Mecklenburgische Landessynode: Mauerfall war ein Wunder
Plau am See (rn). Die mecklenburgische Landessynode beschloß am Sonnabendnachmittag eine Erklärung zu 20 Jahren friedliche Revolution unter dem Thema „Ein Grund zur Freude“.
In dem Papier danken die Synodalen Gott für das „Wunder der friedlichen Revolution vom Herbst 1989 und erinnern an den Mut der Menschen, die vor 20 Jahren ihre Angst überwunden und so die SED-Diktatur beseitigt und die Mauer zum Einsturz gebracht haben.“
In der Erklärung wird „an die Vernetzung der unzähligen Friedens-, Umwelt und Menschenrechtsgruppen in und außerhalb der Kirchen“ erinnert. „Sie gingen verstärkt in die Öffentlichkeit und stellten sich so dem Monopolanspruch der SED entgegen. Sie traten für die „Freiheit der Andersdenkenden“ ein, entlarvten die Lügen der SED-Propaganda und die Manipulation der sogenannten Wahlen in der DDR.“
Das Erinnern an den Aufbruch vor 20 Jahren ermutige, die damals gewonnene Freiheit verantwortlich zu gestalten.“ Mit dem Fall der Mauer und der Herstellung der deutschen Einheit innerhalb einer europäischen Friedensordnung sind wir herausgefordert, uns weiterhin einzumischen, der Stadt Bestes zu suchen und die Zivilgesellschaft zu stärken.“
Die Synodalen „ermutigen die Menschen zur politischen Teilhabe, sich also in Vereinen und Parteien, zu engagieren, die die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als Grundlage der Gesellschaft beschriebenen Menschenrechte achten.“ (7.11.2009)
Wortlaut: Bericht der Kirchenleitung, Anhang (60 KB 
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