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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lichtenhagen Dorf

Tagebuch - Das Jahr 2017


Konzert "BerlinGuitarTrio" am 28. Mai 2017 um 17 Uhr
BerlinGuitarTrio mit David Bartelt, Aurélie Olivéros, Philipp Niedrich
So jung kann Klassik: BERLIN GUITAR TRIO in Lichtenhagen Dorf

Am 28. Mai um 17 Uhr spielt das BERLIN GUITAR TRIO in der Dorfkirche. Die jungen Musiker aus Berlin und Frankreich überzeugten schon deutschlandweit mit virtuos übersetzter Leidenschaft und einem Programm zwischen Bach, Moderne, Flamenco und Jazz. Ihre 18 Konzertgitarren-Saiten klingen anders als alles, was man von kammermusikalischen Formationen gewohnt ist.

Eintrittskarten zu 6,- € (mit Warnowpass 3,-€) sind an der Abendkasse erhältlich. Konzertmitschnitte finden sich im Internet unter www.berlinguitartrio.com.

Die Musizierenden:
David Bartelt, 1983 in Osnabrück geboren, sammelte schon früh nach der musikalischen Grundausbildung durch Clemens Lügger (staatlichen Musikschule Ibbenbüren) Erfahrungen in diversen kammermusikalischen Formationen.
Nach Erfahrungen an verschiedensten Instrumenten und Ausflügen zu Pop und Jazz studierte Bartelt klassische Gitarre an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Eugenia Kanthou, das er 2010 mit einem Diplom erfolgreich abschloss. Seitdem wirkt der in Berlin lebende Künstler an zahlreichen Musikproduktionen mit und ist auch als Gitarrendozent seit vielen Jahren erfolgreich.
Aurélie Olivéros studierte am Conservatoire de Strasbourg bei Pablo Marquez und Alexis Muzurakis (Duo Melis). 2007 schloss sie das Studium mit einem Diplom ab. Während ihres Studiums besucht sie zahlreiche Meisterkurse international renommierter Gitarristen wie z.B. David Russell, Scott Tennant, Zoran Dukic und Thomas Müller-Perring.
2008 kam sie als Erasmus-Stipendiatin nach Berlin an die HfM „Hanns Eisler“. Ein Jahr später begann sie dort ein Master-Studium, welches sie 2011 abschloss.
Sowohl in Deutschland als auch in ihrer Heimat Frankreich konzertiert sie regelmäßig als Solistin und mit verschiedenen Ensembles.
Philipp Niedrich erhielt den ersten Gitarrenunterricht im Alter von 14 Jahren. Sehr früh schon wurde er mit zwei ersten Preisen beim Musikwettbewerb „Jugend Musiziert“ ausgezeichnet.
Seine Hochschullaufbahn begann Niedrich 2004 an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, wo er von I. Wilczok und E. Kanthou unterrichtet wurde. 2009 schloss er sein Diplom-Studium ab. Es folgte ein Master-Studium bei E. Kanthou, welches er 2012 beendete.
Zwei Auslands-Stipendien in Polen und der Schweiz eröffneten ihn musikalisch und kulturell neue Horizonte; Solo- und Kammermusikkonzerte in Deutschland, der Schweiz und Polen folgten.

Wanderung und Andacht Himmelfahrt, 25. Mai 2017
Unsere gemeinsame Wanderung führte uns durch die Rostocker Heide. Wir wanderten zunächst durch den Küstenwald in westliche Richtung, feierten eine Andacht am Strand, gingen zurück zum Zeltplatz und gestalteten ein von allen vorbereitetes Picknick. Campingmöbel (Tische und Stühle) fehlten nicht.

Konzert mit Sonja Molina am 14. Mai 2017
Die Singer/Songwriterin Sonja Molina war am Sonntag in der Dorfkirche Lichtenhagen zu Gast. Aus ihrem reichhaltigen Repertoire präsentierte sie mit angenehm weicher und ausdrucksstarker Stimme 12 Lieder mit Gitarrenbegleitung, mal leicht und leise, mal laut und schwer. Vom ersten Lied "In my sleep", über das im Alter von 16 Jahren komponierte "Lock the door" bis zum letzten Lied "Forget, forgive" war es mucksmäuschen still in der Kirche. Hier gibt es Lieder zum Nachhören.

Vorstellung der Konfirmandinnen und Konfirmanden 2017
Im Gottesdienst am 14. Mai 2017 stellten sich die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden vor. Sie gestalteten den gesamten Gottesdienst, im Jugendchor, mit Lesungen und Gebeten, einem Anspiel zum "Wiedergefundenen Sohn", wo sich am Ende auch der Bruder freut, dass der verloren geglaubte Sohn wieder da ist. Persönliche Gedanken zum Thema Verfehlungen und Vergebung, Neuausrichtung des Lebens und Lebensmitte ergaben die Predigt.

Konfirmiert werden am 28. Mai 2017:
  • aus Lichtenhagen: Miriam Arz, Marike Haberer, Kaya Hinz, Frieda Relitz, Antonia Wulff, Thomas Eduard Küster, Julian Meißner, Florian Meißner, Jan Wilhelm Pehlke, Fabian Sandkuhl
  • aus Elmenhorst: Julia Haverkamp, Lilly Schulze
  • aus Bargeshagen: Till Ibendorf, Lukas Neupauer
  • aus Rostock:Friedrich Hammer, Louis Hammer, Paul Nestler

Vorbereitungen fürs SommerCafè 2017
Ab 1. Juni 2017 ist unser SommerCafé wieder jeden Donnerstag ab 14 Uhr geöffnet. Mit schmackhaftem Kuchen, fair gehandeltem Tee und Kaffee, handgemachter Musik im schönen Ambiente des Pfarrgartens lädt die Kirchengemeinde und das SommerCafé-Team herzlich ein.
Am Donnerstag, 11. Mai 2017, wurden von der Männergruppe die Zelte aufgebaut, ebenso trafen sich die Kuchenbäckerinnen und das ganze Team für die Vorbereitungen und nötigen Absprachen.

Urlaubskirchen 2017
Auch in diesem Jahr soll mit Fotos Ihrer Urlaubskirche(n) aus der Saison Herbst 2016/Sommer 2017 eine Ausstellung entstehen. Im vorigen Jahr wurden 52 Außenaufnahmen von Kirchen in die Auswahl genommen, aus denen 28 in die Ausstellung kamen. Hier die Kirchen, die nicht in der Ausstellung waren.
Senden Sie uns Ihre Bilder per e-Mail oder geben die Fotos im Pfarramt ab (Sie bekommen alles zurück). Bitte schreiben Sie uns den Namen der Kirche, den Ort, evtl. das Land und wer das Bild fotografiert hat, dazu auf. Wir können nur Außenaufnahmen verwenden, damit es keine urheberrechtlichen Probleme gibt, auch bitte keine Ansichtskarten einsenden, nur selbstfotografierte Bilder. Mitmachen kann jede und jeder, auch Handybilder sind möglich. Im September gestalten wir mit den eingesandten Fotos wieder die Ausstellung in der Kirche. Pro Person wird ein Foto in der Ausstellung zu sehen sein, alle anderen Bilder werden auf unserer Internetseite veröffentlicht.
  • Einsendeschluss: 23. September 2017
  • Ausstellungseröffnung: 1. Oktober 2017, Erntedanksonntag, im Anschluss an den Gottesdienst.

Konzert "2good" am 30. April 2017
"Aus dem Leben", ein musikalischer Abend mit dem AkustikDuo "2Good". Doreen Zander und Karoline Hoffmann (Gesang und Gitarre) präsentierten Kostbarkeiten aus den Bereichen Rock, Pop, Folk, Country und Gospel. Das Markenzeichen der beiden Musikerinnen war und ist der harmonische zweistimmige Gesang zu mitreißender Gitarrenbegleitung.

"Die Tischreden der Katharina Luther" - Ostermontag, 17.4.2017
Am Ostermontag fand um 17 Uhr in der Dorfkirche Lichtenhagen ein Kammerspiel mit Elisabeth Haug und Gitarrenbegleitung von Jacob David Pampuch statt.
Elisabeth Haug schlüpfte in die Rolle der Katharina Luther und stellte als lebenskluge Partnerin des großen Reformators, feinsinnig und mit tiefer weiblicher Urteilskraft, ihre Sicht auf das Zeitgeschehen dar.

Feier der Osternacht 2017
In der Osternacht sammelte sich die Gemeinde am Osterfeuer, die Osterkerze wurde entzündet und in die dunkle Kirche getragen. Nach einem Rundgang mit Taizé-Liedern und biblischen Texten zur Osterbotschaft erklang das volle Geläut und der Ruf "Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden" klang vielstimmig durch die Kirche. Alle bekamen Osterlichter, die uns die Ostbotschaft später bis nach Hause verkündigten. Fünf Jugendliche ließen sich taufen, wir waren danach in Gemeinschaft am großen Abendmahlstisch versammelt.

Passionsmusik-Benefizkonzert zugunsten der Soforthilfe in Ostafrika
Chormusik zur Passionszeit mit dem Vokalensemble St. Andreas, Leitung Guido Düwell. Werke von J. S. Bach, W. Byrd, J. Eccard, E. Elgar, G. Deák-Bárdos, J.d.Achieta u.a.,
Die gesamten Einnahmen beim Konzert (Kartenverkauf und Kollekte am Ausgang) gehen an die Opferhilfe Ostafrika - Diakonie Katastrophenhilfe - und erbrachten 712 Euro.

Osterweg - die Ostergeschichte erleben
In dem völlig umgestalteten Gemeindezentrum BRÜCKE der Ufergemeinde in Groß Klein Dorf war der "Osterweg" vom 3.-11. April 2017 begehbar gemacht. Durch das Erzählen der Ostergeschichte wurden vielfältige Themen des Lebens berührt und beleuchtet. Der "Osterweg" bedeutete eine Zeitreise für Besucher und Führende. In historischer Kulisse konnten die Stationen erlebt werden - Einzug in Jerusalem, Abendmahl, Garten Gethsemane, Gefangennahme, die Verleugnung bis der Hahn krähte, vor Gericht, die Verurteilung, Kreuzigung, das leere Grab "Er ist auferstanden, er ist nicht hier" und die Auferstehung "Ich lebe und ihr sollt auch leben".
Bilder vom Osterweg (Bildunterschriften beim Klick auf die Bilder)

Benefiz-Konzert für die Opfer der Hungersnot in Ostafrika - DANKE
Dürre in Äthiopien, Frau mit Kanister - Bild von Diakonie Katastrophenhilfe
Am Montagabend, 3. April 2017, sang der Gospelchor in der Dorfkirche Lichtenhagen ein Benefizkonzert zugunsten der Soforthilfe in Ostafrika - Kenia, Somalia, Südsudan, Athiopien. Es erklangen afrikanische Weisen wie "Mamaliye" (Sing Afrika, sing – hört wir singen für Afrika) und "Baba yetu" (Vaterunser - Swahili). Mit 140 Menschen war die Kirche gut besetzt.

Die für die "Diakonie Katastrophenhilfe" gesammelte Kollekte ergab 1.010 Euro, worüber wir uns sehr freuen und herzlich danken.

  • Mit 30 Euro kann ein Kind im Südsudan ein halbes Jahr lang mit einer nährstoffreichen Mahlzeit gut in den Tag starten. Das ist weniger als 1 Euro pro Woche und Kind.
  • Mit 68 Euro kann in Äthiopien eine stillende Mutter 8 Monate lang mit überlebenswichtiger Zusatznahrung versorgt werden.
Bitte helfen Sie weiterhin mit Ihrer Spende die Not zu lindern. Die Kirchengemeinde stellt Ihnen gern eine Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt aus.

Passionsmusik "Wir gehen hinauf nach Jerusalem..."
Felizia Frenzel (Sopran), Christiane Fehr (Flöte) und Uwe Pilgrim (Cembalo)
Im Konzert am 26. März 2017 wurden Werke von Diego Ortiz, Henry Purcell, Goerg Philipp Telemann, Tomaso Albinoni, Gunther M. Göttsche, Johann Gottfried Walther, Gabriel Fauré und Johannes Weyrauch dargeboten.
Welches Stück war das Schönste? Schwer zu sagen, es war eine wunderbare Musik mitten in der Passionszeit.
Sorry für die Bildqualität, es war nur ein Smartphone.

Familiengottesdienst am Sonntag Laetare ("Freue dich!"), 26.3.2017
Mit der Geschichte von der Raupe, die zum Schmetterling wird, feierten wir den Familiengottesdienst. Die Raupe kriecht durch den Garten: „Was aus mir noch einmal werden wird." Sie besuchte den Kohlkopf, den Stachelbeerstrauch, das Radieschen. Sie meinen nach einer Zeit: "Nun ist es aus mit ihr." Aber nach ein paar Tagen kam ein wunderschöner Schmetterling heraus. Und niemand erkannte die kleine Raupe: "Wer bist du ...?" - "Ich war einmal eine kleine Raupe und bin verwandelt und ein schöner Schmetterling."
Das Leben des Schmetterlings ist wie ein Gleichnis zum Leben Jesu. Aus der Raupe, die erdgebunden lebt, wird nach drei Tagen ein bunter Falter, der leicht und fröhlich zum Himmel aufsteigt.

Jahresklausur 2017 des Kirchengemeinderates
KGR zur Klausurtagung in Güstrow
Die jährliche Klausurtagung des KGR fand in diesem Jahr am 18.+19. März 2017 im "Haus der Kirche" in Güstrow statt. An zwei Tagen wurden die Themen aus dem Faltblatt "...den Himmel erden..." weiter entwickelt. Ebenso kamen die im Wettbewerb genannten „Begegnungen“ zur Sprache (siehe Gemeindebrief Frühjahr 2017):
  • Regionalladen, um Produkte zu tauschen von Juli bis Oktober in der Erntezeit, wenn die Früchte reif sind
  • Eine-Welt-Laden oder Regal mit kleinem Sortiment
  • Offenes Bücherregal (Austauschbibliothek)
  • Vorbereitung des sonntäglichen KirchenCafés wird jeweils von einer Gemeindegruppe übernommen, die sich auch im Gottesdienst vorstellt und zum Café einlädt.
Beschlüsse wurden absichtlich nicht gefasst, weil es um Entwicklungsprozesse geht und auch: "Wer könnte dafür angesprochen werden?"
Dafür stand ausreichend Zeit zur Diskussion zur Verfügung.

Weltgebetstag 2017
Am Freitag, 3.3.2017, feierte im Gemeinderaum eine große Runde von Frauen und Männern den diesjährigen Weltgebetstag. Auf den WGT-Internetseiten gibt es ausführliche Informationen:
Zum Weltgebetstag 2017 von den Philippinen
„Was ist denn fair?“ Direkt und unvermittelt trifft uns diese Frage der Frauen von den Philippinen. Sie lädt uns ein zum Weltgebetstag 2017 – und zum Nachdenken über Gerechtigkeit. In einem alters- und konfessionsgemischten Team haben über 20 Christinnen den Gottesdienst dafür erarbeitet. Diese Gebete, Lieder und Texte werden am 3. März 2017 rund um den Globus wandern. Dann dreht sich in Gemeinden in über 100 Ländern der Erde alles um den Inselstaat in Südostasien.


Orgelkonzert mit Kantor Andreas Hain
Am Sonntag, 26.2.2017, spielte Kantor Andreas Hain ein wunderbares Orgelkonzert in der Lichtenhäger Dorfkirche. Zwei Stücke von Mendelssohn-Bartholdy - Orgelsonate Op. Nr. 6 d-Moll und Orgelsonate Op. Nr. 1 f-Moll - bildeten den Rahmen des Konzertes. In der Mitte erklang Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Damit diese "schweren" Stücke, wie Andreas Hain in der Einführung (Bild) sagte, gut hörbar sind, bot er uns dazwischen zwei Teile aus "Stücke für die Flötenuhr" von Ludwig van Beethoven.

Stellenausschreibung für eine gemeindepädagogische Mitarbeiterstelle
Gemeindepädagoge/in/ Diakon/in
Die Stelle einer gemeindepädagogischen Mitarbeiterin / eines gemeindepädagogischen Mitarbeiters ist für die Ev.-Luth. Kirchengemeinden Lütten Klein und Lichtenhagen Dorf zum 01.08.2017 zu besetzen. Bewerbungsschluß war der 1.4.2017.
Stellenausschreibung als pdf-Datei

Ein Brunnen für Afghanistan - Projektbericht
des Afghanischen Frauenvereins Osnabrück 
Benefiz-Konzert für einen Brunnen in Afghanistan am 11. Juni 2016 mit Grüßen und Dank beim NDR zum Nachhören

Der Ort
Der Trinkwasserbrunnen wurde in der nordafghanischen Provinz Kunduz gebohrt. Er befindet sich im Distrikt Chardara im Dorf Qunghurat.
Die Straßenverhältnisse sind sehr schlecht. Die Bewohner sind arme Kleinbauern.
Die Anfragen sind wegen des nach wie vor herrschenden Mangels an sauberem Trinkwasser sehr groß.
Chardara ist einer von sieben Distrikten in der nordafghanischen Provinz Kunduz. Der Distrikt liegt südwestlich von der Stadt Kunduz. In Chardara leben verschiedene Ethnien.
Viele Flüchtlinge sind inzwischen aus dem Iran und aus Pakistan nach Chardara zurückgekehrt und dringend auf sauberes Trinkwasser angewiesen. Zum überwiegenden Teil sind sie arme Bauern, die ihren eigenen Boden bestellen und sich selbst versorgen. Hauptsächlich werden Weizen, Bohnen, Kichererbsen, Mais, Baumwolle, Melonen und verschiedene Obstsorten angebaut. Einige Frauen arbeiten als Teppichknüpferinnen, teilweise gehören bis zu zwanzig Personen zu einer Familie.

Wie alles begann
Das Projekt entstand auf Initiative unseres tatkräftigen und engagierten Schirmherrn Prof. Dr. Roger Willemsen (†2016), der im Jahre 2005 die Menschen in den sehr abgelegenen Dörfern, fernab der Provinzhauptstadt Kunduz, besuchte.
Die Dorfbewohner kamen auf ihn zu und berichteten von ihren Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Seitdem wurden bereits zahlreiche Brunnen gespendet.

Sauberes Wasser ist knapp
Nur 23% der afghanischen Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Im Sommer trocknen viele Flüsse aus, im Winter frieren sie zu. Wenn es keinen Brunnen gibt, trinken die Menschen aus verschmutzten und mit Düngemitteln und Pestiziden verseuchten Flüssen und stehenden Gewässern.   
Die Lage des Brunnens ist für die Dorfbewohner elementar wichtig. Der Zugang muss besonders für Frauen und Kinder, die Wasser holen, nah und gefahrlos sein. Das Wasser wird oft in Plastikkanistern oder Metalleimern transportiert.

Der Bau des Brunnens
Seit Jahren arbeiten wir mit einer lokalen Firma in Kunduz zusammen, mit der wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Damit wird auch die Wirtschaft vor Ort gestärkt. Die Firma gibt eine lebenslange Garantie auf die von ihr gebauten Brunnen.
Der Brunnenbauer Naser reist mit seinem Team, den schweren Maschinen und der Ausrüstung aus Kunduz in die abgelegenen Dörfer. Auf den schlechten Straßen ist es sehr mühsam; nach der stundenlangen Anfahrt bauen sie die Geräte mit Hilfe der Dorfbewohner im Ort auf.
In einigen Dörfern gibt es handwerklich begabte Männer, die den Brunnen bei kleinen Reparaturen auch selbst wieder Instand setzen können.
Seit Jahren arbeiten wir in der Provinz Kunduz, kein einziger unserer Brunnen in dieser Region ist defekt. Wir verwenden für die Arbeit hochwertige Materialien, vom Zement bis zu den Schläuchen der Pumpe. Dadurch sind die Brunnen sehr stabil und halten viele Jahre. Immer unterstützt uns die einheimische Bevölkerung. Sie sind außerordentlich dankbar, da wir auch dort Brunnen bauen, wo sonst keine andere Hilfsorganisation hingeht.
Jeder Brunnen kann täglich bis zu 2.000 Liter Wasser liefern und versorgt eine Gemeinschaft von 100 bis 200 Personen, mitunter auch darüber hinaus. Wenn der Brunnen in einer Schule steht, werden beispielsweise bis zu 1000 Schülerinnen und Schüler versorgt. In einigen Familien leben mehrere Brüder mit ihren Familien, die bis zu 30 Personen umfassen. Jeder Familie steht dort ein Zimmer zur Verfügung. Dazwischen liegt ein großer Hof mit einer gemeinsamen Küche und einem traditionellen Ofen, in dem Brot gebacken wird. Die Häuser sind aus Lehm gebaut.
Die Kinder spielen und wachsen zusammen auf. Wenn es in der Nähe eine Dorfschule gibt, besuchen sie diese gemeinsam und lernen dort lesen und schreiben.
Wer ein Stück Land besitzt oder es gepachtet hat, versorgt sich selbst. Frauen und Männer arbeiten gemeinsam auf dem Feld. Einige Frauen stellen traditionelle Handwerksprodukte her, um die Familien zu ernähren. Die meisten Menschen sind mittellose Bauern oder Tagelöhner und leben in einsam gelegenen Gebieten.

Ihr Brunnen
Die Bewohner des Dorfes Qunghurat sind sehr glücklich über diesen Brunnen. Er spendet genügend sauberes Trinkwasser, es schmeckt erfrischend und ist glasklar. Die Menschen nutzen das Wasser auch für den Haushalt und zum Bewässern ihrer Nutzgärten.

Ein afghanisches Sprichwort: „Wasser ist Leben, Wasser ist Glück“


Hausmusik am 29. Januar 2017
(fast) alle Musikerinnen und Musiker bei der Hausmusik 2017
Unter großer Beteiligung fand die 3. Hausmusik in der Lichtenhäger Dorfkirche statt. Junge und ältere Jugendliche, Mittelalterliche, Ältere und Seniorinnen und Senioren konnten ihre Künste einem großen Publikum vorführen. Ein breites Repertoire kam zur Aufführung, von Klassik über Volkslieder bis zu Gospelmusik.

Einführung der Kirchenältesten und Neujahrsempfang
Am Sonntag, 15. Januar 2017, fand die Einführung der im November 2016 gewählten Kirchenältesten der Gemeinden Lütten Klein und Lichtenhagen Dorf im Gottesdienst statt. Die ausscheidenden Ältesten wurden verabschiedet.
Im Anschluß wurden beim Neujahrsempfang Bilder aus dem Jahr 2016 gezeigt, die fast alle aus den Bilderserien 2016 stammen.