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Mecklenburgische Staatskapelle spielt in St. Georgenkirche Wismar

„Konzert der Religionen“ zugunsten des UN-Flüchtlingshilfswerkes

12.04.2016 ǀ Wismar/Schwerin.  Musik verbindet Menschen und Kulturen: Mit einem „Konzert der Religionen“ der Mecklenburgischen Staatskapelle soll am Pfingstsamstag (14. Mai) um 18 Uhr in der St. Georgenkirche Wismar ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben aller Religionen und Kulturen gesetzt werden. Die Eintrittsgelder kommen komplett dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zugute. Auf dem Programm stehen Werke verschiedener Weltreligionen - von Mozart über Alkhamash bis zu Harvey und Mendelssohn.

Das einzigartige Konzert steht unter Schirmherrschaft der bundesweiten „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat“. Diese appelliert, angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

„Das Pfingstfest steht dafür, dass Menschen unterschiedlicher Sprache und Herkunft einander verstehen lernen können – auch, weil Gottes Geist sie verbindet und zur Verständigung ruft“, sagt der Schweriner Bischof Dr. Andreas v. Maltzahn. Die Nordkirche zählt neben der Mecklenburgischen Staatskapelle, der Hansestadt Wismar und dem Kirchenkreis Mecklenburg zu den Initiatoren des Benefizkonzertes. Unterstützt wird das Projekt zudem dankenswerterweise von der Hermann Reemtsma Stiftung und der Rethmann Stiftung für Umwelt, Kultur und nachhaltige Entwicklung sowie von der Bürgerstiftung der Hansestadt Wismar.

Musik verbindet

„Die universale Sprache der Musik vermag verschiedene Kulturen miteinander zu verbinden. Musik ist zugleich ein prägendes Element der meisten Religionen“, sagt Thomas Probst vom Orchestervorstand der Staatskapelle. Für das Programm sei beispielsweise ein orthodoxer Choral genauso wie das jüdisch-muslimische Werk „Two Sides of Jerusalem“ oder das „Finale aus der Reformations-Sinfonie“ ausgewählt worden. Neben den Orchestermusikern spielen Solisten unter der Leitung von GMD Daniel Huppert.

„Wir stehen aktuell und in Zukunft vor der großen Aufgabe, Menschen aus allen Weltanschauungen und Religionen in unsere Gesellschaft zu integrieren“, sagt Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD). Dass von der Hansestadt, „ein bundesweites Zeichen ausgeht, dass das Eigene durch das Fremde – ob in der Musik, der Kultur oder auch im religiösen Dialog – bereichert wird“, dies wünscht sich der Bürgermeister vom „Konzert der Religionen“ genauso wie zahlreiche Zuhörer am Pfingstsamstag. Denn „der Erlös aus dem Kartenverkauf geht zu hundert Prozent an die internationale Arbeit des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen“. Dies unterhalte beispielsweise Flüchtlingslager in den Anrainerstaaten Syriens oder Iraks.

„Zugleich werden wir Flüchtlinge und Menschen, die sich keine Eintrittskarte leisten können, zum Konzert einladen“, kündigt Bürgermeister Beyer an und dankt den Initiatoren und Sponsoren, die auch dies ermöglichen.

Kartenvorverkauf in Wismar, Schwerin und Rostock

Platz für insgesamt rund 650 Konzertbesucher bietet die St. Georgenkirche in der Hansestadt. Die Eintrittskarten in drei Kategorien zum Preis von 35, 22 oder 12 Euro sind im Vorverkauf an verschiedenen Orten erhältlich, konkret in der Tourist-Information in Wismar und ebenso - aber nur gegen Barzahlung - am Büchertisch in St. Nikolai zu Wismar, im Propstbüro Wismar, im Propstbüro Rostock, in der Marienkirche Rostock, in der Bischofskanzlei Schwerin oder in der Schweriner „Rösterei Fuchs“ am Markt und in der „KostBar“.
Quelle: ELKM (mtr/cme)

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Großes Orchester, internationale Solisten und ein einzigartiges Programm
Übersicht Kartenvorverkauf

Wismar: Rostock: Schwerin: Karten können ebenso bei der Tourist-Information Wismar unter Telefon 03841-19433 oder per E-Mail an tickets@wismar.de bestellt werden. Es erfolgt eine Reservierungsbestätigung mit Angabe der Bankdaten. Bezahlte Karten liegen dann zur Abholung an der Abendkasse in der St. Georgenkirche bereit.
Stichwort: Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat

Der im Februar 2016 gegründeten „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat" gehören u.a. an: DGB, evangelische und katholische Kirche, Zentralrat der Juden, Koordinationsrat der Muslime, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring und Deutscher Olympischer Sportbund. Mehr: www.allianz-fuer-weltoffenheit.de
Weitere Informationen zum UN-Flüchtlingshilfswerk: www.unhcr.de