
Quelle: epd
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Forum der Kirchenkreissynode„Stadt, Land, Kirche – Zukunft in Mecklenburg“