Berichte über die Arbeit der Koordinierungsgruppe:

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März 2005: Schlusspunkt
Nach dreijähriger Tätigkeit hat die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess ihre Arbeit mit ihrer Sitzung Anfang März beendet.
Im Frühjahr 2002 hatte die Landessynode den Auftrag zur Erstellung eines Leitbildes und eines Perspektivplanes für die Pommersche Evangelische Kirche erteilt. Beides wurde von der Koordinierungsgruppe in einem langen Prozess mit hohem persönlichen Einsatz, engagierten Gesprächen und leidenschaftlichen Diskussionen, Ideenreichtum und geistlicher Tiefe erarbeitet.
Dazu lag ihr Material von Gemeinden, Kirchenkreisen und landeskirchlichen Institutionen sowie von Diensten und Einrichtungen vor.
Hinzu kamen etwa 60 Interviews, die mit Menschen geführt worden waren, die entweder direkt bei der Kirche tätig sind oder sich in ihrem Verantwortungsbereich engagiert an ihrem Leben beteiligen.
In jedem Kirchenkreis wurde eine Leitbildkonferenz durchgeführt, deren Ergebnisse ebenfalls in die Arbeit der Koordinierungsgruppe mit einflossen.
Tatkräftige Begleitung von außen war der Gruppe bei ihrer Arbeit sehr wichtig und wurde gerne und dankbar angenommen.
Entsprechend der Kirchenordnung wurden die Arbeitsergebnisse an die Kirchenleitung übergeben, die sie ihrerseits an die Landessynode weiterleitet.
Bischof Dr. Abromeit, der Vorsitzende der Koordinierungsgruppe, dankte den Mitgliedern, die aus den Kirchenkreisen, der landeskirchlichen Ebene, dem Konsistorium, der Landes-synode, der Kirchenleitung und der Theologischen Fakultät kamen für ihr hohes Engagement, für die Zeit und Kraft, die sie zur Umsetzung des Synodenbeschlusses eingesetzt haben.
Die Landessynode wird sich nun auf ihrer Frühjahrstagung Ende April mit dem Leitbild und dem Perspektivplan beschäftigen und über weitere Schritte der Umsetzung zu befinden haben.
Roland Springborn
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November 2004: Erster Textentwurf liegt vor
Auf ihrer Sitzung Ende November hat sich die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess auf einen Entwurf zum Text eines Leitbildes für die Pommersche Evangelische Kirche verständigt. Sie ist damit ihrem Vorhaben, möglichst bis Ende des Jahres die Arbeit an der vorläufigen Formulierung eines Leitbildes für die Landeskirche abzuschließen, einen wichtigen Schritt näher gekommen. Vorausgegangen waren dazu lange, intensive z.T. auch kontroverse Gespräche über die Aufgaben und den Weg der Kirche heute und in Zukunft.
Dabei hat sich die Gruppe sehr bemüht, die Aussagen und Anregungen der Leitbilder aus den Gemeinden, Kirchenkreisen, Diensten und Werken, aber auch aus den Interviews und den Ergebnissen der Leitbildkonferenzen mit aufzunehmen.
Insgesamt lagen ihr dazu letzten Endes vier Texte vor, deren Kernaussagen schließlich in einem Text zusammengeführt wurden. Sie hofft, dass möglichst viele sich darin wiederfinden und sich damit identifizieren können.
Nun gilt es, zu diesen zentralen Aussagen konkrete Projekte zu formulieren und sie so in das Leben der Kirche praktisch umzusetzen. Dazu ist bereits im seinerzeit gebildeten Skriptorium zu einzelnen Stichworten wie Heimat, Bildung, Mission, Diakonie, Glaube, Seelsorge u.a.m. gearbeitet worden. Darauf kann jetzt zurückgegriffen werden.
Der dann vorliegende Gesamtentwurf geht entsprechend der Ordnung unserer Kirche in die Kirchenleitung. Er wird darüber hinaus möglichst vielen zur Kenntnis gebracht, ehe er der Landessynode im Frühjahr zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt wird.
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September 2004: Der rote Faden
23. Sitzung der Koordinierungsgruppe Leitbildprozess : Es dauert manchmal seine Zeit bis man ihn findet: den roten Faden. Die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess hat sich diese Zeit genommen. Das war gut so. Denn nicht immer ergeben viele Fäden ein Netz, sondern manchmal eher ein Gewirr, in dem man sich mehr verheddern als zurecht finden kann.
In intensiver Arbeit, bei der die Kunst der Bescheidenheit mitunter mehr gefragt war als der Wunsch nach Vollkommenheit, hat die Leitbildgruppe sich in den letzten Sitzungen jetzt auf 6 thematische Einheiten (darunter: Glauben leben; liebenswert Gottesdienst feiern; als Christ die Welt mitgestalten) verständigt, die den roten Faden des Leitbildes für die Pommersche Evangelische Kirche bilden sollen. Wichtig wird es bei der Ausformulierung sein, dass eine einfache und verständliche Sprache gefunden wird, es kurz, aber dennoch inhaltsreich ist und mögliche und machbare Projekte dafür entwickelt werden.
Darüber hinaus hat die Leitbildgruppe den fünften Zwischenbericht für die Landessynode beraten und verabschiedet. Aufgrund der sehr vollen Tagesordnung der Synode wird er diesmal nicht mündlich vorgetragen, sondern den Synodalen mit den Arbeitsunterlagen zugeschickt. Diese können sich anhand der Ausstellung zum Leitbild dazu weitere informieren. So werden hoffentlich viele den roten Faden in der Hand halten können.
Roland Springborn
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August 2004: ...dass der Knoten platzt
21. Sitzung der Koordinierungsgruppe Leitbildprozess: Das ist sicher ein ungewöhnliches Gebetsanliegen. Aber die erfreuliche Fülle des Ergebnismaterials aus Leitbildkonferenzen, Gemeinden, Kirchenkreisen, Diensten und Werken und der bewusst weitgefasste Adressatenkreis von Menschen, die in der Kirche ihre feste Heimat haben bis hin zu denen, die an ihr flüchtig interessiert sind, machen die Entwicklung eines Leitbildes für die Pommersche Evangelische Kirche nicht ganz so einfach wie es am Anfang vielleicht für manchen ausgesehen haben mag.
Die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess hat sich auf ihrer ersten Sitzung nach der Sommer-pause dieses noch einmal vor Augen geführt. Die ihr inzwischen vorliegenden acht Texte einschließlich der Projekte ergeben noch kein gelungenes Ganzes, mit dem alle zufrieden sein können. So hat sich die Gruppe noch einmal intensiv mit der Frage nach einer Vision für unsere Kirche beschäftigt. Vision tut gut und weh zugleich. Denn sie ist beides: Abschied und Aufbruch. Was werden wir lassen? Was werden wir verstärken? Wichtig ist nicht, dass
Arbeitsbereiche sich präsentieren, sondern die Gemeinden sich in einem Leitbild für die Landeskirche wiederfinden. Die Leitbildgruppe wird sich daraufhin noch einmal alle ihr vorliegenden Ergebnismaterialien ansehen und daran weiterarbeiten.
So ist das Gebetsanliegen, übrigens bei jeder Sitzung ein fester Tagesordnungspunkt, das an drei Gebetskreise in unserer Landeskirche weitergegeben wird, verständlich: „...dass der Knoten platzt“ und der Durchbruch zu einem guten Text für das Leitbild der Landeskirche gelingt.“
Roland Springborn
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Juni 2004: Mehr Menschen oder mehr Geld?
Auf diese Frage gab es bei der Juni-Sitzung der Koordinierungsgruppe Leitbildprozess vor der Sommerpause eine klare Antwort: Es geht um mehr Menschen! Sie möchten zum Glauben eingeladen, für das Evangelium gewonnen und mit ihren Gaben und Fähigkeiten am Leben der Gemeinde beteiligt werden. Genau darauf zielt der Leitbildprozess in der Pommerschen Evangelischen Kirche.
Nachdem sich die Leitbildgruppe beim vorigen Mal mit den Textentwürfen zu „Glauben“ und „Bildung“ beschäftigt hatte, ging es in der 20. Sitzung um die Stichworte „Heimat“ und „Gaben und Werte“.
Das Besondere der pommerschen Landschaft, ihre Dörfer und Städte, vor allem aber die Menschen mit ihren Freuden und Sorgen, ihren persönlichen und geschichtlichen Erfahrungen stehen dabei im Blick. Es geht dabei auch um das Verhältnis von Kirchengemeinde und Kommunalgemeinde, sowohl um gemeinsame wie auch um spezifische Aufgaben. Und welchen Anteil hat die Kirche an der Heimat und wo und wie bietet sie selber den Menschen eine Heimat? Wie verhält sich das Festhalten am heimatlichen Kirchengebäude zu regionalen und übergemeindlichen Angeboten? Welche Erfahrungen sind hier schon gemacht worden und welche Vorbehalte gilt es für die regionale Gemeindearbeit ernstzunehmen, aber mög-lichst doch auch freundlich zu überwinden?
Die Erwartungen an die Wertevermittlung durch die Kirche sind groß. Das ist gut so. Und sie sollte vieles, was eben nur sie als ihr Spezifisches anbieten kann, bei Kindern und Jugendli-chen und die Gemeinschaft der Menschen in der Gesellschaft einbringen. Aber ebenso wich-tig sind die Verkündigung des Evangeliums, die Einladung zum Glauben, die Bedeutung von Kreuz und Auferstehung. Denn das Wissen um Werte ohne ihre Grundlagen zu kennen, ist nur die halbe Wahrheit. So wird es hier um das Herstellen vieler Kontaktflächen gehen. Und um die Frage, ob wir eine Klientelkirche sind, die bestimmte Gruppen und Kreise bedient oder ob wir offen für alle Menschen sind?
Dass dieses alles auch Geld kostet, ist unbestritten. Es ist aber zu hoffen, dass nicht eines gegen das andere steht, sondern zu einem guten Miteinander wird. Die Alternative ist deshalb nicht glücklich. Aber die Rangfolge ist wichtig.
Roland Springborn
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Mai 2004: Schreibwerkstatt im Leitbildprozeß hat begonnen
Nach der Aufarbeitung des vielfältigen Materials aus den Gemeinden, den Kirchenkreisen und den landeskirchlichen Diensten und Werken, den geführten Interviews und den Ergebnisse der fünf Leitbildkonferenzen hat sich die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess jetzt daran gemacht, erste Textentwürfe für ein Leitbild der Landeskirche zu formulieren.
Dazu haben sich in einer Schreibwerkstatt einige Mitglieder der Gruppe erste Schwerpunktbegriffe wie Glauben, Heimat, Bildung, Mission und gesellschaftliches Engagement vorgenommen.
Die Entwürfe wurden der Koordinierungsgruppe auf ihrer Maisitzung vorgestellt und intensiv diskutiert. Es ging dabei sowohl um das biblische Fundament ( z.B.:Glaube., Hoffnung, Liebe 1.Kor.13 bzw. 1.Thess.1,3 oder auch um die Emmausgeschichte Lukas 24, 13-35) als auch um eine deutliche Wahrnehmung der Situation der Pommerschen Kirche. Was bedeutet die enorme Abwanderung von Menschen oder die hohe Arbeitslosigkeit, der Altersdurchschnitt der Gemeindeglieder und das Desinteresse vieler Menschen an der Kirche? Was bedeuten aber auch die reichen Schätze, die wir z.B. in den lebenssinnstiftenden Werten des Glaubens, im haupt- und ehrenamtlichen Engagement der Menschen, in der Bildung, in der Heimatverbundenheit, im seelsorgerlichen Beistand und in diakonischen Diensten haben?
Darüber hinaus sollen aber auch Maßnahmen und Ziele formuliert werden, die uns als Gemeinden und Landeskirche den Blick in die Zukunft öffnen und gangbare Wege dorthin aufzeigen. Wie können wir inmitten von gesellschaftlichen, aber auch kirchlichen Veränderungen und Umbrüchen fröhlich unseren Glauben leben und für die Menschen da sein? Was ist für uns unaufgebbar und was müssen wir loslassen? Wollen wir in Zukunft (etwa im sozialen Bereich) nur noch das machen, was andere nicht tun; dieses dann aber so tun, wie eben nur wir es machen können? Werden wir eine flächendeckende Kirche sein können oder uns auf „blühenden Inseln der Spiritualität“ (so Th. Gundlach, OKR in Hannover in einem Aufsatz) zurückziehen? Und wie wird sich kirchliche Arbeit in Zukunft finanzieren?
Die Koordinierungsgruppe hat die Schreibwerkstatt hier um Zielformulierungen für die nächste Sitzung im Juni gebeten.
Roland Springborn
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März 2004: Auf der Zielgeraden
Nach dem Beschluß der Landessynode im März 2002, der intensiven Arbeit in Gemeinden, Kirchenkreisen, Diensten und Werken, der Durchführung der Interviews und den Leitbildkonferenzen in den Kirchenkreisen geht nun der Leitbildprozess in die letzte Phase, sozusagen auf die Zielgerade.
Die Koordinierungsgruppe hat auf ihrer Sitzung Anfang März eine erste Bestandsaufnahme der vier Konferenzen vorgenommen. Dabei wurden die Bereiche Gottesdienst, Arbeit mit Kindern, Geistliches Leben, Seelsorge, Arbeit mit Jugendlichen, Gemeinschaft, Zusammenarbeit in der Gemeinde und Besuchsdienst von den Teilnehmenden besonders hoch eingestuft. Es wurden aber auch weitere Akzente gesetzt wie Pommersche Spiritualität, Sozialorientierte Arbeit, Freude im miteinander Beten, Personalentwicklung, Gemeindeklima, neue geistliche Formen, Vertrauen auf Gottes Kraft und Möglichkeiten. Eine zweite Auswertung wird unter fachmännischer Anleitung eines Moderators von aussen Anfang April stattfinden. Danach werden in Arbeitsgruppen die ersten Entwürfe für ein Leitbild der Landeskirche und die dazu geeigneten Projekte gemacht.
Die Koordinierungsgruppe beschäftigte sich auch eingehend mit Rückmeldungen aus Gemeinden zu den Konferenzen. Sie beschloss weiterhin mit einigen Änderungen den nächsten Zwischenbericht für die Landessynode.
Als Gebetsanliegen wurden diesmal benannt: der Dank für den bisherigen Weg des Leitbildprozesses in der schwierigen Situation der Landeskirche und die Bitte um Gottes Geist, um aus der Vielfalt des Materials das Gute zu finden, das wir brauchen.
Roland Springborn
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Januar 2004: Leitbildkonferenzen - Gelegenheit, den Weg der Kirche mitzugestalten
Greifswald. Auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr hat sich die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess in ihrer 15. Sitzung noch einmal eingehend mit der Durchführung und dem Ablauf der Leitbildkonferenzen beschäftigt, die im Januar in den vier Kirchenkreisen und Anfang März für die landeskirch-liche Ebene stattfinden. Diese Konferenzen sind eine gute Chance, auf die weitere inhaltliche Ausrichtung des Prozesses Einfluß zu nehmen, indem die Teilnehmenden gerade die Dinge benennen, die für sie in den Gemeinden, Kirchenkreisen und der Landeskirche besonders wichtig sind und von denen sie wünschen, dass sie in ein Leitbild der Pommerschen Landeskirche einfliessen. Eine gute Gelegenheit, den weiteren Weg der Kirche mitzugestalten.
Die Koordinierungsgruppe dankte Pfr. R. Neumann für die Anfertigung einer Ausstellung, in der alle bis jetzt vorhandenen Leitbilder, Portale und weitere Prozessergebnisse in einer wirklich gelungenen ansprechenden und überschaubaren Form dargestellt werden. Sie ist eine gute visuelle Hilfe und Unterstützung für die Leitbildkonferenzen und dann auch für die bevorstehenden Landessynoden.
Desweiteren nahm die Gruppe erfreut zur Kenntnis, dass die Begleitung und Beratung des Leitbildprozesses bei uns durch einen ausgewiesenen Fachmann aus der Diözese Passau auch weiterhin möglich ist. Dort ist solch ein Prozess über mehrere Jahre bereits im Gange und wir haben schon viele hilfreiche und selbstlose Unterstützung von dort erfahren.
So können wir auf den weiteren Weg des Leitbildprozesses gespannt sein und die sich uns bietende gute Chance nutzen.
Roland Springborn
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Dezember 2003: Leitbildkonferenzen
Die Vorbereitung von Leitbildkonferenzen in den Kirchenkreisen und auf der Landeskirchlichen Ebene für die Dienste und Werke stand im Mittelpunkt der Dezembersitzung der Koordinierungsgruppe Leitbildprozess.
Als Termine wurden dafür verabredet:
am 15.1.04 um 19 Uhr in Greifswald, Bugenhagenstr.3 (Kreisdiakonisches Werk);
am 20.1.04 um 19 Uhr in Demmin, Elsa-Brandström-Haus, Kirchplatz 7
am 22.1.04 um 19 Uhr in Stralsund, Schwesternheimathaus, Grosse Parower Str. 42
am 29.1.04 um 18.30 Uhr in Pasewalk, St. Georg/St.Spiritus, Ueckerstr. 1-3
und am 3.März 04 um 9.30 Uhr in Weitenhagen „Haus der Stille“ für die Landeskirchliche Ebene.
Neben der Vorstellung und Würdigung des bis jetzt vorliegenden Materials in Form einer Ausstellung geht es vor allen darum, dieses von den Teilnehmenden aus den Gemeinden, Kirchenkreisen, Diensten und Werken gewichten zu lassen und sich dazu eine Meinung zu bilden, was sowohl von besonderer oder aber auch von allgemein kirchlicher Bedeutung ist.
Die Ergebnisse sind dann neben den einzelnen Leitbildern und Portalen und den Interviews ein weiterer wichtiger Bestandteil bei der Erarbeitung eines Leitbildes mit den dazu gehörenden Projekten für die Landeskirche.
Eingeladen sind zu diesen Veranstaltungen die Gemeinden, Kirchenkreise, Dienste und Einrichtungen, die Landessynodalen und die zahlreichen Interviewpartner. Darüber hinaus sind auch weitere Interessierte herzlich willkommen.
Die Koordinierungsgruppe verabschiedete darüber hinaus den 3. Rundbrief zum Leitbildprozess, der in den nächsten Tagen verschickt wird. In ihm wird über den aktuellen Stand des Prozesses informiert, das Leitbild einer Kirchengemeinde vorgestellt und noch einmal die Orte und Zeiten der Leitbildkonferenzen in den Kirchenkresien bekannt gegeben.
Roland Springborn
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November 2003: Ermutigung zur Umsetzung in Projekte
„Die Synode ermutigt die Gemeinden und Einrichtungen der Landeskirche, die Arbeit am Leitbild und seiner Übersetzung in konkrete Projekte mit Zuversicht und Spannkraft anzu-gehen. Sie bestärkt Gemeinden und Einrichtungen, bei Bedarf Hilfen zur Weiterarbeit bei der Koordinierungsgruppe zu suchen.“
Dieser Beschluss der Landessynode zum dritten Zwischenbericht zum Leitbildprozess (nachzulesen im Internet unter www.kirche-mv.de) hat die Koordinierungsgruppe auf ihrer Sitzung im November ebenso beschäftigt wie der Bericht des Bischofs mit der Darstellung verschiedener Gemeindeleitbilder der Bibel. Gerade diese biblische Aussagen sind es, die in der gegenwärtigen Situation mit ihren Veränderungen und Herausforderungen der Leitbild-arbeit Fundament, Hoffnung und Zukunft geben. In einer Zwischenauswertung der bisher über vierzig eingegangenen Leitbilder und Portale waren es gerade die biblischen Texte, aber auch die Stellung des Gottesdienstes und die Wichtigkeit der Verkündigung, die deutlich machen, welche tragende Bedeutung Gottes Wort in den Gemeinden und Einrichtungen hat. Die Koordinierungsgruppe hofft, dass noch mehr Gemeinden, Dienste und Einrichtungen ihre Ergebnisse der Leitbildarbeit ihr zuschicken, damit auch sie in die Erarbeitung eines Leitbil-des mit den dazu gehörenden Projekten für die Pommersche Evangelische Kirche einfliessen können.
Die Veranstaltungen in den Kirchenkreisen im Januar kommenden Jahres wurden weiter vorbereitet gerade auch im Hinblick auf die sich im nächsten Jahr neu konstituierende Landes-synode. Denn diese wird dann im Herbst 2004 über ein Leitbild und einen Entwicklungsplan für die Landeskirche zu entscheiden haben.
Roland Springborn
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September 2003: Erste Zwischenergebnisse
Der Koordinierungsgruppe Leitbildprozess lagen auf ihrer Sitzung Anfang Oktober erste Zwischenergebnisse vor. Dazu hatte eine kleine Arbeitsgruppe etwa 50 Interviews und 17 inzwischen eingesandte Leitbilder von Gemeinden, Kirchenkreisen, Diensten und Einrichtungen durchgesehen und nach Stichworten bzw. eindeutigen Prioritäten geordnet. Die Koordinierungsgruppe hat dieses mit Dank und großem Interesse zur Kenntnis genommen und weitere Anregungen für die Fortsetzung der Auswertungsarbeit gegeben. Dazu erwartet sie noch von möglichst vielen Gemeinden, verantwortlichen Gremien und landeskirchlichen Diensten die Zusendung sowohl der Leitbilder als auch der Portale, die bei den naturgemässen Unterschieden, eine bessere Vergleichsmöglichkeit geben.
Weiterhin hat die Koordinierungsgruppe sich mit den Veranstaltungen, die Anfang kommenden Jahres in den Kirchenkreisen geplant sind, beschäftigt und sich besonders über eine visuelle Aufarbeitung der Ergebnisse Gedanken gemacht.
Der Gruppe lag außerdem der Entwurf des dritten Zwischenberichtes zum Leitbildprozess für die bevorstehende Herbstsynode vor. Er wurde, um einige Details ergänzt, in der vorliegenden Form beschlossen.
Ein fester Tagesordnungspunkt bei jeder Sitzung ist das Benennen von Gebetsanliegen. „Das Gelingen der Zusammenfassung der Ergebnisse“ und „Der Dank für die zahlreichen Gespräche und Aufbrüche in den Gemeinden“ wurden diesmal genannt. Diese Anliegen werden dem Ansveruskreis, dem Stadtgebetskreis Greifswald und einer Gebetsgruppe in der Züllchower-Züssower Diakonen- und Diakoninnengemeinschaft mitgeteilt, die diese dann bei ihren regelmässigen Zusammenkünften in ihr Gebet mitaufnehmen.
Roland Springborn
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August 2003: So geht es weiter
Unmittelbar nach Ferienende 2003 traf sich die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess diesmal in Loitz zu einer weiteren Sitzung. Auf der Tagesordnung stand der weitere Verlauf des Leitbildprozesses im Mittelpunkt der Beratungen. Alle Gemeinden, die seinerzeit ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt hatten, werden in den nächsten Tagen angeschrieben und gebeten, ihre Ergebnisse der Koordinierungsgruppe mitzuteilen. Desweiteren werden die Kirchenkreise gebeten, im Herbst sich entweder im Kreiskirchenrat oder auf den Kreissynoden mit dem dann gegenwärtigen Stand des Leitbildprozesses zu beschäftigen. Die landeskirchliche Ebene wird anschließend ihren Teil zum Leitbild und Entwicklungsplan der Pommerschen Evangelischen Kirche miteinbringen.
Die Koordinierungsgruppe musste zur Kenntnis nehmen, dass die Beratung durch einen Fachmann aus Passau leider nicht mehr möglich ist. Dort sind inzwischen von der Leitung der Diözese tiefgreifende Veränderungen sowohl bei der Leitung als auch bei den Inhalten der Pastoralen Entwicklung durchgeführt worden. Die Koordinierungsgruppe wird sich aber weiter um eine Begleitung von aussen bemühen.
Erfreulicherweise konnten inzwischen über fünfzig Interviews zum Leitbildprozess durchge- führt werden. Sie sind eine wesentliche Bereicherung des Prozesses, weil hier Einzelpersonen ihre Sicht zur Kirche und deren Zukunft sagen. Die, die zur Veröffentlichung frei gegeben wurden, können unter www.kirche-mv.de im Internet nachgelesen werden, bzw. es werden weitere auch in der Kirchenzeitung veröffentlicht.
Roland Springborn
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Juni 2003: Wer vom Leitbild redet, redet von Gott
Das war der Kernsatz in der Andacht, die zu Beginn der Junisitzung 2003 der Koordinierungsgruppe „Leitbildprozess“ von einem ihrer Mitglieder gehalten wurde. Es hatte sich intensiv mit dem Begriff „Leiten“ in der Bibel beschäftigt und dabei herausgefunden, dass „Leiten“ immer eine ganz aktive Sache Gottes mit uns Menschen ist. Zahlreiche Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament belegen das. So war er zu dem für uns so wichtigen, aber auch herausfordernden Satz gekommen.
Die Koordinierungsgruppe zog sowohl was die Inhalte als auch die Beteiligung anging eine positive Bilanz des Gesprächsforums zum Leitbildprozess Ende April in Züssow. Sie bedauerte aber, dass gerade die Kritiker dieses Prozesses die Chance zum austauschenden Gespräch zu wenig genutzt haben.
Für den weiteren Verlauf des Leitbildprozesses wurde eine kleine Arbeitsgruppe damit beauftragt, die bereits vorliegenden Materialien an Leitbildern und Interviews zu sichten und zu würdigen. Mit dem vorläufigen Ergebnis wird sich dann die Koordinierungsgruppe gemeinsam mit einem Fachmann aus Passau, der solch einen Prozess bereits durchgeführt hat, nach der Sommerpause beschäftigen.
Die Koordinierungsgruppe sieht die grosse Notwendigkeit, sich gerade bei möglichen strukturellen und finanziellen Veränderungen in der Pommerschen Evangelischen Kirche intensiv mit dem Leitbildprozess zu beschäftigen, weil dabei die Inhalte der kirchlichen Arbeit im Vordergrund stehen und wir damit zu allererst von Gott reden, welches wohl die wichtigste Aufgabe der Kirche ist.
Roland Springborn
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April 2003: Beteiligen, bewahren, befördern
Das sind drei wichtige Schlüsselworte im laufenden Leitbildprozess in der Landeskirche. Beteiligen: Die Koordinierungsgruppe konnte auf ihrer Sitzung Mitte April 2003 mit Freude zur Kenntnis nehmen, dass inzwischen bereits über 100 Rückmeldungen eingegangen sind und weitere Gemeinden sich beteiligen. Etwa ein Dutzend Gemeinden und Einrichtungen haben ihr Leitbild inzwischen formuliert und begonnen, die dazu gehörenden Projekte umzusetzen.
Dabei ist es für viele wichtig, dass das bewahrt wird, was sich bewährt hat. Dazu gehören z.B. das gottesdienstliche Leben ebenso wie die Kirchenmusik und die Beschäftigung mit der Bibel. Besonders befördert werden sollen Offenheit und Öffentlichkeitsarbeit, Kinder- und Jugendarbeit sowie missionarische Aktivitäten.
Die Koordinierungsgruppe hat sich weiterhin intensive Gedanken gemacht, wie die Ergebnisse der unterschiedlichen Ebenen von Gemeinden, Kirchenkreisen und Landeskirche koordiniert und zugeordnet werden. Es ist z.B. daran gedacht, die Kreissynoden im Herbst hier mitzubeteiligen. Außerdem soll ein Verantwortlicher des Passauer Pastoral Planes noch einmal um Beratung zu diesem Punkt gebeten werden.
Die Koordinierungsgruppe beschloss, dass einige der Interviews, die im Zusammenhang mit dem Leitbildprozess mit Menschen aus unterschiedlichen Verantwortungsbereichen geführt werden, sowohl in der Kirchenzeitung als auch im Internet nachzulesen sein sollen. Darüber hinaus sollen sie auch zur Veröffentlichung in Gemeindebriefen zur Verfügung stehen.
Roland Springborn
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Februar 2003: Das neue Modell
„Mit dem Leitbildprozess wollen und müssen wir nicht das Fahrrad neu erfinden.“ Mit diesen Worten führte der Moderator in einer Kirchengemeinde die Methode der Perspektivberatung zur Entwicklung eines Leitbildes ein. „Das ist sicher richtig,“ erwiderte einer der anwesenden Kirchenältesten. „Aber es gibt immer wieder neue Modelle von Fahrrädern und deshalb ist es gut, dass wir diesen Prozess in unserer Gemeinde machen.“
Die Koordinierungsgruppe Leitbildprozess nahm auf ihrer 8.Sitzung dankbar zur Kenntnis, dass sich inzwischen die Hälfte der Pfarrämter der Pommerschen Evangelischen Kirche und dazu etliche Dienste und Einrichtungen in den Kirchenkreisen und auf der Ebene der Landeskirche am Leitbildprozess beteiligen wollen. Sie hofft, dass die Gemeinden, Dienste und Werke nun zügig darangehen, ihr Leitbild zu entwickeln.
Die Koordinierungsgruppe beschloss, einen Brief an alle die zu schreiben, von denen bisher noch keine Nachricht vorliegt und auch sie zur Beteiligung noch einmal einzuladen.
Desweiteren beschäftigte sie sich mit dem „Gesprächsforum Leitbildprozess“, das die Pommersche Evangelische Kirche am 26.April 2003 gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern in Züssow durchführt. Dazu wird es eine Einladung an alle Kirchengemeinden, Dienste und Werke sowie an alle Synodalen geben. Dieses Forum soll vor allem dem Gespräch über die unterschiedlichen Ansichten zu diesem Prozeß dienen. Es werden Leitbildmodelle aus vergangenen Jahren vorgestellt und nach biblisch theologischen Leitbildern für heute gefragt. Einige Gemeinden, die bereits ein Leitbild für sich entwickelt haben, werden über diesen Prozess bei sich erzählen. Begleitend zu diesem Prozess werden in den nächsten Wochen Interviews mit zahlreichen Menschen in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen innerhalb und außerhalb der Kirche durchgeführt. Was erwarten sie von diesem Leitbildprozess für sich selbst und für unsere Kirche? Was sollte unbedingt in unserer Kirche erhalten bleiben? Was aber auch dringend verändert werden? Erfreulicherweise haben bereits fast vierzig Personen ihre Bereitschaft zu solch einem Interview erklärt. Es ist vorgesehen, etliche dieser Interviews in unserer Kirchenzeitung zu veröffentlichen. Wir können also weiterhin gespannt sein, wie der Leitbildprozess in unserer Kirche weitergeht.
Roland Springborn
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Januar 2003: Es geht uns an!
Unter diesem Thema wird am 26. April 2003 in Züssow von 10-16 Uhr ein Tag der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern zum Leitbildprozess in unserer Landeskirche stattfinden. Die Vorbereitung dieses Tages war einer der Tagesordnungspunkte der „Koordinierungsgruppe Leitbildprozess“ auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr.
Es geht uns an! Der Akademie-Tag will ein Forum für das Gespräch miteinander sein, welche Schwerpunkte in der kirchlichen Arbeit in Zukunft gesetzt werden könnten, wie Altes bewahrt und Neues entwickelt wird.
Es geht uns an! Das bedeutet aber auch kritisches Hinterfragen des Leitbildprozesses. Haben wir nicht schon immer Neues entwickelt und ausprobiert? Kann mit solch einem Prozess wirklich Neues entstehen? Wie verbindlich ist ein Leitbild der Pommerschen Landeskirche? Weitere Einzelheiten zu diesem Tag werden in nächster Zeit noch bekannt gegeben werden.
Desweiteren beschäftigte sich die Koordinierungsgruppe noch einmal mit dem Portal, einer Methode, die eine annähernde Vergleichbarkeit der Vielzahl der einzelnen Leitbilder ermöglicht und mit der weiteren Vorbereitung der Interviews mit etlichen Personen, die zu ihrem persönlichen und zu ihrem kirchlichen Leitbild befragt werden sollen.
Die Koordinierungsruppe nahm dankbar zur Kenntnis, dass zu Beginn des neuen Jahres in zahlreichen Gemeinden der Leitbildprozess zügig in Angriff genommen wurde.
Roland Springborn
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Dezember 2002: Mit gutem Schwung weitergehen
In dem nach einem Brand wieder hergestellten Pfarrhaus in Gützkow traf sich die Koordinierungsgruppe „Leitbildprozess“ zu ihrer letzten Sitzung im Jahr 2002.
Drei Dinge standen dabei besonders im Mittelpunkt:
1. Trotz der inzwischen erfreulichen 92 Rückmeldungen aus Gemeinden, Kirchenkreisen, der landeskirchlichen Ebene, Dienste und Werke wurde überlegt, wie die erreicht werden können, die sich bisher noch gar nicht auf die Bitte zur Beteiligung am Leitbildprozess gemeldet haben. Die Koordinierunsgruppe ist sich sicher, dass
Anfang des neuen Jahres sich noch einige Gemeinden äußern werden. Im Frühjahr sollen dann die anderen noch einmal zur Beteiligung eingeladen und ermuntert werden.
Dazu ist eine einfache Methode von der Gruppe erarbeitet worden, die es auch diesen Gemeinden noch möglich macht, rechtzeitig ihr Leitbild zu entwickeln, damit es dann in die Gesamtarbeit für ein Leitbild der Pommerschen Kirche einfließen kann.
2. Spannend wird es dann, wenn die zahlreichen, sicher mit recht sehr unterschiedlichen Leitbilder auf dem Tisch liegen. Hier hat die Koordinierungsgruppe sogenannte Portalfragen erarbeitet, die eine annähernde Vergleichbarkeit möglich machen. Die Gemeinden haben dann die große Chance, mit ihrer ganz konkreten Zuarbeit das Gesamtleitbild für die Pommersche Kirche mitzugestalten.
3. Damit wir bei dem ganzen Prozess nicht nur im innerkirchlichen Saft schmoren -und eines Tages, wenn der Saft alle ist, verschmoren – plant die Koordinierungsgruppe neben Menschen, die hauptamtlich z.B. in der Gemeinde, der Kirchenmusik,
der Katechetik, der Seelsorge, der Verwaltung oder der Diakonie arbeiten auch aus anderen Bereichen wie z.B. Bildung, Tourismus, Wissenschaft, Sport, Industrie, Kunst oder Umweltschutz zu befragen, wie sie die Pommersche Kirche erleben, was sie vom Leitbildprozess wahrnehmen oder was sie an der Kirche erfreut oder stört. Wir erhoffen uns davon eine breitere Öffentlichkeitsarbeit, ein verstärktes Wahrnehmen der Kirche und auch kritisch helfende Rückmeldungen. Das alles möchte dann auch seinen Niederschlag im Gesamtleitbild der Landeskirche mitfinden.
Die Koordinierungsgruppe freut sich auf das, was sie von den Gemeinden, Kirchenkreisen, der Landeskirche, Diensten und Werken im kommenden Jahr erhalten wird. Sie macht den Gemeinden Mut, das neue Jahr als einen neuen Start in den Leitbildprozess
zu gestalten.
Roland Springborn
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November 2003: Rückmeldungen weiterhin gerne erwünscht
Auf ihrer Sitzung im November 2002 hat die „Koordinierungsgruppe Leitbildprozess“ mit Freude zur Kenntnis genommen, dass inzwischen fast neunzig Rückmeldungen zur Durchführung des Leitbildprozesses in Gemeinden, Kirchenkreisen, der landeskirchlichen Ebene und Diensten und Werken gekommen sind. Wenn wir dabei bedenken, dass bei manchen Rückmeldungen mehrere Gemeinden dahinter stehen, dann wird die Zahl sogar noch grösser. Die Koordinierungsgruppe sieht darin eine hohe Bereitschaft vieler Menschen, sich an diesem so wichtigen Prozess für die Zukunft der Landeskirche intensiv zu beteiligen. Dabei mag auch manches Belastende aus der Vergangenheit zur Sprache kommen. Das ist wichtig und klärend. Aber es soll vor allem der Blick für die Zukunft, die Gott mit seiner Kirche vorhat, sich öffnen.
Da in manchen Gemeinden aber auch in Kirchenkreisen oder Diensten und Werken bisher noch keine Gelegenheit war, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sind auch weiterhin Rückmeldungen gerne willkommen. Dazu möchte ausdrücklich ermutigt
werden! Denn es wäre schade um jede Gemeinde oder Einrichtung, die nicht mitmacht und natürlich auch um jede Idee und jeden Vorschlag, der nicht bekannt wird. Wir brauchen einander auf dem Weg nach vorn.
Zur weiteren Intensivierung des Leitbildprozesses beschloss die Koordinierungsgruppe, die Materialien der Landessynode, die sich mit diesem Thema beschäftigen, in einem kleinen Heft herauszugeben und damit möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Darüber hinaus wird in Kürze der erste „Rundbrief zum Leitbildprozess“ erscheinen. Für den 26.April 2003 ist ein Tag der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern in Züssow zum Thema „Es geht uns an“ (Zum Leitbild der Kirche im Gespräch) geplant.
Die Koordinierungsgruppe ist erfreut, dass zehn Personen (Theologen und Nichttheologen) eine Woche lang an einem Training zur Moderation der Perspektiventwicklung in Weitenhagen teilgenommen haben. Die Gemeinden, die sich für diese Methode entschieden haben, können sie bis auf Fahrkosten und Material kostenlos anfordern.
Ein weiterer Kurs ist vom 17. - 21. März 2003 ebenfalls in Weitenhagen vorgesehen.
Roland Springborn
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September 2002: Light-Bild - Nein Danke!
Cola - light, Käse – light – das mag ja um der Zucker- oder Fettreduzierung willen angebracht sein. Aber unsere Pommersche Kirche braucht keine reduzierte Kost, kein Light – Bild, sondern handfeste Kost, also ein klares Leit – Bild.
Als etwas Handfestes konnte die Koordinierungsgruppe für den Leitbildprozess bei ihrer Septembersitzung (2002) zwei Hefte in Empfang nehmen: die Handreichung zum Leitbildprozess für Gemeinden, Kirchenkreise, Landeskirche, Dienste und Einrichtungen und das Heft mit den Bibeltexten zur geistlichen Begleitung des Prozesses.
Beide sind inzwischen an die Kirchengemeinden verteilt worden, so dass damit gearbeitet werden kann.
Im Hinblick auf die Information an die Landessynode, die Ende Oktober in Züssow tagt und seinerzeit den Leitbildprozess für alle Gemeinden in Gang gesetzt und empfohlen hatte, wäre es sehr gut, wenn die Rückmeldungen über die Beteiligung bis zum 19.Oktober 2002 auch eintreffen würden. Wenn dieses absolut nicht möglich ist, freut sich die Gruppe auch über Rückäußerungen nach diesem Termin. Erfreulicherweise gibt es bereits jetzt mehr als ein Dutzend Reaktionen und Rückmeldungen aus Gemeinden, Kirchenkreisen, von der landeskirchlichen Ebene und auch von Einzelpersonen zum Leitbildprozess. Einige Beispiele daraus: Die Gemeinde Blumberg macht eine Ältestenrüste, die Gemeinden Abtshagen und Elmenhorst führen einen Seminartag durch, der Kreiskirchenrat des Kirchenkreises Stralsund hat sich in einer Klausurtagung damit beschäftigt, der Kirchenkreis Greifswald plant einen Ältestentag, der Synodalausschuss für Kinder- Jugend- und Bildung hat sich mit der Bitte um Unterstützung für Gemeinden, Gemeindekirchenräte und Hauptamtliche an die Koordinierungsgruppe gewandt.
Diese Beispiele zeigen, daß der Prozess in Schwung gekommen ist und es jetzt nötig ist, diesen aufzunehmen und in Gang zu halten. Damit dieses geschieht, hat die Koordinierungsgruppe u.a. einige ihrer Mitglieder gebeten, einen Entwurf für einen Gemeinderundbrief zum Leitbildprozess zu entwerfen. Dieser soll dann in regelmäßigen
Abständen die Gemeinden über den jeweiligen Stand und Verlauf des Prozesses informieren.
Desweiteren wird eine Moderatorenschulung zur Perspektiventwicklung vom 11. – 15. November in Weitenhagen vor allem für Pfarrerinnen und Pfarrer und für die, die bereits Erfahrung in der Leitung und im Umgang mit Gruppen haben, angeboten. Und von besonderer Bedeutung für die Koordinierungsgruppe war eine Begegnung mit dem Pastoralreferenten Helmut Höfl aus Passau, der für den dortigen Leitbildentwicklungsprozess der Diözese verantwortlich war. Er hatte sich extra auf den Weg nach Pommern gemacht, um seine Erfahrungen uns hier mitzuteilen und hilfreiche Anregungen zu geben.
Die Koordinierungsgruppe hat sich vorgenommen, bei jeder weiteren Sitzung Gebetsanliegen für den Leitbildprozess zu formulieren und im Gebet vor Gott zu bringen.
Und das ist allemal mehr als Light – Kost!
Roland Springborn

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