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Kooperationsvereinbarung zwischen der Diakonie und den Arbeitsagenturen geschlossen

 

Schwerin (ch). Bekannt ist die Diakonie für ihre soziale Arbeit in den Bereichen Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Suchtkrankenhilfe und ihren Beratungsdiensten. "Was viele nicht wissen ist, dass die Diakonie auch eine der größten Arbeitgeberinnen in Mecklenburg-Vorpommern ist", sagt Landespastor Martin Scriba. "Daher haben viele Arbeitssuchende die Diakonie als Arbeitgeber gar nicht im Blick." Abhilfe soll hier eine Kooperationsvereinbarung zwischen den vier Arbeitsagenturen in Mecklenburg-Vorpommern und der Diakonie schaffen. "Das hat Modellcharakter auch für die anderen Bundesländer", sagt Peter Grosch, Fachbereichsleiter für Gefährdetenhilfe beim Diakonie- Landesverband, der gemeinsam mit Peter Gerth, ehrenamtlicher Projektkoordinator, die Vermittlungsstelle der Diakonie und die Kooperation mit den Arbeitsagenturen auf den Weg gebracht hat.

 

Bundesweit hält die Diakonie mehr als 28.000 Einrichtungen und Dienste mit insgesamt mehr als 1 Millionen Betten oder Plätzen vor. Für die Diakonie arbeiten rund 450.000 Mitarbeitende in fast allen Berufsgruppen.

Mit dem Zusammenschluss der beiden Diakonischen Werke in Mecklenburg-Vorpommern ist mit dem Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern nicht nur der größte Wohlfahrtsverband im Land entstanden, sondern auch einer der größte Arbeitgeber. Die Diakonie beschäftigt flächendeckend in Mecklenburg-Vorpommern rund 11.000 Mitarbeitende in rund 800 Diensten und Einrichtungen. Die praktische Arbeit vor Ort verantworten dabei 115 selbständige Rechtsträger, die vom Landesverband mit seinen vierzig Mitarbeitenden beraten und unterstützt werden.

 

"Anstellungsträger der Mitarbeitenden sind die jeweiligen örtlich verankerten Diakonischen Vereine oder Werke", erläutert Martin Scriba die Struktur der Diakonie. "Auf diese Weise ist sichergestellt, dass konkret auf die Bedürfnisse vor Ort reagiert werden kann. Den Hilfs- und Dienstleistungsbedarf steuert keine Zentrale, sondern dieser wird von den Sozialpartnern ermittelt und festgelegt. Das hat seit der Gründung der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern in der Mitte des 19. Jahrhunderts Tradition. Dabei war die Diakonie immer Vorreiterin, wenn es galt, auf soziale Bedrängnisse zu reagieren und Not zu lindern", sagt Landespastor Martin Scriba.

 

Der Sitz des Diakonischen Werkes ist in Schwerin. Das Diakonische Werk unterhält zur Erfüllung seiner Aufgaben jeweils eine Geschäftsstelle in Schwerin und Greifswald. Geführt wird der Verband von vier geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern. Neben dem Vorstandsvorsitzenden Martin Scriba nehmen Kirsten Balzer, Annette Peters und Bernd Röll Leitungsfunktionen wahr.

Weitere Informationen unter www.diakonie-mv.de

(26.8.2010)


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