Mecklenburgische Kirche widerspricht Kritik an geplanter Fusion
Schwerin/Greifswald (epd). Mit Zurückhaltung hat der Chef des mecklenburgischen Oberkirchenrates Andreas Flade auf die Kritik des scheidenden pommerschen Oberkonsistorialrats Hans-Martin Moderow an den Fusionsplänen beider Landeskirchen reagiert. Auch wenn Moderow in einigen Punkten Recht habe, so müsse er dessen Ansicht im Grundsatz widersprechen, sagte Flade am Mittwoch dem epd in Schwerin.
Zwar seien die Strukturen der pommerschen mit denen der Berlin-brandenburgischen Kirche in der Tat kompatibler als mit der mecklenburgischen Nachbarkirche. Dennoch gebe er dem Argument "eine evangelische Kirche in einem Bundesland" den Vorzug gegenüber traditionellen Bindungen, so Flade. Der eingeschlagene Weg sei für beide Seiten mühevoll, aber die Landeskirchen sollten ihn "mit aller Geduld" weiter gehen. (24.8.2006)
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