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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

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Herzlich willkommen im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg, einem von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Kirchenkreis Mecklenburg umfasst das Gebiet der früheren Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und ist der flächenmäßig größte Kirchenkreis der Nordkirche. Er gliedert sich in 4 Propsteien, 20 Regionen und 251 Gemeinden.

Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Kirchenkreisverwaltung hat ihren Sitz in Schwerin. Es gibt zudem Außenstellen in Güstrow und Neubandenburg.
 
In Rostock befindet sich das Zentrum Kirchlicher Dienste, in dem die
allgemeinkirchlichen Dienste und Werke des Kirchenkreises beheimatet sind.

Nachrichten

Mecklenburgische Kirchenkreissynode tagt in Güstrow

Synodale beraten Etat und entscheiden über Stelle für Personalentwicklung

21.11.2017 ǀ Güstrow/Rostock.  Schwerpunkte der 13. und voraussichtlich letzten Tagung der I. Kirchenkreissynode sind der Haushalts- und Stellenplan des Kirchenkreises für das Jahr 2018 und ein Vorschlag des Kirchenkreisrates, der kleineren Kirchengemeinden zur Fusion mit benachbarten Gemeinden ermutigen möchte, damit handlungsfähigere Strukturen entstehen. „Darüber hinaus wollen wir uns Zeit nehmen, auf die ablaufende, sechsjährige Wahlperiode insgesamt zurückzuschauen und über mögliche Empfehlungen für die II. Kirchenkreissynode beraten“, sagt Präses Christoph de Boor.

Die 55 Synodalen und fünf Jugenddelegierte treten dazu am 24. und 25. November 2017 in Güstrow (Gemeindesaal der Domgemeinde Güstrow, Domplatz 6) zusammen. Die Tagung beginnt am Freitag, um 15 Uhr, zum Gottesdienst wird am Sonntag um 14 Uhr in den Dom der Barlachstadt eingeladen.

Wie immer auf der Herbstsynode ist der Etat ein Tagungsordnungspunkt. „Der Haushalt für das kommende Jahr sieht ein ausgeglichenes Volumen bei den Ein- und Ausgaben von jeweils rund 54 Millionen Euro vor“, so der Präses. Die Einnahmen stammten größtenteils aus Schlüsselzuweisungen, Personalkostenerstattungen sowie weiteren Einnahmen, wie beispielsweise aus Vermögenserträgen der örtlichen Kirchen. Die Schlüsselzuweisungen in Höhe von rund 37 Millionen Euro setzen sich aus Kirchensteuern, Gelder aus dem EKD-Finanzausgleich sowie Staats- und Patronatsleistungen zusammen. Der größte Teil davon soll direkt in die 251 mecklenburgischen Kirchengemeinden für die Arbeit vor Ort, Seelsorge, Angebote für Familien, Flüchtlinge, Kinder- und Jugendliche, Senioren, Personalkosten und Bauaufgaben fließen.

Zur Diskussion und Abstimmung stehen auf der Synodentagung u.a. die Wiederwahl von Dirk Sauermann als Propst, die Schaffung einer Projektstelle Personalentwicklung für die Berufsgruppen in der Gemeinschaft der Dienste im Verkündigungsdienst sowie die Fortführung der Projektpfarrstelle für Flüchtlingsarbeit und des Immobilienmanagements im Kirchenkreis Mecklenburg.
Quelle: ELKM (cme)

Kirchenkreisräte trafen sich zur gemeinsamen Sitzung in Züssow

"Miteinander unterwegs zu sein, ist ein Segen"

21.11.2017 ǀ Züssow.  Die Kirchenkreisräte des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises (PEK) und des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg (ELKM) trafen sich am vergangenen Sonnabend zu einer gemeinsamen Sitzung in Züssow. Dabei stand vor allem das Thema Arbeitsrecht im Fokus. 

Es war bereits das vierte Treffen und das letzte vor der Wahl der beiden neuen Kirchenkreisräte im kommenden Frühjahr nach der Konstituierung der ebenfalls neuen Kirchenkreissynoden. Die sechsjährige Amtszeit der bisherigen Synoden endet mit den diesjährigen Herbstsynoden, die Wahlen für die neuen Synoden fanden im September statt. Nach einer Andacht in der Züssower Kirche stand neben dem allgemeinen Austausch das Thema Arbeitsrecht in der Nordkirche bezogen auf den Sprengel Mecklenburg und Pommern auf der Tagesordnung. Dazu referierte die Juristin und Oberkirchenrätin Susanne Böhland vom Dezernat Dienst- und Arbeitsrecht der Nordkirche, die in der folgenden Diskussion auch Fragen beantwortete. Gemeinsam trugen die Kirchenkreisräte aus pommerscher und mecklenburgischer Sicht wichtige Punkte als Bestandteile eines gemeinsamen Arbeitsrechts der Nordkirche zusammen.

Sylvia Giesecke, Mitglied des pommerschen Kirchenkreisrats und Vertreterin des Ausschusses für die Arbeit mit Frauen in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern, stellte die neue Ordnung für die Arbeit mit Frauen im Sprengel Mecklenburg und Pommern vor. Ebenfalls zur Sprache kamen während der Sitzung die ab 2018 im PEK neu eingeführten Pfarramtsassistenzstellen, die vom Demminer Propst Gerd Panknin erläutert wurden. Die Einrichtung der Pfarramtsassistenz stoße in den pommerschen Kirchengemeinden bereits auf große Zustimmung, berichtete der Vorsitzende des Pommerschen Kirchenkreisrats.

"Spürbare Annäherung der Kirchenkreise"

„Dass wir hier miteinander auf dem Weg sein können, ist ein Segen“, sagte Gerd Panknin im Rahmen des Treffens. Die Begegnungen hätten bereits für eine spürbare Annäherung der Kirchenkreise gesorgt sowie für zunehmendes Verständnis für die jeweiligen Besonderheiten, die unter anderem in der unterschiedlichen historischen Entwicklung der ehemaligen pommerschen und mecklenburgischen Landeskirchen begründet sind, so der Propst. Zudem stünden die Kirchenkreise vor ähnlichen Herausforderungen, zum Beispiel in Fragen des demografischen Wandels, bezüglich des Nachwuchsmangels oder auch hinsichtlich des Erhalts historischer Kirchen.

Insgesamt gibt es rund 1.150 Kirchen in den beiden Kirchenkreisen, die seit 2012 gemeinsam den Sprengel Mecklenburg und Pommern in der Nordkirche bilden. Zum Abschluss der Sitzung äußerten die Mitglieder der Kirchenkreisräte die Gewissheit, dass die begonnene Tradition der gemeinsamen Treffen auch von den künftigen KKR fortgesetzt wird. Das nächste Treffen wird voraussichtlich am 26. Mai 2018 stattfinden.

Fortbildung für Ehrenamtler

Kirchenkreis Mecklenburg startet spezielles Angebot für Kirchengemeinderäte

20.11.2017 ǀ Rostock.  „Fachfortbildungen Kirchengemeinderat“ – unter diesem Titel starten im Januar vier Themenreihen in jeder der mecklenburgischen Propsteien. Wer Mitglied im Kirchengemeinderat ist, kann sich für ein Interessengebiet entscheiden und wird in vier Veranstaltungen fortgebildet. Im Zentrum Kirchlicher Dienste Mecklenburg bereiten Pastorin Dorothea Strube, Uta Loheit, Susanne Prill und Pastor Dr. Dietmar Schicketanz das Paket seit Monaten mit weiterer Unterstützung aus dem Kirchenkreis vor. Über das Anliegen der Fachfortbildungen sprachen wir mit Susanne Prill von der Ehrenamtsarbeit.

Frau Prill, nach Ehrenamtstag und KirchengemeinderatsMesse jetzt gezielte Fortbildungen. Warum und wen wollen Sie ansprechen?

Susanne Prill: Um die Kirchengemeinderäte in ihrem Leitungshandeln zu stärken, haben wir im Zentrum Kirchlicher Dienste ein Paket von Fortbildungen entwickelt. Unterstützt werden wir dabei von vielen Fachleuten, z. B. aus der Kirchenkreisverwaltung, aus der Nordkirche und von Kollegen aus den Propsteien, die den regionalen Blick einbringen. Insbesondere möchten wir damit neu gewählte Kirchenälteste ansprechen, freuen uns jedoch auch über erfahrene Teilnehmer, die ihr Wissen vertiefen wollen.

Wo und wann wird das stattfinden?

Mit der Fortbildung gehen wir vor Ort in die Propsteien. So möchten wir Kirchgemeinderäten die Teilnahme erleichtern. In Neubrandenburg, Güstrow, Schwerin und Damm haben wir zentrale Veranstaltungsorte gefunden. Die Reihe beginnt in allen vier Propsteien am 13. Januar 2018 mit fachlichen Einheiten und einem geistlichen Rahmen. Jeder Kurs wird durch drei folgende Abendveranstaltungen komplettiert. Auch wenn die Mitglieder eines Kirchengemeinderates an unterschiedlichen Kursen teilnehmen, können sie gemeinsam anreisen. Die Kurse an einem Ort finden immer zu denselben Zeiten statt.

Welche Themen beinhalten die Kurse?

Wir bieten Fortbildungen in vier Bereichen an: Bauen in der Kirchengemeinde, Finanzen in der Kirchengemeinde, Gemeindeleitung und Kirche im Gemeinwesen.

Können Sie einige konkrete Beispiele nennen?

Die Kurse orientieren sich an Fragen, die die Kirchengemeinderäte beschäftigen. So bekommen Teilnehmende im Kurs Gemeindeleitung praktisches Moderationshandwerk, es geht um den Umgang mit Konflikten und es gibt Impulse zum geistlichen Leiten. Im Kurs Bauen sind die Besonderheiten historischer Gebäude im Blick: Welche Schäden treten häufig auf, was ist bei Baubegehungen zu beachten, auch gibt es Hinweise zur Pflege der Abendmahlsgeräte. Beim Thema Finanzen wird die künftige Umstellung von Kameralistik auf kaufmännische Buchführung besprochen. Weiterhin wird es um die Verwaltung der Liegenschaften gehen. Im Kurs Kirche im Gemeinwesen, da gibt es Anregungen und praktisches Rüstzeug dafür, wie wir uns als Kirche öffnen können, um nachhaltig für die Menschen in unserem Umfeld da zu sein und mit ihnen zusammenzuwirken.

Ein sehr kompaktes und neuartiges Angebot, was da vorbereitet wurde…

Ja, vier Kurse in jeder der vier Propsteien - mit einer Fortbildung in diesem Umfang betreten wir von Zentrum Kirchlicher Dienste in der Tat Neuland. Das macht es auch für uns spannend. Das große Interesse bei der Kirchengemeinderatsmesse in Salem hat uns sehr ermutigt.

Ich möchte Kirchenälteste und hauptamtliche Mitglieder der Kirchgemeinderäte herzlich zur Teilnahme einladen. Freuen Sie sich auf kompakte Vorträge, spannende Diskussionen und stärkende Impulse für Ihr Leitungshandeln in den Kirchengemeinden.

Können sich Interessierte noch anmelden?

Ja, gern, bitte bis zum 5. Dezember bei Dorothea Eggers im Zentrum Kirchlicher Dienste melden. Bei Fragen hilft Frau Eggers ebenso weiter. Sie ist erreichbar unter Telefon 0381-37798752 oder per Mail: verwaltung-zentrum@elkm.de. Alle wichtigen Informationen gibt es unter: www.kirche-mv.de/kgr-fachfortbildungen. Dort ist auch eine Online-Anmeldung möglich.
Quelle: ELKM (Interview: Christian Meyer)
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Forum der Kirchenkreissynode„Stadt, Land, Kirche – Zukunft in Mecklenburg“