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Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio

Landesbischof: Gottes Wort für Frieden notwendig

13.09.2017 ǀ Schwerin/Münster.  Nordkirchen-Landesbischof Gerhard Ulrich, hat Gottes Wort für den Frieden in der Welt hervorgehoben. Auf Gottes Wort zu hören und den Dialog mit anderen zu suchen, sei notwendig, um in einer zerrissenen und konflikthaften Welt ein Zeichen für den Frieden zu setzen, sagte Ulrich am Dienstag auf dem diesjährigen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio in Münster. Die Gemeinschaft Sant'Egidio ist eine internationale Laienbewegung.

Ulrich sprach auf dem Podium "500 Jahre nach der Reformation. Das Wort Gottes und das Leben der Christen". Das Wort Gottes habe gesellschaftsverändernde Kraft, denn es spreche allen Menschen eine Würde zu, unabhängig von Leistung, Herkunft oder Hautfarbe, betonte er. "Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist eine politische Botschaft", sagte der Bischof. Sie mache keinen Unterschied zwischen den Menschen. Ulrich: "Worte, die Menschen nicht ermutigen, sondern unterdrücken, sind nicht Gottes Wort."

Seit Sonntag fand in Osnabrück und Münster das am Dienstag beendete 31. Internationale Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio statt. Die interreligiösen internationalen Friedenstreffen wurden 1986 erstmals veranstaltet. Sie haben das Ziel, den Dialog der Religionen zu fördern und dabei besonders das Thema Frieden in den Blick zu nehmen. Das diesjährige Treffen stand unter der Überschrift "Wege des Friedens - Religionen und Kulturen im Dialog".
Quelle: epd