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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

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Herzlich willkommen im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg, einem von 13 Kirchenkreisen in der Nordkirche.
 
Der Kirchenkreis Mecklenburg umfasst das Gebiet der früheren Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und ist der flächenmäßig größte Kirchenkreis der Nordkirche. Er gliedert sich in 4 Propsteien, 20 Regionen und 247 Gemeinden.

Der Kirchenkreis wird in gemeinsamer Verantwortung von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten geleitet.
 
Die Kirchenkreisverwaltung hat ihren Sitz in Schwerin. Es gibt zudem Außenstellen in Güstrow und Neubandenburg.
 
In Rostock befindet sich das Zentrum Kirchlicher Dienste Mecklenburg, in dem die
allgemeinkirchlichen Dienste und Werke des Kirchenkreises beheimatet sind.

Nachrichten

Demo-Sonnabend in Rostock

Bündnis ruft zu Protest gegen AfD-Demonstration auf - Interreligiösen Andacht in der Marienkirche

21.09.2018 ǀ Rostock.  Die Rostocker Innenstadt wird am morgigen Sonnabend zum Schauplatz von gleich sechs Demonstrationen. Gewerkschaften, Parteien, Kirche und Antifa-Gruppen rufen unter dem Motto "Hinhocken gegen Höcke" zu Protestaktionen und Sitzblockaden gegen eine von der AfD angemeldete Demo auf.

Unter dem Motto "Islamisierung stoppen" will die AfD auf dem Neuen Markt gegen die Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung demonstrieren. Dazu wird am Nachmittag Björn Höcke, AfD-Fraktionschef im Thüringer Landtag, erwartet. Um 14 Uhr startet am Doberaner Platz die Protestdemo "Solidarität und Humanität für ein weltoffenes Rostock". Am Steintor werden ab 15.30 Uhr verschiedene Bands auf einer Bühne auftreten. Insgesamt sind nach Polizei-Informationen rund 3.000 Teilnehmer für die Demonstrationen gemeldet. In den sozialen Netzwerken haben die Veranstalter dazu aufgerufen, den AfD-Marsch durch Sitzblockaden zu stoppen.

Zu den Initiatoren der Gegendemos gehören das Bündnis "Bunt statt braun", der Gewerkschaftsbund DGB, die Linke und auch "Rostock hilft". Mit einer interreligiösen Andacht wollen Christen, Juden und Muslime ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Gewalt und Hass setzen. Prominente Gäste sind der evangelische Bischof Andreas von Maltzahn (Schwerin), der Rostocker Rabbiner Yuri Kadnykov und der Sprecher des Islamischen Bunds Maher Fakhouri. Der Gottesdienst beginnt um 16.30 Uhr in der Marienkirche.  

Angesichts der "erschreckenden Bilder aus Chemnitz" und des AfD-Aufmarsches in Rostock solle ein deutliches Zeichen für interreligiöse Verständigung, Demokratie und eine offene Gesellschaft gesetzt werden, sagte der Rostocker Ökumenepastor Tilman Jeremias. "Je mehr wir sind, desto klarer können wir zeigen, dass es gerade aus dem Herzen unserer Religionen bessere Antworten auf die drängenden Probleme unserer Tage gibt als Ausgrenzung, Gewalt und Hass."

Einwohner und Demonstrationsteilnehmer müssen sich Polizei-Angaben zufolge auf Behinderungen einstellen. Zentrale Straßen im Innenstadtbereich sollen schon am Sonnabendvormittag gesperrt werden. Auch im Bus- und Straßenbahnverkehr werde es zu Verspätungen und Ausfällen kommen.
Quelle: epd

Stadtkirche in Neustadt-Glewe

Spendenbox in Neustadt-Glewe aufgebrochen

20.09.2018 ǀ Neustadt-Glewe.  Nach zwei Bargelddiebstählen in der evangelischen Stadtkirche in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu diesen Vorfällen geben können. Am 7. und 14. September hatten Unbekannte die Spendenbox im Kirchengebäude gewaltsam geöffnet und daraus Spendengelder in noch unbekannter Höhe gestohlen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Taten ereigneten sich tagsüber während der Öffnungszeiten der Kirche.
Quelle: epd

Kirchengemeinden in Mecklenburg und Pommern beteiligen sich

Europaweit läuten Glocken zum Gebet für den Frieden

19.09.2018 ǀ Schwerin/Greifswald.  „Die Glocken unserer acht Kirchen im Gemeindegebiet werden am 21. September zum Gebet für den Frieden läuten“. So wie Pastorin Veronika Hansberg aus der Gemeinde Brunow und Muchow beteiligen sich zahlreiche Kirchengemeinden im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche am europaweiten Glockenläuten zum „Internationalen Tag des Friedens“ in der Zeit von 18 bis 18.15 Uhr.

Für den Schweriner Bischof Dr. Andreas v. Maltzahn macht „auch die aktuelle Entwicklung in unserem Land deutlich, dass Frieden und die Achtung der Menschenwürde nicht selbstverständlich sind, sondern immer wieder neu errungen werden müssen“. Der Greifswalder Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit sagt: „Das Läuten der Glocken berührt viele Menschen emotional. Wenn nun erstmalig so viele Glocken auf einmal läuten, von evangelischen und katholischen Kirchen wie von weltlichen Gebäuden, so ist das ein wunderschönes Zeichen, das wir die gesammelten Kräfte unserer Tradition in den gemeinsamen Dienst des Friedens stellen.“

Dem Aufruf der Bischöfe der Nordkirche wird beispielsweise ebenso die St. Georgen-Gemeinde Parchim im mecklenburgischen Kirchenkreis folgen. „Wir laden im Anschluss an das Glockenläuten zu einer kurzen Andacht in unsere Kirche ein“, blickt Pastor Peter Stockmann voraus. Und in Plau am See wird anlässlich des Weltfriedenstages um 19 Uhr zum Konzert in die St. Marien-Kirche eingeladen. Auch im pommerschen Kirchenkreis läuten in zahlreichen Kirchengemeinden die Glocken. Von der Kirche in Binz auf der Insel Rügen wird ebenso Geläut zu hören sein, wie von der Kirche St. Thomas in Tribsees oder der Seemannskirche in Prerow. Vielfach begleiten Veranstaltungen das gemeinsame Läuten, so beteiligt sich zum Beispiel die Kirchengemeinde Altentreptow mit einem Friedensgebet um 18 Uhr und dem Läuten der Glocken der Kirche St. Petri.

Dem Appell des gemeinsamen Glockenläutens zum „Internationalen Tag des Friedens“ kommen auch europäische Partnerkirchen der Nordkirche nach:  „Gemeinsam mit unseren Partnern in Europa senden wie so ein hörbares Signal für den Frieden. Ich habe viele ermutigende und motivierende Beiträge zu diesem Datum aus England, Estland, Lettland und den Niederlanden erhalten. Allein in der Estnischen Evangelisch-Lutherischen Partnerkirche machen über die Hälfte der insgesamt 167 Kirchengemeinden im ganzen Land mit. Und in der anglikanischen Diözese Lichfield beteiligen sich viele „Bell Ringing Societies“, so dass ganze Melodien zum Frieden erklingen“, sagt Christa Hunzinger, Europareferentin im Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, die die Beziehungen zu den europäischen Partnerkirchen der Nordkirche koordiniert. Insgesamt hat die Nordkirche Kontakte zu 14 Partnerkirchen in zehn Ländern. Darüber hinaus werden auch Kirchen in Irland, Tschechien und Finnland am 21. September Glocken läuten.

Hintergrund: Im diesjährigen Europäischen Kulturerbejahr „Sharing Heritage“ (Erbe teilen) sollen am Friedenstag erstmals in der Geschichte europaweit kirchliche und weltliche Glocken von 18 bis 18.15 Uhr gemeinsam läuten und so ein Zeichen des Friedens aussenden. Erinnert wird unter anderem an das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und den Beginn des 30-jährigen Krieges 1618, heißt es in dem Brief der Nordkirchen-Bischöfe. Aktuell seien schon seit längerem in Europa wieder militärische Konflikte entbrannt. „Gerade in diesem Jahr steht es uns gut an, wieder für diesen europäischen Friedensgedanken zu werben."
Quelle: ELKM/PEK (cme/sk)
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