Nach oben

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lichtenhagen Dorf - Was tun, wenn ...

Beerdigung

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
Ihre individuellen Fragen beantwortet Ihnen gern Pastorin Anke Kieseler persönlich. Vereinbaren Sie telefonisch oder per E-mail ein Gespräch mit ihr.

Was ist eine christliche Beerdigung?
Sie ist ein "Werk der Barmherzigkeit" und hat sich im Laufe der Geschichte mit ganz unterschiedlichen Bestattungsformen verbunden. Es gibt daher keine bestimmte Begräbnisform, die sich zwingend aus Bibel und Bekenntnis oder aus dem christlichen Menschenbild ableiten ließe. Die christlichen Bemühungen um die Bestattungskultur zielen darauf, dass die "Ehrfurcht vor den Toten" bzw. "die Totenwürde" geachtet und gewahrt wird. Innerhalb dieses Rahmens hat der christliche Glaube "Spielraum", die Menschen in ihren Bedürfnissen wahrzunehmen und auch ihren Wünschen entgegenzukommen.

Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?
Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten.

Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich beerdigt werden?
In Ausnahmefällen kann dies geschehen, wenn Sie als evangelische Angehörige den Wunsch nach einer kirchlichen Bestattung äußern und wenn:
  1. dem nicht der zu Lebzeiten geäußerte Wunsch der oder des Verstorbenen entgegensteht.
  2. das Verhältnis der oder des Verstorbenen zur Kirche und zur Gemeinde so war, dass eine kirchliche Bestattung zu verantworten ist.
  3. es möglich ist, während der Trauerfeier aufrichtig gegenüber der oder dem Verstorbenen und ihres oder seines Verhältnisses zur Kirche zu sein.
  4. die Entscheidung vor der Gemeinde verantwortet werden kann.

Was ist eine Aussegnung?
Nach der alten Tradition wurde von Verstorbenen im Haus Abschied genommen. Äußern Sie Ihre Wünsche. Es ist auch heute möglich, in Krankenhäusern, Altenheimen und zu Hause die Aussegnung als eine kurze, individuell gestaltete Andacht zu feiern.

Danke, dass Sie bis hierhin gelesen haben!
Vielleicht sind Ihre wichtigsten Fragen geklärt, vielleicht aber nur angerissen oder es sind noch weitere dazu gekommen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir sind bei den Gottesdiensten und Treffpunkten der Gemeinde interessiert, Sie kennen zu lernen.