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Kirchenparlament tagt zum letzten Mal als Synode der Pommerschen Evangelischen Kirche

Wahl der Pröpste für den künftigen Kirchenkreis, Haushalt und Rückblick stehen im Mittelpunkt

13.03.2013 | Züssow (ak). Vom 16. bis 18. März 2012 tagt die Landessynode in Züssow zum letzten Mal, bevor die Pommersche Evangelische Kirche zu Pfingsten zum Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis innerhalb der Nordkirche wird, einem Zusammenschluss aus Pommerscher, Mecklenburgischer und Nordelbischer Kirche.

Weichenstellend für den neuen Kirchenkreis ist die Wahl der drei Pröpste: Statt der bisherigen vier Kirchenkreise, der Verwaltungsbezirke, wird es im Zuge der Reform drei sogenannte Propsteien mit jeweils etwa 33 000 Gemeindegliedern geben. Die Pröpstinnen und Pröpste an der Spitze haben vorwiegend geistliche Aufgaben. Zur Wahl stehen Helga Ruch, Superintendentin des Kirchenkreises Stralsund, Andreas Haerter, Superintendent in Pasewalk, und Gerd Panknin, Pfarrer in Demmin und Vorsitzender des Ordnungsausschusses der Pommerschen Synode.

Da die Verfassung der neuen Nordkirche zu Pfingsten und damit mitten im Jahr in Kraft treten wird, entscheiden die 69 Synodalen diesmal über einen Rumpfhaushalt, nämlich den Haushalt für den Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis von Juni bis Dezember.

Martin Wiesenberg, Pfarrer für tauforientierte Gemeindearbeit, gibt eine Zwischenbilanz zum JAhr der Taufe, einer erfolgreichen Aktion der Pommerschen Kirche, die nunmehr ins vierte Jahr geht.

Feierlicher Höhepunkt zum Ende der Pommerschen Landessynode ist ein Festvortrag des aus Pommern stammenden Theologen Dr. Friedrich Winter. Der 85-jährige war von 1986 bis 1991 Präsident der Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche der Union, EKU.

Eine Fotoausstellung gibt Eindrücke aus fast 65 Jahren Synode der Pommerschen Kirche wieder.